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Das hat er wirklich gesagt

Schweini: "Bayern ist groß, aber United ist größer!"

Bastian Schweinsteiger.
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Er war der Liebling der FC-Bayern-Fans: Bastian Schweinsteiger.

München/Seattle - Bastian Schweinsteiger hat nach seinem Wechsel zu Manchester United Franz Beckenbauers Sorgen um seine Fitness widersprochen.

Bastian Schweinsteiger hat Franz Beckenbauers Zweifeln an seiner Fitness widersprochen und fühlt sich stark genug für Manchester United und die Premier League. „Ich weiß ja nicht, wann Beckenbauer nach Amerika gewechselt ist. Ich bin 30, es ist eine Herausforderung für mich, aber ich fühle mich sehr gut“, sagte der Kapitän der deutschen Fußball-Nationalmannschaft englischen Medien vom Freitag zufolge am Rande der US-Tour des englischen Rekordmeisters in Seattle.

Beckenbauer hatte mit Blick auf Schweinsteigers jüngste Verletzungspausen erklärt, ein Wechsel in die nordamerikanische Profiliga MLS wäre sinnvoller gewesen. „Ich finde es sehr mutig, in diesem Alter noch einen derartigen Schritt zu tun“, sagte der Ehrenpräsident des FC Bayern München. Schweinsteiger konterte, er sei nach seiner längeren Zwangspause im Anschluss an den WM-Titelgewinn nicht mehr verletzt gewesen. „Ich war fit und fühlte mich am Saisonende fit“, sagte der Mittelfeldspieler.

Das, was Schweinsteiger mehr an Erholung braucht, gleicht er mit Erfahrung aus

Er benötige zwar etwas längere Erholungspausen als jüngere Spieler, könne dies aber mit seiner Erfahrung auf dem Platz ausgleichen. Daher sei er „zuversichtlich“ für seine Zeit in der körperlich enorm anspruchsvollen Premier League. „Mein Stil ist es, das Spiel zu kontrollieren. Du musst schlau sein und schnell“, erklärte Schweinsteiger. „Ich will eine positive Wirkung haben und denke, dass ich der Mannschaft viel geben kann.“

Schon nach seinen ersten Tagen bei den „Red Devils“ schwärmt der langjährige Bayern-Profi über die Bedeutung seines neuen Arbeitgebers in der Fußball-Welt. „Bayern München ist ein großer Club, aber Manchester United ist größer. Als wir in China waren, kannten die Leute uns, aber in Amerika waren die Bayern nicht so eine Nummer“, sagte Schweinsteiger, der München nach 17 Jahren und 18 großen Vereinstiteln zu Beginn der Woche verlassen hatte.

Dass United zuletzt zwei Jahre ohne große Erfolge blieb, erinnert Schweinsteiger an die Bayern-Pleiten in den Titelduellen mit Borussia Dortmund 2011 und 2012. „Du lernst aus diesen Niederlagen und Situationen. Das war ein Fortschritt“, sagte Schweinsteiger und betonte: „Ich kann keine Titel garantieren, aber ich garantiere, dass wir alles tun werden, um in dieser Saison erfolgreich zu sein.“

Schweinsteigers wichtigste Momente seiner FC-Bayern-Zeit

17 Jahre schnürte Bastian Schweinsteiger die Fußballstiefel für den FC Bayern. Er kam als wilder Jungspund – und geht als "Fußball-Gott". Lesen Sie eine Zusammenfassung seiner Höhen und Tiefen beim FC Bayern München.

dpa

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