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Wenn Bayern zustimmt

Lewandowski hat angeblich schon Millionen-Vertrag mit Barcelona ausgehandelt

Während die Bayern ihn am liebsten immer noch behalten würden, hat Robert Lewandowski wohl schon einen unterschriftsreifen Vertrag mit Barcelona ausgehandelt.

München - Robert Lewandowski ist sich wohl mit dem FC Barcelona einig. Der Berater des Polen scheint mit den Spaniern schon Nägel mit Köpfen gemacht zu haben. Nur unterschreiben kann der Goalgetter noch nicht. Dies liegt zum einen daran, dass noch keine Einigung zwischen dem FC Bayern und Barcelona erzielt wurde und zum anderen, dass Barcelona momentan das ausgehandelte Gehalt nicht zahlen kann.

Robert Lewandowski: Medien überbieten sich mit der Summe des Millionen-Gehalts

Verschiedene internationale Medien berichten übereinstimmend, dass sich der Berater von Robert Lewandowski - Pini Zahavi - mit dem FC Barcelona bereits auf einen Vertrag geeinigt haben soll. Das war es aber auch schon mit den Übereinstimmungen. Die Daily Mail und Mundo Deportivo schreiben jeweils von einem Dreijahresvertrag, den Lewandowski bei Barcelona erhalten soll. Die spanische Sport spricht dagegen nur von zwei Jahren Vertragslaufzeit mit leistungsabhängiger Option auf ein weiteres Jahr.

Auch beim angeblichen Gehalt des Top-Scorers ist nur eines sicher: Es ist unverschämt hoch. Die Meldungen gehen auseinander. Einmal ist von neun Millionen Euro, das andere Mal von zwölf Millionen Euro netto pro Jahr die Rede. Egal, wie hoch die ausgehandelte Summe nun wirklich ist, momentan können sich die Katalanen weder das eine noch das andere leisten. Und ganz nebenbei will auch noch die Ablösesumme an den FC Bayern - gerüchteweise um die 30 Millionen Euro - gezahlt werden.

Rekord-Summe 222 Millionen Euro: Die 11 teuersten Transfers der Geschichte

Paul Pogba guckt emotional
Paul Pogba belegt den 11. Platz. Für 105 Millionen Euro holte Manchester United 2016 den Franzosen von Juventus Turin zurück. 2012 wechselte er aus der Jugend ablösefrei nach Italien.  © Oscar del Pozo/AFP
Romelu Lukaku zeigt nach oben.
113 Millionen Euro hat sich der FC Chelsea Romelu Lukaku kosten lassen. 2021 wechselte er von Inter Mailand auf die Insel. Trotz der stolzen Transfer-Summe belegt er „nur“ Platz 10.  © Franck Fife/AFP
Eden Hazard blickt in die Kamera
Eden Hazard, dessen Bruder Thorgan beim BVB aufläuft, wechselte 2021 vom FC Chelsea zu Real Madrid. Die Königlichen bezahlten für den Transfer nicht weniger als 115 Millionen Euro.  © John Thys/AFP
Cristiano Ronaldo geht im Manchester Trikot über den Platz
Natürlich gehört auch CR7, aka Cristiano Ronaldo, zu den teuersten Transfers der Geschichte. Bei Real Madrid erzielte er in 438 Spielen 450 Tore. Deswegen musste Juventus Turin tief in die Tasche greifen: 117 Millionen Euro kostete seine Verpflichtung. Inzwischen spielt er bei Manchester United.  © Gareth Fuller/Imago
Jack Grealish feiert mit dem Pokal
Jack Grealish belegt den 7. Platz in der Liste. Sein Wechsel von Aston Villa nach Manchester City kostete den Sky Blues 117,5 Millionen Euro. Im August 2021 ging der Transfer über die Bühne, sein Vertrag geht bis Juni 2027. © Xinhua/Imago
Antoine Griezmann ballt im Trikot von Atletico Madrid die Faust
Bei Atlético Madrid und der französischen Nationalmannschaft überzeugte Antoine Griezmann auf ganzer Linie – auch den FC Barcelona. Die Katalanen kauften im Sommer 2019 den heute 31-Jährigen für 120 Millionen Euro. Zwischenzeitlich wurde er allerdings wieder an Atlético Madrid ausgeliehen.  © Pierre-Philippe Marcou/AFP
Joao Felix ballt die Faust
Der Angreifer Joao Felix zählt ebenfalls zu den teuersten Transfers der Geschichte. Seine Verpflichtung kostete Atlético Madrid 127,2 Millionen Euro. 2019 erhielt er den Golden Boy Award als bester U21-Spieler Europas. © Oscar del Pozo/AFP
Philippe Coutinho läuft über den Platz
Auf Platz vier ist Philippe Coutinho. FC Barcelona hat 135 Millionen Euro an Liverpool gezahlt. Richtig durchsetzen konnte er sich bei den Blaugranas allerdings nicht. 2019 – ein Jahr nach seiner Verpflichtung in Barcelona – wurde er erst an den FC Bayern, dann an Aston Villa verliehen. An den England-Klub wurde er dann 2022 verkauft.  © Douglas Magno/AFP
Ousmane Dembélé verschränkt lachend die Hände hinter dem Kopf
Wir sind auf dem Siegertreppchen angekommen: Platz drei der teuersten Transfers aller Zeiten belegt Ousmane Dembélé. Bei seinem Wechsel vom BVB zum FC Barcelona kassierte Borussia Dortmund 140 Millionen Euro. Sein Vertrag beim FC Barcelona geht bis Juni 2022. © Lluis Gene/AFP
Kylian Mbappé läuft über den Platz
Kylian Mbappé ist der zweitteuerste Transfer aller Zeiten. Sein Wechsel ließ sich AS Monaco fürstlich entlohnen. 180 Millionen Euro musste Paris Saint-Germain bezahlen. Ursprünglich sollte seine Verpflichtung 145 Millionen Euro kosten, durch seine Verlängerung bei den Hauptstädtern im Jahr 2022 stieg die Summe aber nochmal um 35 Millionen Euro – aufgrund von Bonuszahlungen. © STUDIO FOTOGRAFICO BUZZI SRL/Imago
Neymar rennt über den Platz
Mit weitem Abstand führt Neymar die Liste der teuersten Transfers an. Auch hier musste Paris Saint-Germain tief in die Tasche greifen: 222 Millionen Euro kostete die Rekordverpflichtung. Sein Vertrag läuft bis 2025.  © Michael Baucher/Imago

Barcelona hat Lewandowski-Gehalt noch nicht zur Verfügung

Um Spielraum im Gehalts-Budget des FC Barcelona zu schaffen, steht auf der Verkaufsliste der Blaugrana unter anderem Frenkie de Jong. Ein erstes Angebot von Manchester United im Gesamtumfang von über 60 Millionen Euro wurde, laut The Guardian, von Barça bereits abgelehnt. Aber die Verantwortlichen in Barcelona haben noch andere Pläne. Schon für den 16. Juni ist eine Mitgliederversammlung einberufen, die darüber entscheiden soll, ob Barcelona die eigenen Merchandising-Rechte und 49 Prozent der hauseigenen TV-Produktionsfirma verkauft.

Spätestens ab da könnte es ganz schnell gehen mit dem Lewandowski-Wechsel. Mit frischen Millionen sollten die Katalanen dann auch die letzten Zweifel der Bayern-Verantwortlichen gegenüber den Lewandowski-Verkauf aus dem Weg räumen können. (sch)

Rubriklistenbild: © IMAGO / Sven Simon

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