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Salihamidzic und Kahn müssen sich strecken

Haaland bei City, Lewandowski „empört“, Gerüchte um Mané: Bayern vor Transfer-Chaos?

„Wir schauen aus der finanziellen Situation, was wir machen können“, sagte Salihamidzic am vergangenen Sonntag mit Hinblick auf mögliche Transfers im Sommer.
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„Wir schauen aus der finanziellen Situation, was wir machen können“, sagte Salihamidzic am vergangenen Sonntag mit Hinblick auf mögliche Transfers im Sommer.

Der FC Bayern steht unter Zugzwang. Die internationale Konkurrenz rüstet auf. Auch Dortmund hat sich bereits verstärkt. Nur beim Rekordmeister scheint es wieder zu stocken, oder hat Sportvorstand Hasan Salihamidzic noch das ein oder andere Ass im Ärmel? „Lassen wir uns überraschen. Wir müssen sehen, was möglich ist. Wir wollen kreativ sein und haben Ideen“, sagte der 45-Jährige kürzlich. Doch was steckt hinter dieser Aussage?

München - Das Thema Erling Haaland ist wohl abgehakt. Der Stürmerstar soll Borussia Dortmund über seinen Wechsel zum Saisonende zu Manchester City informiert und den Medizincheck schon absolviert haben. Nach Informationen des belgischen „Nieuwsblad“ habe der 21-Jährige am Montag die Untersuchungen im Erasmus-Krankenhaus in Brüssel absolviert.

Auch Jan Age Fjörtoft (55), Haaland-Landsmann und jahrelanger Sky-Experte, twitterte diesbezüglich: „Endlich ist eine Entscheidung gefallen. Erling Haaland spielt in der kommenden Saison für Manchester City.“ Zuvor soll auch der FC Bayern und Real Madrid über die Entscheidung informiert worden sein. Während sich Real Madrid im Gegenzug mit Kylian Mbappé (23) bereits einig sein soll – Monstergehalt und ein dreistelliges Millionen-Handgeld – wird die Luft für den FC Bayern immer enger.

Denn die angestrebte Vertragsverlängerung mit Robert Lewandowski gestaltet sich hochgradig kompliziert. Mit dem ersten Vertragsangebot soll der Pole aber alles andere als zufrieden sein. Lewandowski ist laut der spanischen Sportzeitung Sport aus Barcelona weder mit der Vertragslaufzeit noch mit dem Gehalt einverstanden. Lewandowski soll von dem Vertragsangebot sogar „empört“ gewesen sein. Der Kontrakt von Topverdiener Lewandowski (33) läuft noch bis zum 30. Juni 2023. Sollte der Pole wirklich nicht verlängern, ist weiter fraglich, ob der FC Bayern ihn im Sommer verkauft oder ein Jahr später ablösefrei ziehen lässt. Eine Alternative könnte dann Leverkusens Patrick Schick sein.

Salihamidzic hat auch bei Gnabry „Grenzen“

Und auch die Anstellung von Gnabry (26) endet nach der kommenden Spielzeit. „Wir haben Grenzen. Wir versuchen für jeden Spieler, das Beste zu bieten. Und deswegen liegt das auch mal an ihm, zu entscheiden. Der Junge ist top. Ich mag ihn sehr gerne und würde ihn sehr, sehr gerne hier behalten“, äußerte Salihamidzic. Es sei aktuell keine Frage, „Fristen zu setzen“.

Salihamidzic wies auf die finanziellen Herausforderungen hin, die durch Einnahmeausfälle während der Corona-Pandemie vergrößert worden waren. „Wir haben nicht unendlich viel Geld. Wir haben einige Verträge verlängert. Wir haben versucht, den Kern der Mannschaft zu halten“, sagte der 45-Jährige: „Wir schauen aus der finanziellen Situation, was wir machen können.“

Gerüchte um Sadio Mané

Sadio Mane (l.) vom FC Liverpool und Aaron Lennon vom FC Burnley in Aktion.

Nun brachte der TV-Sender Sky eine Alternative ins Gespräch. Der FC Bayern München soll einem Medienbericht zufolge an der Verpflichtung von Sadio Mané vom englischen Fußballclub FC Liverpool interessiert sein. Wie Sky am Montag online berichtete, soll Bayern-Sportvorstand Hasan Salihamidzic am vergangenen Wochenende auf Mallorca mit dem Berater des Stürmers, Björn Bezemer, über den Senegalesen gesprochen haben. Verhandlungen mit dem Tabellenzweiten der Premier League soll es noch nicht gegeben haben. Laut bild.de ist an der Sache jedoch nichts dran. Zwar habe es ein Treffen zwischen Salihamidzic und Björn Bezemer gegeben, aber es ging nicht um Mané.

Gleichzeitig laufen die Planungen beim Ligakonkurrenten Borussia Dortmund deutlich besser. Dortmund hat mit Niklas Süle (26) –kommt ablösefrei vom FCB – und Nico Schlotterbeck (22) schon zwei Abwehrstars geholt, mit Offensiv-Talent Karim Adeyemi (20) von Salzburg ist fast alles klar – auch der FC Bayern war bemüht. Ebenso beim Fußball-Nationalspieler Matthias Ginter hatte der Rekordmeister aus München offenbar keine Chance. Der Noch-Gladbacher entschied sich für eine Rückkehr zum SC Freiburg.

Zwei Talente aus Amsterdam sollen kommen

Soll aus Amsterdam zum FC Bayern wechseln: Noussair Mazraoui (r).

Bei den Verhandlungen mit Rechtsverteidiger Noussair Mazraoui (24) und Mittelfeld-Toptalent Ryan Gravenberch (19) – beide stehen noch bei Ajax Amsterdam unter Vertrag – konnte noch keine Einigung erzielt werden. Mazraoui wäre ablösefrei, bei Gravenberch sollen 30 Millionen Euro Ablöse im Raum stehen. Zuletzt hieß es außerdem, dass sich der FC Bayern mit Mittelfeldmann Konrad Laimer von RB Leipzig beschäftige.

Alle drei Personalien gelten als gute Spieler mit viel Entwicklungspotential. Fraglich ist allerdings, ob diese Leute den Rekordmeister auf Anhieb wirklich verstärken können. Für die Breite des Kaders sicherlich gute Investitionen, aber um Europas Spitze attackieren zu können, wahrscheinlich zu wenig.

Weitere Stars beim FC Bayern auf dem Abstellgleis

Münchens Corentin Tolisso in Aktion.

Bei Weltmeister Corentin Tolisso ist die Zukunft offen. Der Franzose, dessen Vertrag am 30. Juni ausläuft, wurde am Sonntag nicht verabschiedet. „Er weiß, wie wir denken, ich weiß, wie er denkt. Wir werden zusammen entscheiden“, kündigte Salihamidzic an. Gleichzeitig sollen offenbar Bouna Sarr und Marc Roca den Verein nach knapp zwei Jahren wieder verlassen.

Beim FC Bayern ist man allerdings noch entspannt. Nick Salihamidzic (19), Sohn von Brazzo, twitterte zuletzt: „Erinnert euch nach diesem Transferfenster, was ihr alles gesagt habt, es gibt nach den ganzen Kommentaren kein Zurück mehr.“ Klingt als hätten die Bayern noch ein paar Asse im Ärmel. Für alle Fans gilt es zu hoffen, dass es nicht wie damals „wenn Sie wüssten, was wir schon alles sicher haben“ endet.

mz

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