Sammer gibt Auskunft

So geht es Schweinsteiger und Robben

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Bastian Schweinsteiger beim Abflug nach Katar.

Doha  - Herbstmeister FC Bayern München plant zum Rückrundenstart der Bundesliga fest mit einem Comeback von Bastian Schweinsteiger.

„Natürlich“ sei das erste Spiel am 24. Januar bei Borussia Mönchengladbach das anvisierte Ziel für den Vize-Kapitän, sagte Sportvorstand Matthias Sammer am Sonntag vor dem Abflug der Münchner Mannschaft nach Katar. Auch Arjen Robben ist nach seiner Knie-Blessur in Doha mit dabei, wo die Bayern bereits zum vierten Mal nacheinander ihr Winter-Trainingslager abhalten, ebenso der seit über einem Jahr verletzte Nationalspieler Holger Badstuber.


Schweinsteiger könne nach einer weiteren Operation am rechten Fuß im November „hoffentlich schnell“ auf den Plätzen der Aspire Academy in Doha ins Mannschaftstraining einsteigen, berichtete Sammer: „Bastian trainiert jetzt schon gut, aber ich hoffe, dass er nach zwei, drei Tagen auch integriert werden kann.“

Bei Arjen Robben, der sich Anfang Dezember im DFB-Pokalspiel beim FC Augsburg eine Knieverletzung zugezogen hatte, sollen die Ärzte zunächst „noch einmal genau kontrollieren, wie weit er von der Belastung her ist“, schilderte Sammer: „Aber auch da kann man sagen, unter den Voraussetzungen der Verletzung lief das optimal.“


Robben war einer von sieben Bayern-Akteuren, die direkt aus dem Urlaub nach Katar anreisen sollten. 20 Akteure flogen am Sonntag aus München in das Emirat am Persischen Golf. Zu der Reisegruppe zählte auch Holger Badstuber, der seit über einem Jahr wegen eines Kreuzbandrisses pausieren muss. Der Aufenthalt im Kreise der Mannschaft habe für den 24 Jahre alten Innenverteidiger „sicherlich auch eine psychologische Komponente“, bemerkte Sammer. Für ein Comeback des Nationalspielers dürfe man „keine falsche Erwartungen in irgendwelchen Zeithorizonten aufstellen“, mahnte der Sportvorstand. „Es geht alles Schritt für Schritt, im Moment sieht es gut aus.“

Kuschel-Kicker: Erkennen Sie diese Bayern-Stars?

Wir beginnen mit einem der großen Helden des Jahres 2013. Die "Frisur" ist beim Kuschel-Kicker zwar etwas großzügiger gestaltet, aber dennoch erkennt man den Torschützen aus dem Champions-League-Finale auf den ersten Blick. © FCB
Es handelt sich um Arjen Robben. © AFP
Gesicht, Frisur, das Lächeln - alles sitzt bei diesem Kuchel-Kicker. Spätestens am Trikot erkennt man schließlich, um welchen Nationalspieler in Reihen des FC Bayern sich hier handelt. © FCB
Es handelt sich um Manuel Neuer. © AFP
Dieser Bayern-Star verlängerte vor kurzem seinen Vertrag beim Rekordmeister bis 2018 und gilt als einer der Spaßvögel im Team - nicht zuletzt wegen seines Wiener Schmähs. © FCB
Es handelt sich um David Alaba. © AFP
Wer ist denn dieser Spieler? Für uns erscheint er eher als Beatle- oder Oasis-Verschnitt. Doch sein reales Vorbild kommt nicht aus Großbritannien, sondern aus weitaus südlicheren Gefilden. © FCB
Es handelt sich um Javi Martinez. © AFP
Strubbelfrisur, markanter Bart und gut gebräunt. Für uns ist dieser Kuschel-Kicker ein echter Volltreffer und sieht seinem brasilianischen Vorbild sehr ähnlich. © FCB
Es handelt sich um Dante. © AFP
Bei ihm hier ist das schon etwas schwerer. Schelmisches Grinsen, trendige Frisur... ein junger Wilder dürfte es sein. Bei längerem Hinsehen ist der gebürtige Bayer aber dann doch zu erkennen. © FCB
Es handelt sich um Mario Götze. © AFP
Das Vorbild dieses Plüsch-Kickers soll im Mittelfeld die Fäden ziehen und die Mannschaft  führen. Er ist einer Fan-Lieblinge, auch bedingt durch seinen Aufstieg zu Vize-Kapitän. © FCB
Es handelt sich um Bastian Schweinsteiger. © AFP
Klein, süß und doch im Blick eine gewisse Dominanz und Führungskraft: So kennt man das Vorbild für diesen Kuschelkicker auch auf dem Feld. © FCB
Es handelt sich um Philipp Lahm. © AFP
Ein absoluter Volltreffer bei den Kuschel-Kickern ist für uns dieser Spieler. Sein Vorbild gilt zwar nicht als der Über-Techniker, doch seine Tore sicherten den Bayern schon viele Punkte und Siege. © FCB
Es handelt sich um Thomas Müller. © AFP
Bei ihm mussten wir dann doch länger überlegen, wer diesem Plüsch-Spieler als Vorbild diente. Hätte man die Körpergröße und seine kräftige Statur noch mehr umgesetzt, würde man ihn dann doch gleich erkennen. © FCB
Es handelt sich um Xherdan Shaqiri. © AFP
Zum Abschluss Europas Fußballer des Jahres 2013, der dank seines Barts und des Haarschnitts gut zu erkennen ist. © FCB
Es handelt sich um Franck Ribéry. © AFP

Bis zur Rückkehr am 14. Januar erwartet die Bayern-Profis viel Training bei angenehmen Temperaturen. Man werde sich „akribisch, konzentriert, fokussiert“ auf den Rückrundenstart vorbereiten, kündigte Sammer an: „Wir haben schwere Aufgaben vor der Brust!“ Bereits in Arbeitskleidung bestiegen die Spieler das Flugzeug nach Katar, auch Trainer Pep Guardiola trug einen roten Trainingsanzug.

Zwei Testspiele haben die Bayern während des Trainingscamps vereinbart. Am Donnerstag tritt der Club-Weltmeister in Doha gegen den sudanesischen Meister Al-Merrikh SC an. Im Rahmen der Rückreise aus Katar tritt der Champions-League-Sieger außerdem am 13. Januar in Kuwait gegen den Landesmeister Kuwait SC an.

dpa

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