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Berater spricht Klartext

Sabitzer und seine Zukunft beim FC Bayern? „Unsere Sache aufgeräumt“

Steht Marcel Sabitzer nach nur einer Saison vor dem Abschied beim FC Bayern? Der Berater des 28-Jährigen schafft Klarheit über die Zukunft des Mittelfeldspielers.

München - Es war eine Saison zum Vergessen für Marcel Sabitzer. Der langjährige Leistungsträger und Kapitän von RB Leipzig wechselte im vergangenen Sommer von den Roten Bullen an die Isar, um den nächsten Schritt in seiner Karriere zu gehen. 15 Millionen Euro hatte der FC Bayern an den Konkurrenten aus Sachsen überwiesen, um den Österreicher an die Säbener Straße zu seinem langjährigen Trainer Julian Nagelsmann zu holen. Sabitzer sollte im zentralen Mittelfeld Joshua Kimmich und Leon Goretzka ergänzen und den Kader der Bayern somit in der Breite verstärken. Nach einer Saison müssen die Verantwortlichen nun ein durchwachsenes Fazit ziehen.

FC Bayern: Trotz enttäuschender Leistungen - Sabitzer will „Neuangriff“ in München starten

Zwar kann Sabitzer 25 Einsätze für die Bayern in der Bundesliga vorweisen, kam dabei jedoch 17 Mal nur von der Bank. In den Spielen, die Sabitzer von Beginn an bestreiten durfte, blieb der 28-Jährige oft hinter den Erwartungen zurück. Seinen einzigen Liga-Einsatz über 90 Minuten bestritt der Österreicher ausgerechnet bei der 1:2-Niederlage gegen Gladbach zum Auftakt der Rückrunde, als die Bayern coronabedingt mit einer Rumpftruppe auflaufen mussten.

Auch deswegen wurde in den vergangene Tagen spekuliert, ob Sabitzer den Verein nach nur einer Saison bereits wieder verlassen wolle und für die Bayern so noch einen Transfererlös generieren könnte. Diesen Berichten widersprach nun jedoch am Dienstag einer, der es wissen müsste. Sabitzers Berater Roger Wittmann gab im Gespräch mit Sky Sport an, dass sein Schützling sich auch in der kommenden Saison beim FC Bayern sehe. „Das, was wir beschlossen haben, ist, dass unsere Sache aufgeräumt ist und der Marcel (Sabitzer Anm. d. Red.) hier einen Neuangriff startet“, so Wittmann.

Marcel Sabitzer plant nach einer enttäuschenden ersten Saison beim FC Bayern München einen neuen Anlauf.

Sabitzer will bei Bayern bleiben: Berater bekräftigt - „Er muss ganz stabil angreifen“

„In Leipzig ist er als ein Leader raus. Dann kam er ohne Vorbereitung mit Corona und Verletzungen hierher. Dann ist es natürlich so, dass sich ein Schwungrad in Bewegung setzt. Das hat ihn jetzt getroffen“, erörtert Wittmann die Gründe dafür, dass Sabitzer hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist. Pläne für einen Abschied nach nur einer Saison gab es demzufolge nicht. „Überhaupt nicht. Ganz im Gegenteil: Er ist unzufrieden mit der ganzen Situation und will das auch für sich selber aufgeräumt haben. Er muss ganz stabil angreifen. Das ist sein Auftrag“, so der Berater des Österreichers.

Sabitzer, der bei den Bayern noch einen Vertrag bis 2025 besitzt, will sich demnach in der kommenden Saison wieder in den Fokus von Trainer Nagelsmann spielen. Dann könnten die Karten im Bayern-Kader noch einmal neu gemischt werden. Mit Corentin Tolisso läuft der Vertrag eines direkten Konkurrenten von Sabitzer aus. Druck bekommt der Österreicher jedoch von Youngster Jamal Musiala, der in der laufenden Saison von Nagelsmann auch im defensiven Mittelfeld eingesetzt wurde, und von potenziellen Neuzugängen der Münchner. Mit Ryan Gravenberch von Ajax Amsterdam und Konrad Laimer von RB Leipzig sollen zwei weitere mögliche Konkurrenten von Sabitzer ganz oben auf dem Wunschzettel der Bayern stehen. (fd)

Rubriklistenbild: © Revierfoto/imago-images

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