Uli Hoeneß und Top-Spieler in GQ

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München - Uli Hoeneß über Wachstum beim Unternehmen FC Bayern: „Ich komme manchmal ins Büro und habe keine einzige Idee. Dann wachsen wir eben mal nicht.“

„Ich komme manchmal ins Büro und habe keine einzige Idee. Dann wachsen wir eben mal nicht“, sagt Uli Hoeneß ganz entspannt im Interview mit dem Männer-Stil-Magazin GQ Gentlemen’s Quarterly. Hoeneß glaubt, dass das Unternehmen FC Bayern München AG gut aufgestellt ist: „Ich bin mit dem, was wir hier aufgebaut haben, zu 100 Prozent zufrieden.“


Geschäfte in Millionenhöhe sind beim Fußball an der Tagesordnung, Spieler werden für horrende Summen eingekauft. „Das ist völlig okay“, findet der Präsident des FC Bayern und schränkt im gleichen Atemzug ein: „Das heißt nicht, dass ich alle Entwicklungen bei Gehältern und Transfers gut finde: Wenn ich die Regeln des Fußballs ändern könnte, würde ich das tun. Ich würde zum Beispiel über Gehaltsobergrenzen nachdenken.“

Die Strategie des Rekordmeisters bei der Spielerauswahl sei nicht primär von finanziellen Aspekten geprägt: „Wir achten darauf, dass wir Spieler verpflichten, die einen guten Charakter haben. Das ist heute wichtiger denn je. Ich glaube sowieso, dass man dauerhaft kein guter Fußballer sein kann, wenn man einen schlechten Charakter hat“, so Hoeneß.


Bayern-Spieler halten persönlichen Marktwert für unbedeutend

Im Interview zeigen sich Bastian Schweinsteiger, Mark van Bommel und Philipp Lahm, auf ihren hohen Marktwert angesprochen, völlig unbeeindruckt. „Ich kenne die aktuellen Werte gar nicht – weil es egal ist“, betont Schweinsteiger. Millionenschwere Ablösesummen spielen für ihn auf dem Rasen keine Rolle: „Für meinen Alltag ist es völlig unwesentlich. Von der Summe hängt ja nicht ab, ob mich der Trainer aufstellt.“ Und auch Philipp Lahm distanziert sich von Finanz-Spekulationen beim Fußball: „6,5 Millionen für Mark und 35 Millionen für Schweinsteiger, das ist für mich alles nur Spielerei, das hat nichts mit der Realität zu tun.“ Mark van Bommel witzelt sogar über den Direktvergleich: „Gratuliere, Basti. Du bist so gut wie fünf van Bommel.“

Ungeachtet des Marktwerts findet bei den Spielern immer noch die fußballerische Leistung die höchste Anerkennung: „Respekt habe ich davor, mit 33 wie Mark noch auf diesem Niveau zu spielen. Ich bin 26 und weiß nicht, ob ich das schaffen kann. Irgendwann streikt mein Körper vielleicht“, so Bastian Schweinsteiger.

Das vollständiges Interview mit Uli Hoeneß, Bastian Schweinsteiger, Mark van Bommel und Philipp Lahm über das Geschäft mit dem Fußball inklusive einer Mode-Foto-Strecke, die Spieler des FC Bayern stilvoll in Business-Outfits zeigt, finden Sie in der November-Ausgabe von GQ, die heute erscheint – oder auf der GQ iPhone-App. GQ Online gewährt außerdem per Video-Clip einen Blick hinter die Kulissen des FC Bayern Mode-Shootings.

Eine Themenvorschau für das neue Heft gibt es online unter: www.gq- magazin.de/november

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Pressemeldung Conde Nast Verlag

Quelle: rosenheim24.de

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