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Franzose kann ablösefrei gehen

FC Bayern doch noch im Rennen um Dembélé? Insider glaubt an Barca-Abgang

Ousmane Dembélé hat es dem FC Bayern angeblich angetan. Der FC Barcelona scheint mit einem Abgang des Ex-Dortmunders zu rechnen.

Barcelona/München - Der FC Bayern München ist auf der Suche nach neuem Spielermaterial. Nach der Verpflichtung von Noussair Mazraoui und dem scheinbar bevorstehenden Transfer von Ryan Gravenberch steht nun die Offensive im Fokus. Serge Gnabry beschäftigt sich Medienberichten zufolge mit einem Abschied, weshalb sich der FC Bayern bereits nach Ousmane Dembélé umgehört haben soll. Auch Paris Saint-Germain soll am Ex-Dortmunder dran sein.

Ousmane Dembele
Geboren:15. Mai 1997 in Vernon, Frankreich
Position: Rechtsaußen/Linksaußen
Verein:FC Barcelona
Vertrag bis:30. Juni 2022

Ousmane Dembélé: Warum ist der Franzose auf einmal wieder so begehrt?

Unter Ex-Trainer Ronald Koeman stand Dembélé beim FC Barcelona vor dem Aus. Der Klub wollte ihn loswerden, doch der Franzose blieb. Nun läuft sein Vertrag im Sommer aus, in Barcelona werden Dembélés Leistungen kritisch beobachtet. Der 25-Jährige spielte allerdings eine ordentliche Saison 2021/2022. Mit 13 Assists ist er der Top-Vorlagengeber in der spanischen Liga, für seine Vorlagen brauchte er zudem nur 21 Saisonspiele. Eine Knieverletzung sowie eine Corona-Infektion bremsten ihn zeitweise aus.

In Sachen Assists pro Spiel ist Dembélé zumindest statistisch gesehen europaweit in dieser Saison die Nummer eins. Der Rechtsaußen kreiert viele Chancen. Im Eins-gegen-Eins ist Dembélé dank seiner Geschwindigkeit ein gefürchteter Gegenspieler.

FC Bayern: Wie ist die aktuelle Situation Dembélés?

Wie der Mundo Deportivo, eine Sportzeitschrift aus Barcelona, berichtet, soll sich der Franzose in Barcelona wohlfühlen. Dies liegt nicht zuletzt an Pierre-Emerick Aubameyang, seinem Kumpel aus BVB-Zeiten. Dembélé soll seiner Mannschaft und dem Verein dem Bericht nach zugesagt haben, zu bleiben.

Ousmane Dembélé wurde gegen Villarreal in der letzten halben Stunde eingewechselt.

Entscheidend für seine Zukunft sei allerdings Berater Moussa Sissoko, dem er angeblich die finale Entscheidung überlasse. Der FC Barcelona sprach davon, schon vor Tagen ein verbessertes Vertragsangebot vorgelegt zu haben. Aus dem Umfeld des Agenten ist dagegen zu hören, dass man noch auf ein endgültiges Angebot seitens des Vereins warte. Barcelonas Sportdirektor Mateu Alemany und Sissoko treffen sich angeblich noch diese Woche ein letztes Mal.

PSG: Dembélé vor Wechsel zu Paris Saint-Germain?

Ein Insider habe der katalanischen Zeitung gesagt, dass Dembélé den Verein zu 95 Prozent verlassen werde, berichtete das Blatt. Trainer Xavi Hernandez gab auf der Pressekonferenz vor dem für Barca unbedeutenden Spiel gegen Villarreal zu, nicht zu wissen, ob Dembélé bleibe. Das Portal fußballtransfers.com will erfahren haben, dass der umstrittene Starspieler ein „deutlich verbessertes Angebot“ von Paris Saint-Germain erhalten habe.

Rekord-Summe 222 Millionen Euro: Die 11 teuersten Transfers der Geschichte

Paul Pogba guckt emotional
Paul Pogba belegt den 11. Platz. Für 105 Millionen Euro holte Manchester United 2016 den Franzosen von Juventus Turin zurück. 2012 wechselte er aus der Jugend ablösefrei nach Italien.  © Oscar del Pozo/AFP
Romelu Lukaku zeigt nach oben.
113 Millionen Euro hat sich der FC Chelsea Romelu Lukaku kosten lassen. 2021 wechselte er von Inter Mailand auf die Insel. Trotz der stolzen Transfer-Summe belegt er „nur“ Platz 10.  © Franck Fife/AFP
Eden Hazard blickt in die Kamera
Eden Hazard, dessen Bruder Thorgan beim BVB aufläuft, wechselte 2021 vom FC Chelsea zu Real Madrid. Die Königlichen bezahlten für den Transfer nicht weniger als 115 Millionen Euro.  © John Thys/AFP
Cristiano Ronaldo geht im Manchester Trikot über den Platz
Natürlich gehört auch CR7, aka Cristiano Ronaldo, zu den teuersten Transfers der Geschichte. Bei Real Madrid erzielte er in 438 Spielen 450 Tore. Deswegen musste Juventus Turin tief in die Tasche greifen: 117 Millionen Euro kostete seine Verpflichtung. Inzwischen spielt er bei Manchester United.  © Gareth Fuller/Imago
Jack Grealish feiert mit dem Pokal
Jack Grealish belegt den 7. Platz in der Liste. Sein Wechsel von Aston Villa nach Manchester City kostete den Sky Blues 117,5 Millionen Euro. Im August 2021 ging der Transfer über die Bühne, sein Vertrag geht bis Juni 2027. © Xinhua/Imago
Antoine Griezmann ballt im Trikot von Atletico Madrid die Faust
Bei Atlético Madrid und der französischen Nationalmannschaft überzeugte Antoine Griezmann auf ganzer Linie – auch den FC Barcelona. Die Katalanen kauften im Sommer 2019 den heute 31-Jährigen für 120 Millionen Euro. Zwischenzeitlich wurde er allerdings wieder an Atlético Madrid ausgeliehen.  © Pierre-Philippe Marcou/AFP
Joao Felix ballt die Faust
Der Angreifer Joao Felix zählt ebenfalls zu den teuersten Transfers der Geschichte. Seine Verpflichtung kostete Atlético Madrid 127,2 Millionen Euro. 2019 erhielt er den Golden Boy Award als bester U21-Spieler Europas. © Oscar del Pozo/AFP
Philippe Coutinho läuft über den Platz
Auf Platz vier ist Philippe Coutinho. FC Barcelona hat 135 Millionen Euro an Liverpool gezahlt. Richtig durchsetzen konnte er sich bei den Blaugranas allerdings nicht. 2019 – ein Jahr nach seiner Verpflichtung in Barcelona – wurde er erst an den FC Bayern, dann an Aston Villa verliehen. An den England-Klub wurde er dann 2022 verkauft.  © Douglas Magno/AFP
Ousmane Dembélé verschränkt lachend die Hände hinter dem Kopf
Wir sind auf dem Siegertreppchen angekommen: Platz drei der teuersten Transfers aller Zeiten belegt Ousmane Dembélé. Bei seinem Wechsel vom BVB zum FC Barcelona kassierte Borussia Dortmund 140 Millionen Euro. Sein Vertrag beim FC Barcelona geht bis Juni 2022. © Lluis Gene/AFP
Kylian Mbappé läuft über den Platz
Kylian Mbappé ist der zweitteuerste Transfer aller Zeiten. Sein Wechsel ließ sich AS Monaco fürstlich entlohnen. 180 Millionen Euro musste Paris Saint-Germain bezahlen. Ursprünglich sollte seine Verpflichtung 145 Millionen Euro kosten, durch seine Verlängerung bei den Hauptstädtern im Jahr 2022 stieg die Summe aber nochmal um 35 Millionen Euro – aufgrund von Bonuszahlungen. © STUDIO FOTOGRAFICO BUZZI SRL/Imago
Neymar rennt über den Platz
Mit weitem Abstand führt Neymar die Liste der teuersten Transfers an. Auch hier musste Paris Saint-Germain tief in die Tasche greifen: 222 Millionen Euro kostete die Rekordverpflichtung. Sein Vertrag läuft bis 2025.  © Michael Baucher/Imago

Kylian Mbappé, der nach seiner Vertragsverlängerung bei PSG über eine halbe Milliarde Euro verdienen wird, soll Dembélé ganz oben auf dem Wunschzettel haben. Eine Verpflichtung des Nationalmannschafts-Kollegen als Nachfolger von Angel di Maria soll sogar eine Bedingung für die Verlängerung bis 2025 gewesen sein. Es könnte also sein, dass das Spiel gegen Villarreal das letzte Spiel für Dembélé für die Katalanen war.

Der FC Bayern München scheint sich währenddessen intensiver mit Sadio Mané als neuem Rechtsaußen zu beschäftigen. Der Liverpool-Star soll für unter 50 Millionen Euro zu haben sein.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Jose Breton

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