Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Neues Beben beim FC Bayern

Zoff eskaliert: Hoeneß verbannt Legende von Ehrentribüne

+
Uli Hoeneß und Paul Breitner (re.).
  • Martin Weidner
    VonMartin Weidner
    schließen

München - Als würden die äußerst durchwachsenen sportlichen Leistungen und die Diskussion um Trainer Niko Kovac nicht schon ausreichen, gibt es beim FC Bayern nun auch noch an einer anderen Stelle mächtig Ärger:

Jetzt scheint die Führung auch noch äußerst empfindlich auf Kritik aus den eigenen Reihen zu reagieren. Wie die Bild-Zeitung und unser Partnerportal tz.de berichten, hat Präsident Uli Hoeneß seinen ehemaligen Freund Paul Breitner von der Ehrentribüne verbannt.

Breitner hatte die Klub-Bosse nach deren "legendären" Pressekonferenz vor einigen Wochen hart kritisiert. "Es geht immer um die Familie, die FC-Bayern-Familie. Und dann müssen die Kinder heute sagen: Für den Papa müssen wir uns jetzt mal gewaltig schämen", sagte Breitner damals im Bayerischen Rundfunk.

Jetzt hat Hoeneß also offenbar zurückgeschlagen. Aber der Boss überbrachte die Nachricht nicht mal selbst, sondern überließ Finanz-Chef Jan-Christian Dreesen die undankbare Aufgabe, Breitner telefonisch zu informieren. Breitner erklärte daraufhin: "Ich habe daraufhin beschlossen, meine zwei Ehrenkarten, die ich als Ehrenspielführer auf Lebenszeit besitze, zu Händen von Herrn Dreesen zurückzuschicken. Ich möchte nicht den Eindruck erwecken, dass ich Freikarten will." 

Auf Versöhnung scheint die Klub-Legende derzeit ohnehin keinen "Bock" zu haben: "Ich werde mir ab sofort meine Karten ganz normal kaufen, wenn ich ins Stadion gehen will.” Unterdessen wartet auf den Klub und vor allem auf Trainer Kovac ein absolut richtungsweisendes Spiel in der Champions League gegen Benfica Lissabon (21 Uhr). Verliert Kovac, ist er seinen Job wohl los. Als aussichtsreichster Nachfolgekandidat gilt Arsene Wenger.

Kommentare