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Auf den Spuren von Gerd Müller

Robert Lewandowski gelingt gegen Paderborn Rekord - und ein peinlicher Fehlschuss

Robert Lewandowski kommt aus dem Jubeln kaum mehr heraus. Gegen den SC Paderborn gelang de Polen ein Treffer für die Geschichtsbücher.
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Robert Lewandowski kommt aus dem Jubeln kaum mehr heraus. Gegen den SC Paderborn gelang de Polen ein Treffer für die Geschichtsbücher.

Der FC Bayern ist neuer Tabellenführer - auch dank Robert Lewandowski in Topform. Der Pole erzielte gegen den Aufsteiger einen historischen Treffer.

Paderborn - Der FC Bayern ist neuer Tabellenführer. Beim Bundesligaaufsteiger SC Paderborn musste sich die Kovac-Elf allerdings ordentlich strecken, um am Ende als Sieger vom Platz zu gehen. Der mutige Aufsteiger aus Ostwestfalen stellte die Münchner vor einige Probleme, doch am Ende machte Robert Lewandowskis Rekordtor den Unterschied. Der Pole ist damit der erste Spieler in der Bundesliga-Geschichte, der nach sechs Spieltagen bereits zehn Treffer auf dem Konto hat. Kann der Stürmer seine herausragende Quote halten, wackelt sogar der ewige Bundesligarekord von 40 Treffern in einer Saison - aufgestellt von Bayern-Legende Gerd Müller.

FC Bayern: Zehn Treffer in sechs Spielen - Historischer Lewandowksi kennt keine Gnade

Lewandowskis zehn Treffer verteilen sich insgesamt wie folgt. Beim Auftaktspiel gegen Hertha BSC (2:2) erzielte der 31-Jährige beide Treffer, ehe er am zweiten Spieltag bei Schalke 04 (0:3) im Alleingang für den Münchner Sieg sorgte. Gegen Mainz 05 (6:1) und in Leipzig (1:1) folgte jeweils ein weiteres Tor, am vergangenen Spieltag gegen den 1. FC Köln (4:0) waren es zwei Treffer. Das zehnte Saisontor in Paderborn war nun eines für die Geschichtsbücher. 

FC Bayern: Robert Lewandowski gelingt gegen Paderborn Historisches - und Peinliches

Ohnehin ist die Quote des viermaligen Bundesliga-Torschützenköniges eine herausragende. In 251 Pflichtspielen für den FC Bayern war er ein unglaublichen 250 Treffern beteiligt (203 Tore, 47 Vorlagen). Eigentlich hätte gegen Paderborn ein weiteres Tor hinzukommen müssen. In der Anfangsphase der Partie versagtem dem Nationalspieler allerdings derart die Nerven, dass er die Kugel aus zehn Metern freistehend am leeren Tor vorbeischob. Für diesen Fehlschuss musste sich der Angreifer im Netz viel Spott und Häme gefallen lassen. Wie es sich allerdings für einen Weltklasse-Stürmer gehört, gab die Nummer Neun des FCB die Antwort auf dem Platz. Sehenswert erzielte er per Lupfer das zwischenzeitliche 1:3.

Nach der Partie sagte Bayern-Trainer Niko Kovac in der Mixed-Zone über die vergebene Chance: „Das war ein Tausender, den muss er machen.“ Mitspieler Serge gnabry sah dies laut tz.de* ähnlich: „Heute hätte sogar noch eins dazu kommen können.“ Zehn Tore in sechs Spielen seien dennoch „eine Hausnummer.“

Auch bei Länderspielen beweist Robert Lewandowski seine Torjäger-Qualitäten auf beeindruckende Weise, wie tz.de* berichtet.

*tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktiosnnetzwerkes

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