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Kracher zum Auftakt

Bundesliga-Spielplan steht: FC Bayern eröffnet gegen Eintracht Frankfurt, BVB-Duell im Oktober

Der alte, neue Meister FC Bayern München hat die Ehre, die neue Bundesliga-Saison 2022/23 zu eröffnen. Gegen wen tritt die Nagelsmann-Elf an? Am Freitag wurde der Spielplan enthüllt.

Update vom 17. Juni, 12.13 Uhr: Nun ist der Spielplan für kommende Bundesliga-Saison offiziell. Wie bereits im Vorfeld berichtet wurde, beginnt die Saison für den FC Bayern am 5. August mit einem Auswärtsspiel beim Europa-League-Sieger Eintracht Frankfurt. Beim Heimauftakt eine Woche später misst sich der FCB mit dem VfL Wolfsburg.

Eintracht Frankfurt gegen den FC Bayern: Das Eröffnungsspiel verspricht gute Stimmung und hochklassigen Fußball.

Das viel beachtete Aufeinandertreffen mit dem BVB, der sich im Sommer stark aufgestellt hat, wird bereits am 9. Spieltag ausgetragen, also am zweiten Oktober-Wochenende. Das letzte Spiel der Hinrunde bestreiten die Münchner gegen den 1. FC Köln, das letzte Heimspiel der Saison findet am 33. Spieltag gegen RB Leipzig statt. Gegen die Leipziger bestreiten die Bayern auch ihr erstes Pflichtspiel am 30. Juli, den DFL-Supercup.

Erster Gegner des FC Bayern bereits bekannt - DFL sorgt am Freitag für Klarheit

Update vom 17. Juni, 9.26 Uhr: Am Freitagmittag wird der neue Bundesliga-Spielplan für kommende Saison verkündet. Zwar soll der Rahmenkalender erst um 12 Uhr veröffentlicht werden, dennoch gibt es bereits Berichte über ein feststehendes Eröffnungsspiel. Wie die Frankfurter Rundschau und Sport1 schreiben, soll die erste Partie der neuen Spielzeit am 5. August in Frankfurt stattfinden.

Den Berichten entsprechend eröffnen Europa-League-Sieger Eintracht Frankfurt und der deutsche Serien-Meister Bayern München die Saison, offiziell kommuniziert wurde dies allerdings noch nicht. Fest steht bislang nur, dass der FCB die erste Partie der neuen Hinrunde bestreitet. Ab 12 Uhr sorgt die DFL mit dem Spielkalender für Klarheit.

Eröffnungsspiel der Bundesliga mit Bayern-Beteiligung - Saisonbeginn am 5. August

Erstmeldung vom 16. Juni, 16.50 Uhr: München/Frankfurt - Das Eröffnungsspiel heißt FC Bayern München - gegen wen? Diese und viele weitere Fragen werden am Freitag (17. Juni) beantwortet. Dann veröffentlicht die Deutsche Fußball-Liga (DFL) den Spielplan für die kommende Saison 2022/23. Um 12.00 Uhr geht die Planung für Millionen von Fans der 36 Klubs aus Bundesliga und 2. Bundesliga los. Im Vorjahr eröffnete der FCB bei Borussia Mönchengladbach (1:1).

Die Besonderheit in diesem Jahr: Wegen der WM 2022 vom 21. November bis 18. Dezember in Katar (Spielplan) muss eine zweimonatige Winterpause eingelegt werden. Für die DFL-Experten ist die Spielplan-Gestaltung - wenn auch mit Computer-Hilfe - deshalb eine besonders komplexe Tüftelei. Was steht alles bereits fest, welche offenen Fragen gibt es?

Alle Bundesliga-Torschützenkönige seit 2010

2010: Edin Džeko - 22 Tore für den VfL Wolfsburg. Der Bosnier dürfte einer der unterschätztesten Stürmer seiner Zeit sein. 2018 wurde er zum ersten Spieler, der in drei der europäischen Top-5-Ligen über 50 Treffer erzielte! Mit dem VfL Wolfsburg wurde er 2009 Deutscher Meister.
2010: Edin Džeko - 22 Tore für den VfL Wolfsburg. Der Bosnier dürfte einer der unterschätztesten Stürmer seiner Zeit sein. 2018 wurde er zum ersten Spieler, der in drei der europäischen Top-5-Ligen über 50 Treffer erzielte! Mit dem VfL Wolfsburg wurde er 2009 Deutscher Meister. © imago sportfotodienst via www.imago-images.de
2011: Mario Gómez - 28 Tore für den FC Bayern. Der gebürtige Schwabe begann seine Profikarriere 2004 beim VfB Stuttgart und beendete sie sage und schreibe 16 Jahre später ebenfalls beim VfB. Der 78-malige Nationalspieler spielte zwischenzeitlich nicht nur beim FC Bayern, mit dem er unter anderem Champions-League-Sieger wurde und die Torjägerkanone gewann, sondern unter anderem auch beim AC Florenz.
2011: Mario Gómez - 28 Tore für den FC Bayern. Der gebürtige Schwabe begann seine Profikarriere 2004 beim VfB Stuttgart und beendete sie sage und schreibe 16 Jahre später ebenfalls beim VfB. Der 78-malige Nationalspieler spielte zwischenzeitlich nicht nur beim FC Bayern, mit dem er unter anderem Champions-League-Sieger wurde und die Torjägerkanone gewann, sondern unter anderem auch beim AC Florenz. © imago sportfotodienst
2012: Klaas-Jan Huntelaar - 29 Tore für den FC Schalke 04. Huntelaar war seinerzeit ein gefürchteter Strafraumstürmer. Der „Hunter“ erreichte 2010 mit der niederländischen Nationalmannschaft das WM-Finale. Im März 2022 begann Huntelaar, zehn Monate nach seinem Rücktritt aus dem Profifußball, im Management von Ajax Amsterdam zu arbeiten.
2012: Klaas-Jan Huntelaar - 29 Tore für den FC Schalke 04. Huntelaar war seinerzeit ein gefürchteter Strafraumstürmer. Der „Hunter“ erreichte 2010 mit der niederländischen Nationalmannschaft das WM-Finale. Im März 2022 begann Huntelaar, zehn Monate nach seinem Rücktritt aus dem Profifußball, im Management von Ajax Amsterdam zu arbeiten.  © imago sportfotodienst
2013: Stefan Kießling - 25 Tore für Bayer 04 Leverkusen. Auch Stefan Kießling ist nach wie vor bei seinem Ex-Verein tätig, er arbeitet in der Verwaltung von Bayer 04 Leverkusen. Kießling spielte von 2006 bis 2018 für die Werks-Elf, mit der deutschen Nationalmannschaft wurde er Dritter bei der Weltmeisterschaft 2010. Trotz Forderungen von vielen Seiten, spielte Kießling in der Nationalmannschaft nie eine große Rolle, absolvierte lediglich sechs A-Länderspiele.
2013: Stefan Kießling - 25 Tore für Bayer 04 Leverkusen. Auch Stefan Kießling ist nach wie vor bei seinem Ex-Verein tätig, er arbeitet in der Verwaltung von Bayer 04 Leverkusen. Kießling spielte von 2006 bis 2018 für die Werks-Elf, mit der deutschen Nationalmannschaft wurde er Dritter bei der Weltmeisterschaft 2010. Trotz Forderungen von vielen Seiten, spielte Kießling in der Nationalmannschaft nie eine große Rolle, absolvierte lediglich sechs A-Länderspiele. © imago sportfotodienst
2014: Robert Lewandowski - 20 Tore für Borussia Dortmund. In seiner letzten Saison in Dortmund, bevor er ablösefrei zum FC Bayern wechselte, gewann Robert Lewandowski zum ersten Mal die Torjägerkanone. Der Pole war 2010 von Lech Posen zum BVB gekommen.
2014: Robert Lewandowski - 20 Tore für Borussia Dortmund. In seiner letzten Saison in Dortmund, bevor er ablösefrei zum FC Bayern wechselte, gewann Robert Lewandowski zum ersten Mal die Torjägerkanone. Der Pole war 2010 von Lech Posen zum BVB gekommen. © imago sportfotodienst
2015: Alexander Meier - 19 Tore für Eintracht Frankfurt. Meier war nie der dynamischste Stürmer, dennoch ist er in Frankfurt eine Ikone. Heute ist das Kopfballungeheuer Jugendtrainer und Markenbotschafter bei der Eintracht. Meier absolvierte zwischen 2004 und 2018 336 Spiele und erzielte dabei 119 Tore für die Adler.
2015: Alexander Meier - 19 Tore für Eintracht Frankfurt. Meier war nie der dynamischste Stürmer, dennoch ist er in Frankfurt eine Ikone. Heute ist das Kopfballungeheuer Jugendtrainer und Markenbotschafter bei der Eintracht. Meier absolvierte zwischen 2004 und 2018 336 Spiele und erzielte dabei 119 Tore für die Adler.  © imago sportfotodienst
2016: Robert Lewandowski - 30 Tore für den FC Bayern. In der letzten Saison von Trainer Pep Guardiola dominierte der FC Bayern die Bundesliga, gewann das DFB-Pokalfinale gegen Borussia Dortmund im Elfmeterscheißen und schied in der Champions League im Halbfinale unglücklich gegen Atletico Madrid aus.
2016: Robert Lewandowski - 30 Tore für den FC Bayern. In der letzten Saison von Trainer Pep Guardiola dominierte der FC Bayern die Bundesliga, gewann das DFB-Pokalfinale gegen Borussia Dortmund im Elfmeterscheißen und schied in der Champions League im Halbfinale unglücklich gegen Atletico Madrid aus. © imago sportfotodienst
2017: Pierre-Emerick Aubameyang - 31 Tore für Borussia Dortmund. Bestwert in der Bundesliga, außerdem erzielte Aubameyang 2017 auch das entscheidende Tor zum vierten Pokalsieg von Borussia Dortmund. Der blitzschnelle Gabuner kam von AS Saint-Etienne zur Borussia, wo er von 2013 bis 2018 sein Geld verdiente. „Auba“ erzwang in der Folge einen Wechsel zum FC Arsenal, 2022 wechselte er zum FC Barcelona.
2017: Pierre-Emerick Aubameyang - 31 Tore für Borussia Dortmund. Bestwert in der Bundesliga, außerdem erzielte Aubameyang 2017 auch das entscheidende Tor zum vierten Pokalsieg von Borussia Dortmund. Der blitzschnelle Gabuner kam von AS Saint-Etienne zur Borussia, wo er von 2013 bis 2018 sein Geld verdiente. „Auba“ erzwang in der Folge einen Wechsel zum FC Arsenal, 2022 wechselte er zum FC Barcelona. © Anke Waelischmiller/SVEN SIMON
2018: Robert Lewandowski - 29 Tore für den FC Bayern Nachdem Carlo Ancelotti entlassen wurde übernahm Jupp Heynckes noch einmal. Der FC Bayern spielte am Ende eine seiner besten Bundesliga-Saisons überhaupt. Im Pokalfinale scheiterte man an Eintracht Frankfurt, in der Königsklasse an Real Madrid.
2018: Robert Lewandowski - 29 Tore für den FC Bayern. Nachdem Carlo Ancelotti nach zehn Spielen entlassen wurde, übernahm Jupp Heynckes noch einmal. Der FC Bayern spielte am Ende trotz Trainerwechsel die viertbeste Saison seit Einführung der Drei-Punkte-Regel. Im Pokalfinale scheiterte man an Eintracht Frankfurt, in der Königsklasse an Real Madrid. © Bernd Feil/M.i.S.
2019: Robert Lewandowski - 22 Tore für den FC Bayern. Unter Niko Kovac konnte der Rekordmeister nicht ganz an die Vorsaison anknüpfen, Borussia Dortmund schrammte nur knapp an der Meisterschaft vorbei. Robert Lewandowski traf im DFB-Pokalfinale doppelt, der FC Bayern gewann den Pott durch ein 3:0 gegen RB Leipzig. In der Liga räumte er wieder einmal die Kanone ab.
2019: Robert Lewandowski - 22 Tore für den FC Bayern. Unter Niko Kovac konnte der Rekordmeister nicht ganz an die Vorsaison anknüpfen, Borussia Dortmund schrammte nur knapp an der Meisterschaft vorbei. Robert Lewandowski traf im DFB-Pokalfinale doppelt, der FC Bayern gewann den Pott durch ein 3:0 gegen RB Leipzig. In der Liga räumte er wieder einmal die Kanone ab. © via www.imago-images.de
2020: Robert Lewandowski - 34 Tore für den FC Bayern. Eine historische Saison für den FC Bayern! Die 30. deutsche Meisterschaft wurde beinahe zum Randaspekt. Nach einem halben Jahr unter Hansi Flick gewann der FC Bayern alle möglichen Titel, inklusive der Champions League. Lewandowski war einmal mehr der Erfolgsgarant.
2020: Robert Lewandowski - 34 Tore für den FC Bayern. Eine historische Saison für den FC Bayern! Die 30. deutsche Meisterschaft wurde beinahe zum Randaspekt. Nach einem halben Jahr unter Hansi Flick gewann der FC Bayern alle möglichen Titel, inklusive der Champions League. Lewandowski war einmal mehr der Erfolgsgarant. © Bernd Feil/M.i.S./Pool
2021: Robert Lewandowski - 41 Tore für den FC Bayern. In der Saison 2020/2021 macht sich Lewandowski endgültig unsterblich, indem er den Tor-Rekord von Gerd Müller knackte.
2021: Robert Lewandowski - 41 Tore für den FC Bayern. In der Saison 2020/2021 macht sich Lewandowski endgültig unsterblich, indem er den Tor-Rekord von Gerd Müller knackte. © Poolfoto / Imago
2022: Robert Lewandowski - 35 Tore für den FC Bayern. Das Verhältnis zum FC Bayern bekommt Risse, nichtsdestotrotz liefert Lewandowski. Der Pole gewinnt zum siebten Mal die Torjägerkanone der Fußball-Bundesliga!
2022: Robert Lewandowski - 35 Tore für den FC Bayern. Das Verhältnis zum FC Bayern bekommt Risse, nichtsdestotrotz liefert Lewandowski. Der Pole gewinnt zum siebten Mal die Torjägerkanone der Fußball-Bundesliga! © IMAGO/Revierfoto

Spielplan der Fußball-Saison 2022/23: Eckdaten der Saison

Sicher ist, dass die Bundesliga am 5. August loslegt und Meister Bayern München das Eröffnungsspiel bestreiten wird. Die 2. Bundesliga startet bereits am 15. Juli. Die WM findet sonst im Sommer statt - doch in Katar ist es dort zu heiß. Es kommt zur ersten Winter-WM.

Deshalb wird die Hinrunde in der Bundesliga nach dem 15. Spieltag und die der 2. Liga nach dem 17. Spieltag (11. bis 13. November) unterbrochen. Nach der Winterpause geht es im Oberhaus am 20. Januar und in der 2. Liga am 27. Januar weiter. Die Saison endet jeweils am 27./28. Mai 2023.

Spielplan der Fußball-Saison 2022/23: Wie werden die Begegnungen erstellt?

Die Zeiten, in denen der Bundesliga-Spielplan mit den 612 Partien an 34 Spieltagen per Hand mittels „englischem Schlüssel“ erstellt wurde, sind längst vorbei. Jedem Klub war eine Zahl zwischen 1 und 18 zugeordnet und in ein Schema eingepasst worden. Daraus ergaben sich automatisch die Begegnungen. Eine eigens für die Spielplan-Erstellung entwickelte Software macht vieles einfacher - aber die DFL-Planer nicht überflüssig.

Vieles muss berücksichtigt werden, nur nach Schema F geht es nicht. Es gibt viele Interessen, Vorgaben und nicht Vorhersehbares. Dazu zählen Probleme mit Fans (z.B. bei Risikospielen), Anforderungen von Sicherheitsorganen, Wünsche von Kommunen und Städten, Stadionbetreibern oder Medienpartnern der DFL.

Außerdem sollen benachbarte Klubs wie Hertha BSC und der 1. FC Union Berlin oder der FC Schalke 04 und Borussia Dortmund versetzt zu ihren Heimspielen angesetzt werden. Einbezogen werden müssen zudem parallele andere Großveranstaltungen und Feiertage.

Spielplan der Fußball-Saison 2022/23: DFB-Pokal und Supercup

Auch der Pokalwettbewerb und der Supercup spielen bei den Planungen eine Rolle. Hinzu kommen die Termine des DFB-Pokals. Die 1. Runde wird in der nächsten Saison zwischen dem 29. Juli und 1. August ausgetragen. An jenem Wochenende wird am Samstag (30. Juli) auch der Supercup zwischen dem deutschen Meister Bayern München und DFB-Pokalsieger RB Leipzig über die Bühne gehen. Ihre beiden Partien der ersten DFB-Pokalrunde sind für den 30. und 31. August terminiert. Das Pokalfinale findet am 3. Juni 2023 in Berlin statt.

Spielplan der Fußball-Saison 2022/23: Europäische Wettbewerbe

Die Abstimmung muss auch auf europäischer und Welt-Ebene passen. Die Bundesliga-Spielpläne müssen auch mit den Rahmenterminkalender der Europäischen Fußball-Union UEFA und des Weltverbandes FIFA abgestimmt sein.

Die Bundesligisten sind in der Champions League, Europa League und der Conference League vertreten, deren Spiele an Wochentagen ausgetragen werden. Ein Klub, der am Donnerstag in der Europa League spielt, soll nicht direkt am Samstag wieder antreten oder am Sonntag, wenn die Champions-League am kommenden Dienstag terminiert ist. (cg mit dpa)

Rubriklistenbild: © HMB Media/imago-images

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