Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

22-Jähriger äußert sich zu seiner Zukunft

Bayern-Bankdrücker weist Vorwürfe nach angeblicher Frust-Aktion in Richtung Nagelsmann von sich

Während des Spiels gegen Wolfsburg leistete sich Bayerns Michael Cuisance eine unnötige Aktion. Nun rechtfertigte sich der Franzose und sprach über seine Zukunft in München.

München - Beim vorletzten Pflichtspiel des FC Bayern* vor der Winterpause wurde Michael Cuisance zwölf Minuten vor Spielende eingewechselt. In Stuttgart sammelte der Franzose seine ersten Bundesliga-Minuten in der laufenden Saison. Beim Jahresabschluss gegen den VfL Wolfsburg hoffte der 22-Jährige erneut auf einen Einsatz, blieb jedoch außen vor und warf sein Aufwärm-Leibchen in Richtung seines Trainers Julian Nagelsmann. Nun erzählte der Dauerreservist seine Seite der Geschichte.

FC Bayern: Michael Cuisance weist Vorwürfe von sich - „Habe einen guten Charakter“

In einem Interview mit Bild gab sich Cuisance, der in den vergangenen Tagen viel Kritik erntete, als Unschuldslamm. „Ich habe die Schlagzeilen gesehen: Aus meiner Sicht wird das absolut falsch ausgelegt“, kommentierte er seine Frust-Aktion während des letzten Heimsiegs. „Ich habe mit Julian Nagelsmann ein gutes Verhältnis, ich würde ihm gegenüber nie respektlos sein. Wir hatten einmal eine Diskussion, aber ich habe mein Leibchen nicht absichtlich in seine Richtung geworfen, um mich zu beschweren“, stellte Cuisance klar und fügte hinzu: „Ich bin kein Spieler, der Unruhe stiftet. Ich will keinen Streit mit dem Verein“.

Auch Berichte über mangelnde Einstellung, etwa das Zuspätkommen bei Besprechungen oder das Trainieren mit offenen Schuhen, weist der gebürtige Elsässer entschieden zurück. „Ich habe einen guten Charakter. Fragen Sie Julian Nagelsmann“, entgegnet der Mittelfeldspieler. „Diese Vorwürfe zu hören ist manchmal schwierig, es trifft mich jedoch nicht mehr“, meint er weiter.

FC Bayern: Wechsel nach München kam für Reservist Cuisance „nicht zu früh“

Im Sommer 2019 war Cuisance für die stolze Summe von 8 Millionen Euro von Mönchengladbach nach München gewechselt, den Schritt bereut er heute ausdrücklich nicht. Auch am Zeitpunkt seines Transfers hält er rückblickend gesehen für richtig: „Aus meiner Sicht war es nicht zu früh. Ich bin für alles bereit“. Er habe sich hinsichtlich der Mühen des FC Bayern, ihn aus Gladbach zu verpflichten, „natürlich mehr Einsatzzeiten erhofft“ und auf regelmäßige Spielzeit geglaubt. Dies habe „leider nicht geklappt“.

Trotz seiner wenigen Einsatzzeiten und einer zwischenzeitlichen Degradierung in die zweite Mannschaft sieht sich Cuisance durchaus in der Lage, beim Rekordmeister mitzuhalten. „Ich habe das Zeug dazu, regelmäßig bei einem Klub wie Bayern zu spielen. Davon bin ich überzeugt. Aber ich habe dazu selten Chancen bekommen“, klagt er. Bei Hansi Flick habe er nur zum Ende der Saison spielen dürfen, bei Julian Nagelsmann lediglich in der Vorbereitung. „Ich habe ein Spiel gemacht, in dem ich nicht meine beste Leistung gezeigt habe. Das war es“, spielt er auf seine durchwachsene Leistung bei der Testspiel-Pleite gegen Neapel an.

FC Bayern: Cuisance vor Wechsel? Franzose möchte „vielleicht einen Schritt zurück machen“

In der abgelaufenen Saison wurde der zentrale Mittelfeldmann in die französische Liga ausgeliehen, konnte bei Olympique Marseille jedoch nicht nachhaltig überzeugen. Auch in diesem Winter könnte Cuisance verliehen werden, über einen möglichen Wechsel habe er mit Nagelsmann jedoch noch nicht gesprochen. „Wir werden bald wissen, wie es weitergeht. Vielleicht muss ich einen Schritt zurück machen, um dann durchzustarten“, lässt der Ex-Gladbacher durchblicken. Noch glaubt er fest an die „große Karriere“. (ajr)

Rubriklistenbild: © Ulrich Wagner/imago-images

Kommentare