Wahl der "Sportler des Jahres"

Nächster Titel für die Bayern am Sonntag?

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Wird die diesjährige Titelsammlung des FC Bayern noch erweitert?

Köln - Zum 67. Mal werden am Sonntag Deutschlands „Sportler des Jahres“ gefeiert. An den Fußballern des FC Bayern geht kein Weg vorbei. Macht Sebastian Vettel das Rennen bei den Männern?

Titel ohne Ende: Bastian Schweinsteiger und Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge werden aller Voraussicht nach am Sonntag den nächsten Pokal für den FC Bayern abholen. Denn ähnlich wie in der Champions League geht am „Triple“-Gewinner und derzeit weltbesten Vereinsteam auch bei Deutschlands Sportlerwahl in Baden-Baden kein Weg vorbei. Heiße Duelle stehen bei Männern und Frauen ins Haus: Formel-1-Star Sebastian Vettel fordert das 2012 siegreiche Diskus-Ass Robert Harting. Und Speerwerferin Christina Obergföll will ihr Superjahr krönen im Zweikampf mit Wimbledonfinalistin Sabine Lisicki.

Unter den Augen von Thomas Bach, der erstmals als Chef des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) im Kurhaus sein wird, will sich Obergföll das „I-Tüpfelchen der Karriere“ abholen. „Es wäre die absolute Krönung“, sagt die 32-Jährige.„ Denn schon vor dem WM-Gold machte sie als Disziplinsiegerin der Diamond League mit über 100.000 Dollar die größte Börse ihres Lebens, wurde von den Athleten zum `Champion des Jahres“ gewählt - und besiegelte im September ihr privates Glück durch die Hochzeit mit Ehemann Boris Henry.

Auch in anderer Weise soll die schwangere Ex-Biathletin Magdalena Neuner „Vorbild“ sein: „2014 ist als Babyjahr geplant“, sagt die Offenburgerin, der vor allem Sabine Lisicki die Show stehlen könnte. Die Berlinerin wäre die erste Tennisspielerin seit Steffi Graf 1999 (außerden 1986-89) auf dem Thron.

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Bei den Männern kann in erster Linie Sebastian Vettel den erneuten Harting-Sieg verhindern. Der Heppenheimer Formel-1-Star führt nach WM-Titeln 4:3 gegen den Berliner. Eher Außenseiterchancen haben die Leichtathletik-Weltmeister David Storl (Kugel) und Raphael Holzdeppe (Stab) sowie bei den Frauen Alpin-Star Maria-Höfl-Riesch, die wie die meisten Wintersportler nicht zur Gala kommen wird. Die Bayern, die wahrscheinlich dem Deutschland-Achter folgen, haben keine wirkliche Konkurrenz.

„Sebastian Vettel wird nicht da sein, er sieht in diesen Tagen ja Vaterfreuden entgegen. Wir werden ihn kurz im Bild einspielen“, sagt Klaus Dobbratz, Chef der Internationalen Sportkorrespondenz (ISK), die seit 1947 Ausrichter der Gala ist. Unter den 700 geladenen Gästen im feinen Benazet-Saal der „Olympischen Stadt“ befinden sich auch Wolfgang Niersbach, Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), und Alfons Hörmann als Bachs Nachfolger im Amt des Chefs des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Beide ehren zusammen den „Trainer des Jahres“.

Bei der Gala, die ISK in Partnerschaft mit dem ZDF veranstaltet, gibt sich hochrangige Sport-Prominenz ein Stelldichein. „Zu Gast sind unter 100 Sportlern mindestens aktuelle 35 Welt- und Europameister sowie rund 40 frühere Wahlsieger“, sagt Klaus Dobbratz.

sid

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