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1:0 gegen schwache Wolfsburger

FC Bayern spaziert ins Viertelfinale

Douglas Costa erzielte in München das Tor des Tages. Foto: Matthias Balk
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Douglas Costa erzielte in München das Tor des Tages.

München - Das Ergebnis klingt knapp - doch tatsächlich war die Achtelfinal-Aufgabe im DFB-Pokal gegen den VfL Wolfsburg für den FC Bayern keine sonderlich große Herausforderung.

Der FC Bayern ist auch ohne einen großen Auftritt völlig ungefährdet in das Viertelfinale des DFB-Pokals spaziert. Douglas Costa (17. Minute) entschied beim 1:0 (1:0) gegen einen spät aufgewachten VfL Wolfsburg das erste Münchner K.o.-Spiel des Jahres.

«Die letzten zehn Minuten war noch spannend. Aber letztlich war es ein verdienter Sieg», sagte Bayern-Präsident Uli Hoeneß in der ARD. Auf dem Weg Richtung 22. Endspiel im Cup-Wettbewerb wurden die Bayern um Rückkehrer Thiago vor 73 500 Zuschauern erst in der Schlussphase gefordert. Bis zur Champions-League-Kraftprobe in einer Woche zu Hause gegen den FC Arsenal muss sich der deutsche Fußball-Meister noch steigern. «Wenn wir drei Spiele pro Woche haben und in den Rhythmus kommen, werden wir wieder besser spielen», sagte Hoeneß.

Am Tag nach der Rückkehr von Präsident Uli Hoeneß an die Spitze des Aufsichtsrates behielten die Münchner auch im sechsten Pokal-Aufeinandertreffen mit Wolfsburg seit 1997 die Oberhand gegen die Niedersachsen. Entspannt kann Trainer Carlo Ancelotti nun auf die Auslosung am Mittwoch blicken. In den vergangenen sieben Jahren erreichten die Bayern, die 2017 in drei Wettbewerben weiter Titelchancen haben, mindestens das Halbfinale des DFB-Pokals.

Die Rückkehr des anstatt Thomas Müller eingesetzten Thiago verhalf dem Münchner Spiel zu mehr Struktur im Mittelfeld. Mit dem Einsatz des Spaniers, dem nach seiner Oberschenkelverletzung beim ersten Auftritt des Jahres natürlich die fehlende Spielpraxis anzumerken war, komplettierte Ancelotti auch die Aufstellung vom 3:0 im Dezember gegen Leipzig.

Von dem starken Auftritt aus dem Bundesliga-Spitzenspiel vor sieben Wochen sind die Bayern jedoch weiter deutlich entfernt. Die Präzision im Passspiel war im Vergleich zum Schalke-Spiel (1:1) zwar verbessert, aber es fehlte offensiv die Durchschlagskraft gegen die mit einer Fünferkette verteidigenden Wolfsburger. Chancen der Niedersachsen ließen die Münchner dank besserer Balance allerdings fast nicht zu.

Der gegen Schalke noch enttäuschende Costa entschied diesmal früh die Partie zugunsten der Bayern. Der Brasilianer, der zuletzt betont hatte, «nicht komplett glücklich» in München zu sein, fasste sich aus rund 20 Metern ein Herz. Sein Landsmann Luiz Gustavo im VfL-Trikot fälschte den Ball ab; Torhüter Koen Casteels war schon in die andere Richtung unterwegs. Den Belgier hatte Trainer Valérien Ismaël anstelle von Kapitän Diego Benaglio ins Tor beordert, der in der Liga vor zwei Monaten beim 0:5 gleich fünfmal hinter sich greifen musste.

Nach dem Seitenwechsel traten die Münchner, die gegen Carl Zeiss Jena (5:0) und den FC Augsburg (3:1) weiterkamen, dynamischer auf. Von Wolfsburg ging erst nach den Einwechselungen von Yunus Malli und Mario Gomez etwas mehr nach vorne.

Die Bayern um Aktivposten Costa hatten ein paar halbe Chancen oder versuchten es aus der Distanz. Robben fehlte nach Zuspiel von Costa nicht viel zum 2:0 (78.). Kurz vor dem Ende durfte sich auch Bayern-Torwart Manuel Neuer auszeichnen, als er erst gegen Malli (83.) und dann gegen Daniel Didavi (85.) stark reagierte. «Dafür ist er da», sagte Hoeneß über seinen Keeper.

dpa

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