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Böses Omen? Schwarze Katze kreuzt Löw

Danzig - Ein böses Omen? Ein neues Tierorakel? Diese Begebenheit könnte sogar dem wenig abergläubischen Jogi Löw einen kleinen Schrecken einjagen.

Gewohnt lässig gab der Bundestrainer am Vortag des EM-Viertelfinales gegen Griechenland privaten TV-Stationen ein Interview. Business as usual, möchte man meinen. Aber: Just in dem Moment, in dem der DFB-Chefcoach über die Konsequenzen eines möglichen EM-Ausscheidens spricht, kreuzt eine schwarze Katze in Löws Rücken den Weg - und das auch noch von links nach rechts.

DFB-Gegner Griechenland im Porträt

DFB-Gegner Griechenland im Porträt: Warum Reus glänzen könnte

Michail Sifakis: Der Schlussmann von Aris Saloniki löste Routinier Konstantinos Chalkias während der EM als Nummer eins ab und ist noch ohne Gegentor. Chalkias, 2004 beim EM-Triumph Ersatzmann, schied gegen Tschechien verletzt aus und überzeugte bis dahin nicht. © dpa
Vassilios Torosidis: Der Rechtsverteidiger ist in der Defensive eine Bank und hat auch Qualitäten im Spiel nach vorn. Der ausgebuffte Profi aus Piräus wurde während der EM 27 Jahre alt. Über seine Seite kassierten die Griechen während des Turniers noch kein Gegentor. © dpa
Sokratis Papastathopoulos: In Deutschland ist der Innenverteidiger von Werder Bremen nur unter seinem Vornamen bekannt. Er hat sich in der Bundesliga durchgesetzt. Im EM-Eröffnungsspiel gegen Polen sah er eine überharte Gelb-Rote Karte und fehlte gegen Tschechien sehr. © dpa
Kyriakos Papadopoulos: Das Pech von Avraam Papadopoulos war das Glück des Schalkers. Der 20-Jährige rutschte nach dem Kreuzbandriss seines Namensvetters im Eröffnungsspiel in die Stammformation. Bei Standards kann er vorn mit seinen Kopfbällen für Gefahr sorgen. © dpa
Georgios Tzavellas: Der von Frankfurt nach Monaco ausgeliehene Linksverteidiger begann anstelle des nun gesperrten Ex-„Löwen“ Jose Holebas im dritten EM-Spiel. Er könnte zu langsam gegen Marco Reus sein, traf gegen die Russen aber fast per Freistoß. © dpa
Ioannis Maniatis: Auf ihn kommt es im defensiven Mittelfeld besonders an. Der Abräumer wird mit reichlich Laufarbeit und vielen Zweikämpfen versuchen, die von Bundestrainer Joachim Löw erhoffte Leistungsexplosion von Mesut Özil zu verhindern. © dpa
Konstantinos Katsouranis: Er weiß, wie es geht. Der Stabilisator im defensiven Mittelfeld gehörte 2004 zum Europameister-Team. Einen Tag nach seinem 33. Geburtstag soll er anstelle des gesperrten Georgios Karagounis den Außenseiter als Leader führen. © dpa
Dimitrios Salpingidis: Er sorgte nach seiner Einwechslung im ersten Spiel gegen Polen auf der rechten Seite für neuen Schwung und traf zum 1:1. Der 31-Jährige von PAOK Saloniki zieht gern in die Mitte und schließt dann selbst ab. © dpa
Grigorios Makos: Der 25-Jährige hat die schwere Aufgabe, den fehlenden Russland-Matchwinner, Kapitän und einstigen Europameister Georgios Karagounis als Schaltstation zu ersetzen. Er tat das gegen Russland schon in den letzten 25 Minuten. © dpa
Georgios Samaras: Der Rechtsfuß von Celtic Glasgow kommt über die linke Seite. Der erfahrene Stürmer mit der langen Mähne kann Bälle behaupten und gefährliche Offensivaktionen einleiten. Beim Abschluss hapert es allerdings oft. © dpa
Theofanis Gekas: Der einstige Bundesliga-Torschützenkönig schoss gegen Tschechien sein erstes Tor bei einem großen Turnier. Der 32-Jährige spricht nicht viel und läuft nicht viel. Dafür steht er oft richtig und lauert - wie beim Abstauber gegen die Tschechen. © dpa

„Keine Ahnung, an so etwas denke ich nicht. Das Leben würde auch weiter gehen“, sagt Löw in diesem von ihm nicht bemerkten tierischen Augenblick über ein mögliches EM-Aus - und bezeichnet die Griechen kurz darauf auch noch als „Überlebenskünstler“. Woher die Katze im deutschen EM-Quartier in Danzig kam, bleibt vorerst ungeklärt. Ob sie dem DFB-Team tatsächlich Pech bringt, wird sich am Freitagabend im Danziger EM-Stadion zeigen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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