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Bayern-Star im Interview

Schweinsteiger: "Ich stand kurz vor einem Wechsel"

Wechsel, Schweinsteiger, FC Bayern
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Bastian Schweinsteiger verrät: Ich stand kurz vor einem Wechsel.

München - Vier Tage vor dem Spitzenspiel gegen den VfL Wolfsburg spricht Bastian Schweinstiger über seine persönliche Zukunft, das neue Engagement von Uli Hoeneß und den Tod von Junior Malanda.

Wenige Tage vor dem Rückrundenstart spricht Bastian Schweinsteiger im Inteview mit Sport1 über Wechselgedanken, seinen Trainer Pep Guardiola und über den Tod im Fußball. Das komplette Interview ist am Dienstag in „Bundesliga Aktuell“ ab 18:30 Uhr zu sehen.

Bastian Schweinsteiger über …

… Trainer Pep Guardiola und dessen mögliche Vertragsverlängerung: „Gerade er ist einer, der sehr viel arbeitet − auch während des Spiels − und uns in der Halbzeit Lösungen vorgibt, damit wir das Spiel möglichst einfach für uns entscheiden. Er achtet sehr viel auf Kleinigkeiten und sieht alles auf dem Platz. Er war selbst ein großartiger Spieler, das merkt man. Er mahnt auch an, dass Fehler dazu gehören. Er ist einer, von dem man sich viel abschauen kann. So einen Trainer gibt es nicht so oft auf der Welt und die Verantwortlichen bei Bayern wissen das. Natürlich würde es mich freuen, wenn er verlängern würde.“

… seine Zukunft:  „Ich habe da keinen Druck. Ich weiß, was Bayern München für mich bedeutet und Bayern München weiß auch, was sie an mir haben. Wir kennen uns ganz genau. Aber: Man sollte im Fußball niemals nie sagen. Es gab die Situation, da war ich kurz vor einem Wechsel zu einem anderen Verein. Es ist alles realistisch. Ich bin 30 geworden, fühle mich wieder sehr gut und habe viel Erfahrung gesammelt. Ich kann mir vorstellen, noch drei, vier Jahre auf dem höchsten Niveau zu spielen.“

… die Rückkehr von Uli Hoeneß: „Der Nachwuchs kann viel von ihm profitieren. Er ist immer das Herz des Vereins gewesen und das ist er immer noch. Er bedeutet dem FCB sehr viel. Gerade auch die Spieler, die viel mit ihm erlebt haben oder die Spieler von früher, sind alle froh, dass es ihm wieder besser geht. Ich drücke ihm die Daumen, dass er es wieder schafft, Fuß zu fassen und dass er mit der Familie glücklich ist. Der Sport sollte nicht an Position eins stehen.“

… den Einfluss des Todes von Junior Malanda  auf das Spiel gegen Wolfsburg: „Mit Sicherheit wird man das im Stadion spüren. Wir haben so etwas miterlebt mit Robert Enke (Ex-Nationalspieler, der Selbstmord beging, Anm. d. Red.). Das ist das Schlimmste, was passieren kann − natürlich auch für die Familie, aber auch für den Verein und die Fans.“

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