Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

+++ Eilmeldung +++

Stockender Verkehr auf fast der kompletten A8 München-Salzburg

Unfall auf A8 bei Anger: Massive Verkehrsbehinderungen in Fahrtrichtung Süden

Unfall auf A8 bei Anger: Massive Verkehrsbehinderungen in Fahrtrichtung Süden

Nach Trainer-Rauswurf am Donnerstag

Thomas Tuchel offenbar Favorit für Ancelotti-Nachfolge

Fußball: FSV Mainz 05 gegen "Nikolce and friends"
+
Nach einem Bericht der Sport Bild soll Thomas Tuchel Favorit zur Ancelotti-Nachfolge der Münchner sein.

Paris - Beim 0:3 (0:2) bei Paris St. Germain hat der FC Bayern München am Mittwochabend seine Grenzen aufgezeigt bekommen. Am Donnerstag musste das ganze Trainer-Team gehen - Willy Sagnol wird Interimstrainer. Alle Infos im Ticker:

UPDATE, 11.59 Uhr: Tuchel hat Wohnung in München

Nach Informationen der SportBild, die gestern Vormittag auch bereits von der Entlassung Ancelottis berichtete, soll Ex-Dortmund-Trainer Thomas Tuchel Nachfolger von Carlo Ancelotti werden. Das allerdings erst nach der Länderspielpause. „Wir haben keinen Zeitdruck, aber nach der Pause von zwei Wochen wollen wir eine Lösung haben", so Uli Hoeneß am Donnerstag gegenüber dem Radiosender FFH. 

Der 44-Jährige ist derzeit vereinslos und besitzt auch eine Wohnung in München. Tuchel ist großer Fan des ehemaligen Bayern-Coaches Pep Guardiola und gilt als taktisches Genie und akribischer Arbeiter - Die Voraussetzungen sind also gegeben.

UPDATE, 10.42 Uhr: Überraschende Lösung auf dem Trainerposten?

Mehmet Scholl könnte nach Informationen der Bild-Zeitung der neue Cheftrainer des FC Bayern München werden. Der 46 Jahre alte Ex-Champions-League-Sieger hatte bereits von 2009 bis 2010 und von 2012 bis 2013 die zweite Mannschaft der Münchner trainiert. Gibt er jetzt gemeinsam mit Nachwuchsleistungszentrums-Leiter Hermann Gerland sein großes Comeback beim Rekordmeister? Uli Hoeneß soll die Doppellösung bevorzugen - zumindest bis Saisonende. Eine Entscheidung könnte schon bald fallen: Bis zum Ende der Länderspielpause in 14 Tagen wolle der FCB einen neuen Trainer präsentieren, so Hoeneß.

UPDATE, 9.10 Uhr: Innerhalb von zwei Wochen soll Trainer-Lösung her

„Ich glaube, es war eine ganz bittere Niederlage über die es zu sprechen gilt, die es zu analysieren gilt und aus der wir auch in Klartextform Konsequenzen ziehen müssen“, sagte Karl-Heinz Rummenigge auf dem Bankett am Mittwochabend. Nur wenige Stunden später, um 3.30 Uhr in der Nacht zu Donnerstag, soll die Entscheidung gegen Carlo Ancelotti gefallen sein. Das berichtet die Westfalenpost und beruft sich auf eine Aussage von Klub-Präsident Uli Hoeneß.

Übergangslösung auf der Cheftrainerposition ist Willy Sagnol. Der ehemalige Profi und bisherige Co-Trainer der Münchner wird den FC Bayern am Sonntag bei Hertha BSC betreuen. Danach ist Länderspielpause. Dann will der Rekordmeister eine Lösung präsentieren. „Wir haben keine Zeitdruck, aber nach der Pause von zwei Wochen wollen wir eine Lösung haben“, sagte Uli Hoeneß der WAZ.

UPDATE, 7.42 Uhr: „Der Verein musste handeln“

Völlig unerwartet kam die Entscheidung nach der Schmach von Paris nicht - ein Paukenschlag ist sie trotzdem: Carlo Ancelotti ist nicht mehr Trainer des FC Bayern. So früh in der Saison ein Trainerwechsel, das ist beim deutschen Rekordmeister ein Novum. Nie verlor ein Bayern-Trainer früher in der Saison seinen Job. Und nie während der Wiesn.

Kurz nach Ancelottis Aus bleibt auch deshalb eine Frage: Hat der erfahrene Coach seine Entlassung womöglich absichtlich forciert? Für diese These gibt es einige Indizien, wie Sport 1 online berichtet. Ein nicht namentlich genannter „Insider“ steckte dem Portal am Donnerstag, man habe zuletzt den Eindruck gehabt, Ancelotti wolle „seinen Rauswurf provozieren“. „So ging es nicht weiter“, sagte er: „Der Verein musste handeln“.

Auch einen konkreten Anhaltspunkt nannte der Informant. Vor dem Champions-League-Flop gegen PSG habe Ancelotti die Aufstellung wortlos kommuniziert. Der Star-Trainer habe lediglich ein Blatt Papier mit den elf Namen an die Tafel in der Umkleide gepinnt und sei ohne weiteren Kommentar gegangen. Ein reichlich gewöhnungsbedürftiges Verhalten vor einem vielbeachteten Spiel.

In den Augen einiger Beobachter war die Start-Elf von Paris ohnehin eine Provokation: Ohne die Innenverteidiger Jerome Boateng und Mats Hummels rannten die Bayern schnell in den Rückstand. Auch Arjen Robben und - der in seiner Heimat Frankreich sicherlich hochmotivierte - Franck Ribéry blieben draußen. Über weite Strecken schien die FCB-Elf planlos zu agieren.

Vermutlich ist es kein Zufall, dass der Wortlaut der Pressemitteilung zu Ancelottis Rauswurf am Donnerstagnachmittag genau diesen Faden wieder aufgriff. „Das Spiel in Paris hat deutlich gezeigt, dass wir Konsequenzen ziehen mussten“, erklärte Rummenigge darin. „Carlo ist mein Freund und wird es bleiben, aber wir mussten hier eine professionelle Entscheidung im Sinne des FC Bayern treffen.“

UPDATE, Freitag 6.15 Uhr: "Der Feind in deinem Bett ist der gefährlichste"

Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß hat die Trennung von Trainer Carlo Ancelotti nach den Entwicklungen in Paris als alternativlos bezeichnet. Der 58 Jahre alte Italiener habe wichtige Führungsspieler des deutschen Fußball-Meister gegen sich aufgebracht, sagte Hoeneß am Donnerstagabend am Rande eines Termins in Siegen dem Radiosender FFH. „Du kannst als Trainer nicht deine prominentesten Spieler als Gegner haben“, erklärte Hoeneß: „Ich habe in meinem Leben einen Spruch kennengelernt: Der Feind in deinem Bett ist der gefährlichste. Deswegen mussten wir handeln.“

Am Abend hat Carlo Ancelotti die angekündigte Erklärung folgen lassen - kurz, knapp und wie ein Gentleman. Der Italiener schrieb auf seinem Instagram-Account:

„Es war eine Ehre, Teil der Geschichte der Bayern zu sein. Danke an den Klub, die Spieler und die grandiosen Fans. Ciao“, schrieb der Italiener am Donnerstagabend bei Twitter und Facebook auf Deutsch und Englisch. Kein böses Wort, kein Nachtreten. Ein ganz Großer des internationalen Fußballs.

Der Ticker von Donnerstag zum Nachlesen:

Live-Stream aus München

UPDATE, 16.16 Uhr: Pressemitteilung des FC Bayern

Als Folge einer internen Analyse nach der 0:3-Niederlage im Champions-League-Gruppenspiel bei Paris Saint-Germain hat der FC Bayern München Cheftrainer Carlo Ancelotti (58) freigestellt.

„Die Leistungen unserer Mannschaft seit Saisonbeginn entsprachen nicht den Erwartungen, die wir an sie stellen. Das Spiel in Paris hat deutlich gezeigt, dass wir Konsequenzen ziehen mussten. Das haben Hasan Salihamidžić und ich Carlo heute in einem offenen und seriösen Gespräch erklärt und ihm unsere Entscheidung mitgeteilt“, so Karl-Heinz Rummenigge, der Vorstandsvorsitzende der FC Bayern München AG. 

„Ich darf mich bei Carlo für die Zusammenarbeit bedanken und bedauere die Entwicklung, die sie genommen hat. Carlo ist mein Freund und wird es bleiben, aber wir mussten hier eine professionelle Entscheidung im Sinne des FC Bayern treffen. Ich erwarte jetzt von der Mannschaft eine positive Entwicklung und absoluten Leistungswillen, damit wir unsere Ziele für diese Saison erreichen.“

Auch das italienische Betreuerteam von Carlo Ancelotti - Davide Ancelotti, Giovanni Mauri, Francesco Mauri und Mino Fulco - hat der FC Bayern München heute freigestellt. Die Trainingsleitung übernimmt bis auf weiteres Assistenz-Coach Willy Sagnol (40). Sagnol wird am Sonntag beim Spiel bei Hertha BSC als Interimstrainer auf der Bank sitzen.

Pressemitteilung FC Bayern München

UPDATE, 15.22 Uhr: Trennung von Ancelotti wohl fix

Sport-Bild Fußballchef Christian Falk behauptet über Twitter, die Trennung von Ancelotti sei fix. Willy Sagnol übernehme als Interims-Coach. 

UPDATE, 14.50 Uhr

Unser Partnerportal tz.de berichtet, dass Ancelotti angeblich schon gefeuert wurde als Bayern-Trainer und beruft sich dabei auf einen Tweet des Sportsenders ESPN.

UPDATE, 12.30 Uhr - Ancelotti offenbar vor dem Aus

Wie die Bild-Zeitung und Sport Bild soeben berichten, könnte das Kapitel Carlo Ancelotti beim FC Bayern noch heute Nachmittag ein Ende finden. Eine Trennung gelte keineswegs mehr als ausgeschlossen, hieß es. Laut dem Bericht wollen sich die Bosse noch am Donnerstagnachmittag zu einer Krisensitzung treffen und dabei auch über die Zukunft des Italieners beraten. Boss Rummenigge hatte bereits in seiner Bankett-Rede nach dem 0:3 in Paris "Konsequenzen" angekündigt.

Es wird auch bereits über Nachfolgekandidaten spekuliert. Demnach gilt Co-Trainer Willy Sagnol als Interimslösung. Zudem sollen die Bayern-Bosse viel von Thomas Tuchel halten. Der Ex-Dortmund-Coach ist derzeit ohne Verein und könnte womöglich dauerhaft die Nachfolge von Ancelotti antreten, dem angeblich ein Millionen-Angebot aus China vorliegt.

Die Erstmeldung:

Trainer Carlo Ancelotti hatte eine überraschende Aufstellung gewählt. Der Italiener verzichtete auf das Weltklasse-Innenverteidiger-Duo Boateng/Hummels und ließ auch Franck Ribéry und Arjen Robben auf der Bank schmoren. Als die Herrschaften kurz vor Spielbeginn auf den weich gepolsterten Sitzen der Auswechselbank im Prinzenparkstadion Platz nahmen, war klar ersichtlich, was sie von der Entscheidung ihres Trainers hielten.

Und als Bayern bereits nach 85 Sekunden nach einem üblen Stellungsfehler in der Abwehr mit 0:1 in Rückstand gerieten, war alle Taktik, die Ancelotti sich ausgedacht hatte, bereits über den Haufen geworfen. Es brillierten in der Folge Neymar, Cavani & Mbappe, am Ende hieß es 0:3 und dabei wurden die Defizite der Münchner schonungslos offen gelegt. Es war für die Bayern die höchste Vorrunden-Niederlage in der Champions League seit 21 Jahren!

Dementsprechend fielen auch hinterher die Stimmen aus, wie unser Partnerportal tz.de berichtet.

Die Stimmen zum Spiel:

Niklas Süle: "Wir waren eigentlich gut vorbereitet. Aber dann kriegst du hier vor einer atemberaubenden Kulisse das frühe 0:1. Wir waren dann in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft, da hat uns der Lucky Punch gefehlt. Wir hatten heute nur gestandene Spieler auf dem Platz. Paris hat einfach eine super Mannschaft. Wir waren bei dem 0:1 noch nicht ganz da. Danach war es schwer."

Joshua Kimmich: "Nach zwei Minuten hat es direkt geklingelt - das war das Schlechteste, was passieren konnte. Wir wollten die Räume eng stellen, aber der Plan war schnell futsch. Wir dürfen den Start nicht mehr so verpennen und müssen körperbetonter spielen. Wir sind nach vorne auch nicht so durchschlagskräftig. Da müssen wir uns was einfallen lassen."

Arjen Robben: "Die Aufstellung ist eine Entscheidung des Trainers. Dazu werde ich nichts sagen. Jedes Wort von mir ist jetzt ein Wort zu viel. Wir brauchen Ruhe, wir müssen zusammenhalten und jedes Wort über enttäuschte Spieler brauchen wir jetzt nicht." Und zur Stimmung im Team ergänzte der Niederländer: "Heute hat es nicht gestimmt. Wenn du 3:0 in der Champions League verlierst, kommt das hart an. Wir sind der FC Bayern, das sind wir nicht gewohnt.“

Carlo Ancelotti: "Die Konter konnten wir nicht kontrollieren, die Balance hat uns gefehlt. Wir waren nicht gefährlich genug. Wir hatten keine Kontrolle. (...) Ich dachte, es war eine gute Aufstellung und das war sie auch. Mir ist klar, dass es Kritik geben wird. Aber das Spiel lief gegen uns."

Torwart Sven Ulreich, der an zwei der drei Gegentore mitschuldig war, und Ribéry, der 90 Minuten draußen saß, verteidigte der Startrainer: Ulreich hat seinen Job getan. Seine Leistung war nicht entscheidend. Ich habe kein Problem mit Ribéry. Jeder Spieler weiß, dass er mal draußen sitzen kann."

Karlheinz Rummenigge: "Diese Mannschaft heute Abend war nicht der FC Bayern. Wir müssen schnellstens wieder zu dem FC Bayern werden, der in Europa und in Deutschland für Furore sorgt. Wir werden jetzt nicht so einfach zur Tagesordnung übergehen!" Der Boss kündigte eine knallharte Aufarbeitung an: "Über diese Niederlage müssen wir sprechen, analysieren und aus der müssen wir auch in Klartextform Konsequenzen ziehen". Welche, sagte Rummenigge beim nächtlichen Bankett nicht. Es könnte aber auch für Trainer Carlo Ancelotti ungemütlich werden, wie tz.de berichtet.

Lothar Matthäus (Sky-Experte): "Franck Ribery ist in Paris in Frankreich nicht zum Einsatz gekommen. Ich glaube, dass das Zwischenmenschliche zwischen Ancelotti und Ribery nicht mehr zu reparieren ist. Das Tischtuch ist aus meiner Sicht zerschnitten. Seit langem brodelt es da, das weiß man."

Oliver Kahn (ZDF-Experte) war von der Herausnahme von Ribéry, Robben und Hummels sehr überrascht und warnte schon vor dem Spiel: "Wenn das schief geht, gibt es richtig Theater. Der Der FC Bayern braucht dieses Spiel, um einen Strich darunter zu ziehen und zu sagen: 'Das ist die Realität.'"

>>> Der Live Ticker vom Mittwochabend zum Nachlesen <<<

SID/mw/tz.de

Kommentare