Uli Hoeneß kündigt Transferoffensive an

FC Bayern: 120 Millionen für Real-Star oder doch "nur" Nicolas Pepe?

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München - „Wir hatten beschlossen, nicht diese, sondern nächste Saison zu klotzen" und „Wenn Sie wüssten, was wir alles schon sicher haben für die kommende Saison...“, diese Aussagen von Uli Hoeneß heizen die Gerüchteküche um mögliche Transfers des FC Bayern im Sommer weiter an. Aktuell im Fokus stehen vor allem zwei Offensiv-Spieler. 

Der Umbruch des FC Bayern ist unumgänglich. Dies unterstrich Präsident Uli Hoeneß zuletzt am Sonntag beim Doppelpass auf Sport1. "Einen vernünftigen Abgang zu machen", das wünscht der Präsident den verdienten Spielern. Und dann will man in der nächsten Saison wieder richtig angreifen. Mit anderen jungen Spielern und neuem Elan. 

Bereits fix für die nächste Saison sind Stuttgarts Weltmeister Benjamin Pavard (22) und HSV-Talent Jann Fiete Arp (19). Weltmeister Lucas Hernandez (23) von Atlético Madrid könnte den Bayern tatsächlich die Rekordablöse von 85 Millionen Euro wert sein. Heiß sind sie auch auf Englands Juwel Callum Hudson-Odoi (18) vom FC Chelsea und auch Nationalstürmer Timo Werner (22), der RB Leipzig nur noch in diesem Sommer eine hohe Ablöse einbringt. 

120 Millionen für Marco Asensio

Allerdings spucken seit Sonntag auch zwei andere Namen durch München. Zum einen Marco Asensio (23) von Real Madrid soll das Interesse der Verantwortlichen geweckt haben. Wie „Don Balon“ meldet, sei der deutsche Rekordmeister angeblich bereit, 120 Millionen für den Spanier (Marktwert 80 Mio. Euro, Vertrag bis 2023) zu zahlen, berichtet sportbild.de. Der Offensiv-Spezialist ist mit seiner Rolle als besserer Ergänzungsspieler unzufrieden. In der laufenden Saison der Primera Division stand er nur zwölf Mal in der Startelf und wurde sieben Mal eingewechselt. Dabei gelangen ihm ein Tor und vier Assists.

Marco Asensio von Real Madrid (hinten) jubelt über seinen Treffer zum 2:1 im Champions League Halbfinale 2018 in der Allianz Arena. 

Nicolas Pepe vom OSC Lille

Zum anderen soll ein Transfer von Nicolas Pepe (Vertrag bis Sommer 2022) laut spox.com nicht unrealistisch sein. Pepes Trainer in Lille, Christophe Galtier, sprach überraschend offen über die Zukunft des 23-Jährigen. "Ich weiß, dass ein großer Klub aus Deutschland seine beiden Außenbahnspieler im Sommer verliert. Es ist einer der größten Vereine der Welt und ich bin sicher, dass Pepe in diesem Klub eine gute Rolle spielen könnte", sagte er gegenüber Telefoot.

Der Außenbahnspieler könnte in die Fußstapfen von Robben oder Ribery treten. Laut dem französischem Blatt seien dann etwa 80 Millionen Euro fällig. Dessen Berater Michael N'Cho hielt sich bezüglich eines Wechsels aber zuletzt noch bedeckt: "Nicolas bevorzugt keine Liga, er wartet nur auf ein passendes Projekt. Sollte dieses eintreffen, wird er seine Wahl treffen." Pepe kommt in dieser Saison bei 25 Ligaeinsätzen auf 16 Tore und zehn Vorlagen (Topscorer der Ligue 1 hinter Mbappe). Geht man nach der Statistik wäre Pepe der deutlich lukrativere Spieler als Asensio. 

Quelle: rosenheim24.de

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