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Wegen Ballon d‘Or?

Hamann deutet Lewandowski-Wechsel an: „Überall, nur nicht in München“

Wird Robert Lewandowski den FC Bayern verlassen? Sky-Experte Didi Hamann will ein solches Szenario nicht ausschließen, Schuld sei die Pleite beim Ballon d‘Or.

München - Robert Lewandowski* hat in seiner Karriere fast alles erreicht, was man als Fußballer auf Vereinsebene gewinnen kann: Deutscher Meister, Pokalsieger, Champions-League-Gewinner dazu Weltpokal und Supercup mit dem FC Bayern. Auch individuell wusste der Pole zu glänzen und wurde in allen Wettbewerben Torschützenkönig - mit dem Highlight in der Vorsaison, als Lewandowski mit 41 Bundesligatoren den Uralt-Rekord von Gerd Müller knackte.

Im Vorjahr wurde Lewandowski zum FIFA-Weltfußballer gewählt und auch bei der Vergabe am 17. Januar steht er unter den drei Nominierten. Nur mit dem prestigeträchtigen Ballon d‘Or will es nicht so recht klappen. Das nahm Sky-Experte Dietmar Hamann nun zum Anlass über einen Abschied Lewandowskis vom FC Bayern zu sprechen.

Robert Lewandowski: Hamann rechnet mit Abschied vom FC Bayern

Lewandowski fehlten 33 Punkte für seinen ersten Goldenen Ball, am Ende setzte sich zum siebten Mal der argentinische Superstar Lionel Messi durch. Ein Schlag ins Gesicht für Lewandowski, der sich die Auszeichnung doch so sehr gewünscht hatte. „Es ist sein großer Traum den Ballon d‘Or zu gewinnen“, sagte Sky-Experte Didi Hamann. Im Jahr 2020, als der FC Bayern die Champions League holte, hätte Lewandowski laut Hamann gewinnen müssen, doch der Titel wurde damals nicht vergeben. Es hätte zudem „gute Gründe“ gegeben, ihm den Ballon d‘Or letztes Jahr zu geben.

Sky-Experte Dietmar Hamann befürchtet beim FC Bayern einen Lewandowski-Wechsel.

„Wenn er dann nicht gewinnt, was muss er noch machen?! Ich bezweifle, dass er den Ballon d‘Or in München gewinnen wird“, erklärte der Ex-Bayern-Profi. Hamann legt Lewandowski unverblümt einen Vereinswechsel nahe. „Wenn er den Ballon d‘Or gewinnen will, dann wird er das überall machen, nur nicht in München.“

Rumms! Ein klarer Affront gegen den FC Bayern. Hat der Klub von der Säbener Straße etwa nicht die gleiche internationale Strahlkraft wie PSG, Barcelona oder Real Madrid? Passend dazu: Die Königlichen werden immer wieder mit Lewandowski in Verbindung gebracht. Bei einem Lewandowski-Wechsel könnten die Bayern das Werben um BVB-Stürmer Erling Haaland intensivieren, wie Ruhr24.de berichtet.

Robert Lewandowski: FC Bayern kämpft um seinen Torjäger trotz Ballon-d‘Or-Frust

Bereits kurz nach Lewandowskis zerplatztem Ballon-d‘Or-Traum Ende November kamen Gerüchte auf, wonach der Pole zu einem ähnlichen Entschluss wie Hamann gekommen war. Seine Berater sollen ihrerseits einen möglichen Transfer im Sommer ausloten. Dem wollen die Bayern-Verantwortlichen natürlich entschieden entgegenwirken. Nach der Pleite zeigten die Bosse ihr Unverständnis über die Jury-Entscheidung und sprachen Lewandowski Mut zu.

Klubchef Oliver Kahn betonte, dass Lewandowski in diesem Jahr einen neuen Anlauf starten würde und zeigte sich diesbezüglich sehr zuversichtlich: „Ich glaube, er ist heiß. Es ist noch nicht vorbei. Wir alle wissen, in welchem Alter er ist. Er ist immer noch absolut topfit. Warum soll er das nicht auch in dieser Saison schaffen?“ Ob Lewandowski selbst noch daran glaubt, dieses Ziel bei den Bayern zu erreichen, darf zumindest angezweifelt werden. Erst vor kurzem zeigte er sich einem Transfer ins Ausland nicht abgeneigt. Lewandowskis Vertrag in München läuft bis 2023. (ck) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Rubriklistenbild: © Frank Hoermann/SVEN SIMON via www.imago-images.de

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