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Am Dienstag muss er vor Gericht in Spanien antanzen

Kommt FC-Bayern-Star Hernández jetzt doch ohne Knast davon?

Lucas Hernandez FC Bayern München
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Lucas Hernández vom FC Bayern München am Boden.

München/Madrid - Am kommenden Dienstag (19. Oktober) muss FC-Bayern-Star Lucas Hernández vor einem Strafgericht in der spanischen Hauptstadt Madrid antanzen. Eine Richterin will ihn für ein halbes Jahr ins Gefängnis stecken. Doch kommt der 25-Jährige möglicherweise um den Gang in den Knast herum?

Das ist derzeit unklar. Laut einem Bericht der Bild-Zeitung, die sich auf den spanischen Anwalt Carlos Barceló beruft, bleibt dem Franzosen noch ein „rechtlicher Strohhalm“. Als sogenannter „nicht gewohnheitsmäßiger Täter“ könne er auf Aufhebung der Strafe plädieren, hieß es. Als nicht „gewohnheitsmäßiger Täter“ gilt in Spanien jemand, der nicht öfter als zweimal in kurzer Zeit wegen desselben Deliktes strafrechtlich in Erscheinung getreten ist.

Positiv für Hernández könnte sich außerdem auswirken, dass er sich mit Ehefrau Amalia (34) inzwischen versöhnt, mit ihr einen gemeinsamen Sohn (3) hat und sich ein privates wie beruflich sicheres Umfeld aufgebaut hat. In solchen Fällen empfiehlt die spanische Justiz in der Regel, bei kurzen Haftstrafen auf eine Inhaftierung gänzlich zu verzichten. Zudem bleiben dem Verteidiger insgesamt noch drei Instanzen, um den Gang ins Gefängnis zu verhindern: Das Landgericht, eine Abänderungsklage (also die Gefängnis- in eine Geldstrafe umzuwandeln) und das Justizministerium.

Hernández wird wohl vor Gericht erscheinen

Bis dato beharrt die zuständige Richterin jedoch darauf, dass Hernández - von Dienstag (19. Oktober) an gerechnet - seine Haftstrafe innerhalb von zehn Tagen anzutreten hat. Hintergrund ist, dass Hernández im Jahr 2017 seine damalige Freundin Amalia bei einem Streit offenbar zweimal geohrfeigt und anschließend gegen das verhängte Näherungsverbot verstoßen hatte. Trotz anschließender Versöhnung und Hochzeit wurde der 25-Jährige damals nach der Rückkehr aus den Flitterwochen bereits einmal kurzzeitig verhaftet. rosenheim24.de hatte bereits darüber berichtet.

Von Hernandez‘ Seite gab es zunächst keine Stellungnahme. Nach Informationen der Deutschen Presseagentur (dpa) will der Profi zu dem Termin am kommenden Dienstag vor Gericht allerdings erscheinen. Bayern-Präsident Herbert Hainer sicherte Hernández Unterstützung zu und sagte: „„Er geht nächste Woche da runter und dann wird das verhandelt und dann sehen wir weiter..“

mw

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