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Rücktritt oder doch Rauswurf?

Darum musste Bayern-Arzt Dr. Braun wirklich gehen

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Dr. Volker Braun ist nicht mehr Mannschaftsarzt des FC Bayern.

München - Das Thema Mannschaftsarzt ist beim FC Bayern München seit jeher pikant. Deshalb wirft der Rückzug von Dr. Volker Braun – offiziell aus freien Stücken – einige Fragen auf. Denn es könnte alles ganz anders gewesen sein.

Wie die Bild-Zeitung berichtet, soll die Trennung nicht auf Bestreben von Dr. Braun erfolgt, sondern von Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic forciert worden sein. Die Vorwürfe an den Arzt: Zu viele Fehldiagnosen, zu lange Ausfallzeiten der Spieler.

Zuletzt soll es sogar so gewesen sein, dass Dr. Braun Jerome Boateng und David Alaba nach deren muskulären Beschwerden zum MRT geschickt und letztlich diagnostiziert haben soll, dass beide in der Hinrunde nicht mehr zum Einsatz kommen könnten! Anschließend gab es eine weitere Untersuchung bei "Kult-Doc" Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt, der 2015 nach Streit mit Ex-Coach Pep Guardiola den Verein verlassen hatte. Müller-Wohlfahrt stellte klar: Nur Muskelverhärtungen, also nichts schlimmes!

Laut Bild soll Salihamidzic getobt haben, als er davon erfahren hatte. Er soll sogar den Doc angeschrien und anschließend zusammen mit Uli Hoeneß alles für die Trennung vorbereitet haben. Immerhin Nationaltorwart Manuel Neuer scheint hinter Braun zu stehen. "Ihn trifft absolut keine Schuld. Ich kann sogar versichern, dass er die allerbesten Methoden angewandt hat, welche die moderne Medizin ermöglicht", schrieb er auf Facebook.

Ob es nach dem Comeback von Jupp Heynckes jetzt tatsächlich zur nächsten Rückkehr einer FCB-Legende, also Müller-Wohlfahrt, kommt, ist derzeit noch unklar.

mw

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