Fachzeitschrift spricht von preisgünstigem Transfer

Gerüchteküche brodelt: Leroy Sané "gut möglich - bald FCB-Profi "

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München - Nachdem die schottische Boulevardzeitung "Daily Record" bereits vergangene Woche berichtet hatte, dass der FC Bayern München Gespräche mit  dem englischen Fußballmeister Manchester City über einen möglichen Wechsel von Leroy Sané aufgenommen hat, könne Sané laut  kicker.de "preisgünstiger und - das ist gut möglich - bald FCB-Profi" werden.

Leroy Sané ist wieder in den Fokus des FC Bayern gerückt. Der Fußball-Nationalspieler, der vor seinem Wechsel vom FC Schalke 04 zu Manchester City 2016 schon einmal mit dem deutschen Rekordchampion in Verbindung stand, ist laut "Kicker" ein Kandidat für den Umbruch bei den Münchnern.

Nach dem Ende der Ära von Franck Ribéry und Arjen Robben wäre der 23-Jährige ein leistungsstarker Nachfolger für den linken Flügel. Da der frühere Bayern- und aktuelle City-Coach Pep Guardiola Sané laut dem Bericht loswerden möchte, könnte dieser "preisgünstiger und - das ist gut möglich - bald FCB-Profi" werden, schreibt das Fachmagazin. Guardiola selbst klang zuletzt öffentlich anders.

Bayern wittern Chance auf eine Verpflichtung

Sanés Arbeitspapier beim frisch gebackenen englischen Meister läuft nur noch bis 2021. Jetzt wittern wohl die Bayern die Chance auf eine Verpflichtung des Flügelflitzers. 

Der deutsche Nationalspieler hat in dieser Saison in 31 Liga-Einsätzen zehn Tore erzielt und elf weitere Treffer vorbereitet. Oft ist der dribbelstarke und temporeiche Stürmer aber nur zweite Wahl. In den letzten 14 Liga-Spielen blieb er sogar fünf Mal ganz ohne Einsatz.

"Wir sind hier nicht beim Monopoly"

Nach dem Gewinn der Meisterschaft machte Bayern-Präsident Uli Hoeneß allerdings deutlich, dass der Umbruch im Kader noch nicht beendet ist – in die Größenordnung von Rekordtransfer Lucas Hernández (23) soll aber nicht mehr vorgestoßen werden. "Wir sind hier nicht beim Monopoly, sondern wir sind ein Fußballverein. Wir haben mit 80 Millionen eine Grenze mal erreicht. Ich glaube nicht, dass die bei weiteren Transfers überschritten wird", sagte der Präsident nach dem 5:1 gegen Eintracht Frankfurt.

Mit dem früheren Schalker Sané beschäftigten sich die Münchner schon vor einigen Jahren. Doch damals waren die Flügel von Robben und Ribéry belegt, Backups gab es ebenfalls. Für rund 50 Millionen Euro verließ Sané daher die Bundesliga und wechselte nach England.

mz mit Material der dpa

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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