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Herkunft als Hürde

Leipzig-Coach Hasenhüttl: Warum Hoeneß für meine Karriere so wichtig war

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Ralph Hasenhüttl.

Kurz vor seinem 50. Geburtstag plaudert Leipzig-Trainer Ralph Hasenhüttl einige Geheimnisse aus seiner Karriere aus. Zudem meldet er Interesse für den Job eines Nationaltrainers an. Und wer ebnete den Weg für die Trainerlaufbahn? Der Präsident vom Meister FC Bayern.

Leipzig - Ralph Hasenhüttl kann sich auch einen Job als Nationaltrainer vorstellen. Auf die Frage, wen er gerne zu einem Abendessen zum Thema Fußball einladen würde, sagte der an diesem Mittwoch 50 Jahre alt werdende Trainer von RB Leipzig dem Magazin „Playboy“: „Ich fände auch spannend zu erfahren, was es bedeutet, eine Nationalmannschaft zu trainieren, weil das etwas ist, das mich auch mal interessieren könnte. Deshalb würde ich auch Jogi Löw einladen.“ Als Gesprächspartner wünschen würde er sich zudem noch Jürgen Klopp, mit dem er zusammen den Trainerschein gemacht hat, sowie Arsène Wenger vom FC Arsenal oder Manchester Uniteds Trainer-Legende Alex Ferguson.

In dem Interview des am Donnerstag erscheinenden Magazins plauderte der Österreicher auch aus, dass ihn Bayern-Präsident Uli Hoeneß zum Trainerlehrgang des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) brachte. „Ja, der Lehrgang war eigentlich schon voll. Er hat dann beim DFB angerufen, und ich durfte nachrücken“, meinte Hasenhüttl und betonte: „Die Stimme von Uli Hoeneß hat eben Gewicht. Und wenn er sagt: 'Der hat Potenzial als Trainer, der muss jetzt da dabei sein', dann hilft das schon. Wobei er damals natürlich nicht wissen konnte, dass ich mich so weiterentwickeln würde.“ Immerhin war RB in der abgelaufenen Premieren-Saison plötzlich Bayern-Jäger Nummer eins und schaffte auf Anhieb mit Platz zwei die direkte Champions-League-Qualifikation.

Muss jetzt wirklich ein Österreicher kommen, um uns die Saison zu retten?“

Dabei war es für Hasenhüttl nicht leicht, zu Beginn der Trainerkarriere durchzustarten. Seine Herkunft hat er als Nachteil empfunden. „Mir war klar, dass ich von Anfang an erfolgreich sein muss, denn viele Chancen bekommst du in dem Job nicht. Und als Österreicher in Deutschland schon gar nicht“, meinte er. Besonders deutlich habe er das 2011 bei seiner zweiten Trainerstation in Deutschland zu spüren bekommen. Da saß Hasenhüttl beim damaligen Drittligisten VfR Aalen auf der Bank. „In Aalen hat man gesagt: Muss jetzt wirklich ein Österreicher kommen, um uns die Saison zu retten?“

dpa

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