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Willy Sagnol ist nicht Teil des Trainerstabs von Heynckes

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Jupp Heynckes
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München - Nun ist es fix. Jupp Heynckes ist ab sofort neuer Trainer des deutschen Rekordmeisters. Für den alten und neuen Trainer des FCB sei es ein "Freundschaftsdienst". Er fühle sich bereit für die großen Aufgaben in den nächsten Wochen und Monaten.

Update, 17.33 Uhr: Willy Sagnol ist nicht Teil des Trainerstabs

Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Freitag nach der Bekanntgabe, dass der 72 Jahre alte Heynckes bis zum Saisonende als Chefcoach die Nachfolge des vor einer Woche freigestellten Italieners Carlo Ancelotti antreten wird.

Der 40 Jahre alte Sagnol war als Interimscoach eingesprungen. Der ehemalige Bayern-Profi war erst zu Saisonbeginn als Assistent von Ancelotti zum deutschen Rekordmeister zurückgekehrt.

Sagnol hatte die Bayern-Profis beim 2:2 in der Bundesliga bei Hertha BSC einmal als verantwortlicher Trainer betreut. Sein Vertrag beim FC Bayern läuft bis zum 30. Juni 2019. Mit Sagnol sollen dem Vernehmen nach zeitnahe Gespräche über dessen Zukunft geführt werden.

dpa

Update, 15.48 Uhr: FC Bayern bestätigt Heynckes-Rückkehr

Jupp Heynckes ist zurück! Der 72-Jährige übernimmt bis Saisonende das Trainer-Amt des vor gut einer Woche entlassenen Carlo Ancelotti. Das bestätigte Heynckes dem Kicker. "Es ist kein Comeback. Es ist ein Freundschaftsdienst - und ich habe es nur gemacht, weil ich dem FC Bayern unglaublich viel zu verdanken habe. Ich habe ein sehr gutes Gefühl dabei, es kann sofort losgehen“, sagte er dem Magazin. Seine Assistenten sollen demnach der von Düsseldorf geholte Peter Hermann und Bayern-Urgestein und Hermann Gerland werden.

Die Pressemitteilung des FC Bayern im Wortlaut:

Der Vorstand der FC Bayern München AG und Jupp Heynckes haben sich heute auf eine Zusammenarbeit bis zum 30.06.2018 verständigt. Jupp Heynckes übernimmt von kommenden Montag (9. Oktober 2017) an das Amt des Cheftrainers beim FC Bayern München.

Assistenten von Jupp Heynckes werden Peter Hermann und Hermann Gerland. Peter Hermann war bis zuletzt Co-Trainer bei Zweitliga-Tabellenführer Fortuna Düsseldorf. Hermann Gerland, aktuell sportlicher Leiter des FC Bayern Campus, wird seine Tätigkeit im Nachwuchsbereich des FC Bayern zugunsten seiner Tätigkeit für das Profiteam bis zum 30.06.2018 ruhen lassen.

„Zwischen Jupp Heynckes und dem FC Bayern besteht ein großes Vertrauensverhältnis. Das haben auch die Gespräche, die Uli Hoeneß, Hasan Salihamidžić und ich nun geführt haben, wieder gezeigt. Wir sind Jupp sehr dankbar, dass er uns als Cheftrainer zugesagt hat. Er ist zum jetzigen Zeitpunkt der ideale Trainer für den FC Bayern“, so Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge. Bayerns Sportdirektor Hasan Salihamidžić sagt: „Jupp Heynckes ist ein Meister in Sachen Menschenführung und Taktik. Wir sind überzeugt davon, dass er genau der richtige Mann ist, um die Mannschaft in der aktuellen Situation wieder zum Erfolg zu führen und um unsere Ziele zu erreichen.“

Jupp Heynckes: „Ich wäre zu keinem anderen Verein der Welt zurückgekehrt, aber der FC Bayern München ist eine Herzensangelegenheit für mich. Mein Trainerteam und ich werden nun alles daransetzen, dass die Mannschaft den Fans bald wieder erfolgreichen Fußball präsentieren wird. Ich freue mich sehr auf diese Aufgabe.“

Allen Fußballfans noch in bester Erinnerung ist der Gewinn des „Triples“ im Jahr 2013 mit Cheftrainer Jupp Heynckes und seinen Assistenten Peter Hermann und Hermann Gerland. In seinen zwei vorherigen Amtszeiten beim FC Bayern gewann Jupp Heynckes noch zwei weitere Deutsche Meisterschaften. Er ist damit einer der erfolgreichsten Trainer in der Geschichte des FC Bayern.

Update 12 Uhr: "Ich habe ihm viel zu verdanken"

Co-Trainer Peter Hermann hat beim Zweitliga-Tabellenführer Fortuna Düsseldorf um seine Freigabe gebeten und will künftig wieder als Assistent von Jupp Heynckes beim deutschen Fußball-Meister Bayern München arbeiten.

"Ich glaube schon, dass es eine Einigung geben wird", sagte Hermann nach dem Training: "Es fällt mir sehr, sehr schwer. Aber mich verbindet mit Jupp Heynckes sehr viel und ich möchte ihm den Gefallen tun. Ich habe ihm viel zu verdanken und möchte ihm etwas zurückgeben."

Der 65-Jährige arbeitete bereits in Leverkusen und während einer früheren Amtszeit in München als Co-Trainer von Heynckes (72) - unter anderem beim Gewinn des Triples 2013. Düsseldorfs Vorstandsvorsitzender Robert Schäfer hat bisher stets auf den bis 2018 laufenden Vertrag des Assistenz-Trainers hingewiesen.

Update 9.25 Uhr: "Jetzt muss die Mannschaft Charakter zeigen"

Bayern-Ehrenpräsident Franz Beckenbauer ist erstaunt über die sich anbahnende Rückkehr von Jupp Heynckes auf die Trainerbank der Münchner. "Ich bin überrascht, dass sich der Jupp das Wagnis antut. Je mehr ich darüber nachdenke, desto besser gefällt mir seine Rückkehr", zitierte die "Bild"-Zeitung am Freitag den früheren Fußball-Weltmeister. Der 72 Jahre alte Heynckes soll beim Rekordmeister als Nachfolger von Carlo Ancelotti bis zum Sommer erneut die Aufgabe als Chefcoach übernehmen. Vor dem Comeback sind dem Vernehmen nach nur noch Details zu klären.

Heynckes soll die sportlichen Sorgen der Bayern lösen, die in der Bundesliga bereits fünf Punkte hinter Spitzenreiter Borussia Dortmund liegen und in der Champions League zuletzt 0:3 bei Paris Saint-Germain verloren. "Ich glaube, er kann die Situation in den Griff bekommen. Eines ist klar: Jetzt muss die Mannschaft Charakter zeigen und darf sich nicht länger hinter dem Trainer verstecken", sagte Beckenbauer.

Update Freitag 6.30 Uhr: Kommt die Trainer-Sensation?

Übernimmt Jupp Heynckes die Trainerrolle beim FC Bayern München oder nicht? Er selbst hat das Angebot zwar bestätigt, das Amt bis zum Sommer 2018 zu übernehmen. Allerdings sei "noch nichts klar oder in trockenen Tüchern". Eine offizielle Bestätigung über das Angebot oder gar die Verpflichtung von Seiten des Vereins steht noch immer aus.

Nun soll er aber laut Bild-Informationen erstmals wieder das Bayern-Training leiten.  Zu seinem Team sollen auch Peter Hermann (65) und Hermann Gerland (63) zählen, mit denen er schon in der Triple-Saison erfolgreich zusammengearbeitet hat. 

Was zu dem Zeitpunkt noch aussteht, ist nach Bild-Informationen die Freigabe für Jupps Wunsch-Co-Trainer Hermann, der in gleicher Funktion bei Zweitliga-Tabellenführer Fortuna Düsseldorf arbeitet und wechselwillig sein soll.

Fortunas Vorstands-Chef Robert Schäfer (41) zu Bild: „Wir haben den Bayern auf Nachfrage mitgeteilt, dass Peter Hermann bei uns einen Vertrag bis zum 30.6.2018 hat.“ Im Gespräch ist ein Freundschaftsspiel, das Fortuna bis zu einer Million Euro bringen könnte.

Update 18.55 Uhr: Keine Gespräche mit Nagelsmann?

Offenbar hat es zwischen den FC Bayern und Julian Nagelsmann, aktuell Trainer der TSG aus Hoffenheim, bislang noch keine Gespräche gegeben. Sport1 vermeldete auch, dass die Verantwortlichen aus dem Kraichgau keine Anfrage vom Deutschen Rekordmeister bezüglich des jungen Trainertalents erhalten hätten. Viele Spekulationen kamen auf, da sich Nagelsmann aus privaten Gründen zur Zeit in der bayerischen Landeshauptstadt aufhält. Dort will er mit seiner Frau ein Haus bauen - eigentlich perfekte Vorraussetzungen für ein Engagement beim FC Bayern. 

Update 16.29 Uhr: Daran hakt die Rückkehr

Wie Sport1 berichtet, hängt Heynckes' Rückkehr vor allem an einer Personalie: Er will nur wieder zurückkommen, wenn er Peter Herrmann als Co-Trainer mitbringen kann. Mit ihm zusammen gewann er 2013 auch das Triple. Das Problem dabei: Herrmann steht derzeit bei Fortuna Düsseldorf unter Vertrag. An der Seite von Friedhelm Funkel betreut er den aktuellen Tabellenführer der zweiten Liga. 

Sollten die Münchner auf diese Forderung eingehen, dürfte auf jeden Fall eine Ablösesumme an Fortuna Düsseldorf fällig werden.

Update 13.56 Uhr: Jetzt spricht Heynckes

Nun hat sich Jupp Heynckes das erste mal seit den Gerüchten über eine mögliche Bayern-Rückkehr geäußert. „Es ist noch nichts klar oder in trockenen Tüchern“, betonte der 72-Jährige gegenüber der Rheinischen Post. Heynckes bestätigte ein Treffen mit der Bayern-Spitze. Präsident Uli Hoeneß, Klubchef Karl-Heinz Rummenigge und Sportdirektor Hasan Salihadmidzic hätten ihn "gebeten, das Amt bis zum Sommer 2018 zu übernehmen". Dabei seien "viele Dinge besprochen worden", erklärte er gegenüber dem Blatt.

„Ich muss das Ganze zunächst mal analysieren. Schließlich sind viereinhalb Jahre vergangen, seit ich bei Bayern aufgehört habe, und der Fußball hat sich weiter verändert.“ Einen Zeitpunkt für eine Entscheidung nannte er nicht.

Update 11.50 Uhr: Diese Vorteile würde das Heynckes-Comeback bringen

Das Sensations-Comeback von Trainer Jupp Heynckes beim FC Bayern München könnte nur noch an letzten Detailfragen scheitern. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus verlässlicher Quelle beim Fußball-Rekordmeister. Demnach könnte die spektakuläre Rückkehr des 72-Jährigen noch vor diesem Wochenende fix gemacht werden. Perfekt ist der Deal zunächst aber noch nicht.

Der Altmeister soll die Münchner bis Saisonende übernehmen. Der "kicker" schrieb, dass die Suche auf Heynckes hinauslaufen könnte. Grundsätzlich sei an der Geschichte etwas dran, erfuhr die dpa. Eine offizielle Reaktion des Verein steht zunächst aus.

Nagelsmann Kandidat für die Zukunft

Nach der Trennung von Carlo Ancelotti in der Vorwoche scheint eine Verpflichtung von Heynckes für die schwach in die Saison gestarteten Bayern viele Vorteile zu haben: Zum einen verschafft sich der Verein Zeit, eine langfristige Lösung zu suchen. Der Hoffenheimer Coach Julian Nagelsmann etwa gilt als ein Kandidat für die Zukunft.

Trotz der Neuigkeiten blieben die Kraichgauer am Donnerstagmorgen "extrem entspannt". Es gebe keinerlei Anfragen der Bayern, sagte ein Sprecher und verwies auf den bis 2021 Vertrag laufenden Vertrag des Trainer-Aufsteigers. Zuletzt hatte der 30-jährige Nagelsmann in einem Interview seine persönliche Vision als Chefcoach publik gemacht. "Der FC Bayern spielt in meinen Träumen schon eine etwas größere Rolle", sagte er.

Heynckes ist Bayern-Kenner

Andererseits wird Heynckes als Bayern-Kenner und Erfolgscoach offensichtlich auch kurzfristig zugetraut, die verunsicherte und durch Missstimmung geschwächte Mannschaft wieder auf Kurs zu bringen. In der Bundesliga hat der Titelverteidiger fünf Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Dortmund, in der Champions League setzte es jüngst ein 0:3 bei Paris Saint-Germain. Nach der Pleite mussten Coach Ancelotti und sein Team in der vergangenen Woche gehen, auch weil sich etliche Spieler wie die erfahrenen Arjen Robben und Franck Ribéry bei den Bossen massiv beschwert haben sollen.

Heynckes kennt einige Profis noch aus seinem bis dato letzten Engagement an der Säbener Straße 2013, darunter neben Robben und Ribéry auch die Weltmeister Thomas Müller und Manuel Neuer. Den Chilenen Arturo Vidal hatte Heynckes in Leverkusen trainiert.

Entscheidung für Altbewährtes

Eine Wahl pro Heynckes bei den Bayern ist als klares Signal in Richtung Altbewährtem zu deuten. Der Ex-Profi und Weltmeister von 1974 trainierte die Münchner bereits dreimal, gewann bei seinem bis bislang Engagement das Triple aus Meisterschaft, Pokal und Champions League und ist eng mit Präsident Uli Hoeneß befreundet.

Dass Heynckes seit 2013 keinen Verein mehr betreut hat und einer der ältesten Trainer der Bundesliga-Historie wäre, stört die Bayern nicht so sehr wie die fehlende Bayern-Vergangenheit von Kandidaten wie Thomas Tuchel. Der ehemalige Dortmund-Coach galt zuletzt als Favorit auf die Ancelotti-Nachfolge, konnte sich mit Hoeneß und Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge dem Anschein nach aber nicht einigen.

dpa

Vorbericht

Jupp Heynckes wird einer Meldung der Bild-Zeitung zufolge neuer Trainer beim deutschen Fußball-Meister Bayern München. Der 72-Jährige soll das Amt nach der Entlassung von Carlo Ancelotti bis Saisonende übernehmen. Für Heynckes wäre es die vierte Amtszeit bei den Bayern. Wie die Bild weiter berichtet, soll Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge in den vergangenen Tagen klar geworden sein, dass der Verein und die Spieler in dieser kritischen Bundesliga-Situation keinen Bayern-Neuling brauchen können. Deshalb soll die Entscheidung gegen Thomas Tuchel (44), mit dem der Rekordmeister gesprochen hatte, gefallen sein. Der Verein hat sich bisher noch nicht offiziell dazu geäußert.

Zuletzt hatte er den Rekordmeister 2013 zum Triple aus Meisterschaft, Pokal und Champions League geführt und danach seine Trainerkarriere beendet. Eine Bestätigung des FC Bayern lag am Mittwochabend nicht vor. Nach der Entlassung Ancelottis am vergangenen Donnerstag war heftig über die Nachfolge spekuliert worden. Vor allem Thomas Tuchel, Ex-Trainer des Bayern-Rivalen Borussia Dortmund, war im Gespräch

Sollte Heynckes bis zum Saisonende übernehmen, dürfte Julian Nagelsmann von 1899 Hoffenheim der Favorit auf den Trainerposten ab der Saison 2018/19 sein.

FC Bayern seit einer Woche trainerlos

Trainer Carlo Ancelotti hatte am Mittwoch vergangene Woche bei Paris St. Germain eine überraschende Aufstellung gewählt. Der Italiener verzichtete auf das Weltklasse-Innenverteidiger-Duo Boateng/Hummels und ließ auch Franck Ribéry und Arjen Robben auf der Bank schmoren. Als die Herrschaften kurz vor Spielbeginn auf den weich gepolsterten Sitzen der Auswechselbank im Prinzenparkstadion Platz nahmen, war klar ersichtlich, was sie von der Entscheidung ihres Trainers hielten.

Und als Bayern bereits nach 85 Sekunden nach einem üblen Stellungsfehler in der Abwehr mit 0:1 in Rückstand gerieten, war alle Taktik, die Ancelotti sich ausgedacht hatte, bereits über den Haufen geworfen. Es brillierten in der Folge Neymar, Cavani & Mbappe, am Ende hieß es 0:3 und dabei wurden die Defizite der Münchner schonungslos offen gelegt. Es war für die Bayern die höchste Vorrunden-Niederlage in der Champions League seit 21 Jahren! Bereits um 3.30 Uhr in der Nacht stand daraufhin fest: Carlo Ancelotti muss gehen. Im Laufe des Donnerstags hat der Verein es dann offiziell gemacht.

mh mit Material von sid

Quelle: rosenheim24.de

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