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Bolivien bejubelt ersten Copa-Erfolg seit 1997

Die Spieler aus Bolivien feierten den ersten Sieg bei der Copa América seit 18 Jahren. Foto: Carlos Succo
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Die Spieler aus Bolivien feierten den ersten Sieg bei der Copa América seit 18 Jahren. Foto: Carlos Succo

Sie führten schon mit 3:0. Dann wurde es noch mal richtig knapp. Am Ende freute sich Bolivien bei der Copa América aber über einen fast schon historischen Erfolg: Den ersten Sieg seit 18 Jahren.

Valparaíso (dpa) - Diesen Sieg widmete der völlig erschöpfte Torschütze Martins Moreno allen Menschen in Bolivien. «Das ist die Belohnung für ihre Unterstützung», sagte der 27-Jährige nach dem 3:2 der bolivianischen Fußball-Nationalmannschaft bei der Copa América über Ecuador.

Er war es, der mit seinem Tor zum 3:0 noch vor der Pause den fast schon historischen Erfolg letztlich sichergestellt hatte: Zum ersten Mal seit 1997 gewann Bolivien bei der Copa wieder ein Spiel.

Mit vier Zählern liegen die Bolivianer nun sogar punktgleich in der Gruppe A auf Rang zwei hinter Gastgeber Chile. Am kommenden Freitag treffen beide Teams im Estadio Nacional Julio Martínez Prádanos von Santiago de Chile auch noch direkt aufeinander. «Nun müssen wir noch einen weiteren Schritt gegen Chile machen», meinte Martin Smedberg-Dalence. Er hatte in der 18. Minute mit seinem ersten Länderspieltor das 2:0 erzielt. Bereits in der fünften Minute war Bolivien durch Ronald Raldes in Führung gegangen.

Ehe Moreno per Foulelfmeter noch vor der Pause das 3:0 (43.) gelang, hatte sich Boliviens Keeper Romel Quiñónez auszeichnen können. Ein verwandelter Elfmeter von Enner Valencia wurde wiederholt, den zweiten Versuch parierte Quiñónez. Die Treffer von Valencia (48.) und Miller Bolaños (81.) nach dem Seitenwechsel machten die Partie in Valparaíso zwar noch mal spannend, den ersten Sieg der Bolivianer seit dem Halbfinale 1997 im eigenen Land gegen Mexiko (3:1) verhinderten sie aber nicht mehr.

«Es gab Leute, die nicht an Bolivien geglaubt haben. Aber wir haben gezeigt, dass wir kämpfen können», betonte Trainer Mauricio Soria. Es würde für seine Mannschaft nun aber immer schwerer, «weil die Gegner unsere Qualität sehen». Bis zur Partie gegen die Chilenen gehe es nun erstmal darum, zu regenerieren und Kräfte zu sammeln. Die Geschichte vom ersten Erfolg nach so langer Zeit soll schließlich nicht so schnell schon wieder beendet sein.

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