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Dortmund macht aus 1:2 ein 3:2

BVB-Wahnsinn in der Nachspielzeit

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Das 0:0 im Hinspiel wurde Borussia Dortmund fast zum Verhängnis.

Dortmund - Was für ein Spiel, was für eine Dramatik: Dortmund macht in der Nachspielzeit gegen Malaga aus einem 1:2 ein 3:2 - und zieht ins Halbfinale der Champions League ein.

BVB-Fans prügeln sich um Halbfinal-Tickets

In einem Fußball-Thriller mit Happy End hat Borussia Dortmund erstmals seit 15 Jahren den Sprung in den erlauchten Kreis der vier besten Mannschaften Europas geschafft. Der entthronte Meister erkämpfte sich im dramatischen Viertelfinal-Rückspiel der Champions League gegen den FC Malaga durch zwei Tore in der Nachspielzeit einen 3:2 (1:1)-Sieg und schaffte nach dem 0:0 im Hinspiel den Einzug ins Halbfinale. Der BVB blieb damit weiter ungeschlagen und lässt die euphorischen Fans weiterhin vom ganz großen Coup auf der europäischen Bühne träumen.

Zwei Treffer in der Nachspielzeit

Marco Reus (90.+1) und Felipe Santana (90.+2) verwandelten das Dortmunder WM-Stadion in ein Tollhaus und beendeten vor 65.829 Zuschauern die Premiere der Andalusier in der Königsklasse. Malaga war durch Joaquin (25.) und einen aus Abseitsstellung erzielten Treffer des acht Minuten zuvor eingewechselten Eliseu (82.) zweimal in Führung gegangen, doch der BVB kämpfte sich zurück. Den ersten Ausgleich hatte Robert Lewandowski (40.) erzielt.

"Eine Borussia zum Verrücktwerden": Pressestimmen zum BVB-Coup

"Eine Borussia zum Verrücktwerden": Pressestimmen zum BVB-Coup

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BVB gegen Malaga
ITALIEN„Corriere dello Sport“: „Eine Borussia zum Verrücktwerden. Sie schaltet Malaga mit zwei Toren nach 90 Minuten aus. Eine sensationelle Aufholjagd, die etwas Unglaubliches hatte.“ © dpa
BVB gegen Malaga
„La Stampa“: „Das Wunder Borussia, zwei Tore in der Nachspielzeit gegen Malaga.“ © dpa
BVB gegen Malaga
„La Gazzetta dello Sport“: „Unglaubliche Borussia: Vom 1:2 zum 3:2 in der Nachspielzeit. Eine Schaukel der Emotionen. Desaströs die schottischen Schiedsrichter: Das zweite Tor der Spanier und das Tor zum Sieg der Deutschen waren irregulär. Borussia ist weiter, wie vorhergesagt. Aber wenn jemand zehn Euro auf das 'wie' gesetzt hätte, wäre er jetzt auf dem Weg in die Karibik mit einer Million Euro im Gepäck.“ © dpa
BVB gegen Malaga
„Corriere della Sera“: „Borussia mit dem letzten Atemzug.“ © dpa
BVB gegen Malaga
„Tuttosport“: „Bis zum Schluss. Sensationeller Epilog im Westfalenstadion. Juve, glaub daran. Dass, was Dortmund passiert ist, kann auch im Juventus Stadium geschehen.“ © dpa
BVB gegen Malaga
ÖSTERREICH„Kurier“: „In Top-Form befanden sich gestern die Dortmund-Fans mit ihrer Choreografie vor Spielbeginn. Die Spieler machten es ihnen gleich und zogen mit einem 3:2 über Málaga ins Halbfinale ein. In einem Match, das absolut nichts für schwache Nerven war.“ © dpa
BVB gegen Malaga
„Kronen Zeitung“: „An diesem Abend gingen die schwarz-gelben Stars mit ihrem Trainer Jürgen Klopp durch Himmel und Hölle. Ein Spiel für die Ewigkeit.“ © dpa
BVB gegen Malaga
„Standard“: „Die Brechstange rettete Dortmunds Fest.“ © dpa
BVB gegen Malaga
„Österreich“: „Dortmund-Wunder in letzter Minute.“ © dpa
BVB gegen Malaga
SPANIEN: „El País“: „Grausamer geht es nicht. Der BVB zerstört das große Werk des FC Málaga mit zwei Toren in der Nachspielzeit.“ © dpa
BVB gegen Malaga
„El Mundo“: „Brutale Nachspielzeit: Es ist zum Weinen.“ © dpa
BVB gegen Malaga
„Marca“: „Der Fußball ist Málaga etwas schuldig. Zu einer solchen Ungerechtigkeit, wie sie den Andalusiern in Dortmund widerfuhr, fehlen die Worte. Ganz Spanien drängt sich der Eindruck auf, dass der UEFA-Boss Platini etwas gegen diesen Club hat.“ © dpa
BVB gegen Malaga
„As“: „Schiedsrichter Thompson wirft Málaga aus der Champions League hinaus. Der Schotte schenkt Dortmund den Sieg mit einem skandalösen Abseitstor.“ © dpa
BVB gegen Malaga
"El Sur“ (Málaga): „Raub in Dortmund: Málaga kontrollierte das Spiel und hätte den Sieg verdient gehabt. Aber durch ein klares Abseitstor scheidet das Team aus.“ © dpa
BVB gegen Malaga
„La Opinión de Málaga“: „Der Schiedsrichter macht dem Traum des FC Málaga ein Ende.“ © dpa
BVB gegen Malaga
GROßBRITANNIEN: „The Sun“: „Eine magische Nacht für Klopp und sein Team.“ © dpa
BVB gegen Malaga
"The Daily Mirror“: „Borussia Dortmund ist wiederauferstanden von den Toten.“ © dpa
BVB gegen Malaga
„Daily Mail“: „Die Dortmunder sind die gefeierten Stars von Europa, nachdem sie Málaga die Herzen gebrochen haben - in der dramatischsten Champions-League-Schlussphase seit DEM Spiel 1999. © dpa
BVB gegen Malaga
„The Independent“: „Jürgen-Klopp-Schock bei Dortmunds großartiger Rettung. Nach Borussia Dortmunds dramatischem Champions-League-Viertelfinalsieg war den Deutschen ganz schwindelig vom Erfolg.“ © dpa
Sport: „Episches Dortmund lässt Malaga ohne Belohnung zurück. Santana beerdigt ein Malaga, das stehend und mit allen Ehren starb. Man war dem Halbfinal-Traum sehr nah.“ © AP
Malaga Hoy: „Europa vibriert und weint um Dich. Das war eines der schmerzlichsten Kapitel, die der Sport jemals geschrieben hat. Das wird man nie vergessen können. Diese Narbe wird nicht heilen und bleibt für immer.“ © AP
Diario Sur: „Ein grandioses Malaga erleidet den grausamsten Schlag durch einen Schiedsrichter-Raub. Sie dominierten das Spiel und hätten den Sieg verdient gehabt. Schlimmer geht es nicht.“ © AP

Die Borussen sehen nunmehr gespannt der Halbfinal-Auslosung am Freitag im schweizerischen Nyon entgegen, wo sogar ein Duell mit Bayern München - sollte sich der neue Meister gegen Juventus Turin durchsetzen - droht.

Im ausverkauften Dortmunder Stadion konnte Trainer Jürgen Klopp bis auf Nationalspieler Mats Hummels, der erstmals nach vierwöchiger Verletzungspause zumindest wieder auf der Bank saß, seine stärkste Formation aufbieten. Folglich stand auch der zuletzt angeschlagene Jakub Blaszczykowski in der Startelf.

Lewandowski verpasst erste Chance

Vorsicht war in den Anfangsminuten oberstes Gebot bei beiden Mannschaften. Malaga hatte vor dem Strafraum ein dichtes Abwehrnetz installiert. Schon früh zeichnete sich ab, was Klopp schon vor dem Anpfiff prophezeit hatte: „Es wird ein Geduldsspiel.“ Folglich musste sich der BVB unter den ohrenbetäubenden Anfeuerungsrufen seiner Fans jede erfolgversprechende Offensiv-Aktion hart erarbeiten.

Die erste Chance hatte Lewandowski (16.), dessen Heber das Tor des derzeitigen Tabellensechsten der spanischen Primera Division knapp verfehlte. Zumindest schien dieser gelungene Angriff kurzfristig Eindruck hinterlassen zu haben, denn Dortmund drängte auf den Führungstreffer, ohne dass sich hochkarätige Möglichkeiten ergaben.

Das sind die größten Talente des deutschen Fußballs

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Leon Goretzka, 06.02.1995, zentrales Mittelfeld, erhielt 2012 die Fritz-Walter-Goldmedaille der U17 © Getty
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Sonny Kittel, 06.01.1993, offensives Mittelfeld © Getty
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Leonardo Bittencourt, 19.12.1993, offensives Mittelfeld © Getty
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Samed Yesil, 25.05.1994, Stürmer © Getty
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Emre Can, 12.01.1994, defensives Mittelfeld: Er spielt in der zweiten Mannschaft des FC Bayern und durfte mit den Profis ins Wintertrainingslager nach Katar © Getty
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Sebastian Rode, 11.10.1990, Mittelfeld © Getty
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Alexander Merkel, geboren am 22. 2. 1992, zentrales Mittelfeld. Der Deutsch-Kasache spielte in Italien bereits für den AC Mailand, den FC Genua und Udinese Calcio © Getty
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Tom Trybull, 09.03.1993, defensives Mittelfeld © nordphoto
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Max Meyer, 18.09.1995, offensives Mittelfeld, erhielt 2012 die Fritz-Walter-Silbermedaille der U17 © Getty
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Andre Hoffmann, 28.02.1993, defensives Mittelfeld, erhielt 2012 die Fritz-Walter-Silbermedaille der U19 © Getty
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Shawn Parker, 07.03.1993, Stürmer © Getty
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Patrick Rakovsky, 02.06.1993, Torwart, erhielt 2012 die Fritz-Walter-Bronzemedaille der U19 © Getty
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Danny da Costa, 13.07.1993, Abwehrspieler © Getty
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Mitchell Weiser, 21.04.1994, Mittelfeld- und Flügelspieler: Er ist der Sohn des Ex-Profis Patrick Weiser und vom FC Bayern bis Sommer 2013 an den 1. FC Kaiserslautern ausgeliehen © Getty
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Niclas Füllkrug, 09.02.1993, Stürmer © Getty
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Dominik Kohr, 31.01.1994, Mittelfeld, erhielt 2012 die Fritz-Walter-Bronzemedaille der U18 © Getty
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Matthias Ginter, 19.01.1994, Abwehr, erhielt 2012 die Fritz-Walter-Goldmedaille der U18 © Getty
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Bernd Leno, 04.03.1992, Torwart © Getty
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Antonio Rüdiger, 03.03.1993, Abwehr, erhielt 2012 die Fritz-Walter-Goldmedaille der U19 © Getty
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Rani Khedira, 27.01.1994, Mittelfeld: Er ist der jüngere Bruder von Sami Khedira © Getty
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Thomas Pledl, 23.05.1994, zentrales Mittelfeld, erhielt 2012 die Fritz-Walter-Silbermedaille der U18 © Getty
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Patrick Weihrauch, 03.03.1994, Stürmer: Er spielt in der zweiten Mannschaft des FC Bayern und durfte mit den Profis ins Wintertrainingslager nach Katar © Getty
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Pascal Itter, 03.04.1995, Mittelfeld, erhielt 2012 die Fritz-Walter-Bronzemedaille der U17 © Getty
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Timo Horn, 12.05.1993, Torwart © Getty
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Kevin Volland, 30.07.1992, Stürmer: © Getty
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Moritz Leitner, 08.12.1992, Mittelfeld © Getty
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Daniel Wein, 05.02.1994, Innenverteidiger: Er spielt in der zweiten Mannschaft des FC Bayern und durfte mit den Profis ins Wintertrainingslager nach Katar © Getty
Levin Öztunali, 15.03.1996, Mittelfeld: Der Enkel von Uwe Seeler hat sich entschieden, den HSV zu verlassen und seine Karriere bei Bayer Leverkusen fortzusetzen. Auch der FC Bayern buhlte um ihn © Getty
Max Meyer, 18.09.1995, Mittelfeld: Er debütierte für Schalke mit 17 in der Bundesliga © Getty

Doch der Schuss ging prompt nach hinten los und die Taktik der Gäste auf. Als die BVB-Defensive nicht energisch genug attackierte, überwand Joaquin Torhüter Roman Weidenfeller mit einem platzierten Flachschuss von der Strafraumgrenze, bevor Lewandowski die erste gelungene Konbination der Borussia aus kurzer Distanz zum 1:1 abschloss und die Arena in einen Hexenkessel verwandelte. Nach einem Hackenpass von Marco Reus umspielte der polnische Torjäger Malagas Torhüter und schob ein.

„Malaga macht uns das Leben schwer. Wir müssen ruhig bleiben, aber schnell nach vorne spielen, wenn sich die Möglichkeit ergibt. Das 1:1 war super kombiniert“, sagte BVB-Sportdirektor Michael Zorc in der Halbzeitpause.

Fehlende Präzision

Recht sollte er behalten, denn auch die Gäste versuchten nach dem Wechsel, das Spiel offener zu gestalten. Folglich ergaben sich für den BVB mehr Räume, Lewandowski hatte die nächste Möglichkeit, doch Caballero parierte den Schuss des Polen.

Nach einer Stunde warteten die BVB-Anhänger zunächst vergebens auf die Schlussoffensive, denn Malaga versuchte, das Ergebnis mit Cleverness und Routine über die Runden zu retten. Bei Dortmund fehlte es zumeist an der Präzision und dem letzten überraschenden Pass. Die Schlussphase entwickelte sich dann zum Krimi.

sid

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