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Benitez sieht Bayern dicht hinter Barca und Real

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Rafael Benitez kann sich ein Engagement in der Bundesliga vorstellen.

Liverpool - Rafa Benitez trainierte zuletzt den FC Liverpool und Inter Mailand. Auch ein Engagement in Deutschland kann sich der Spanier gut vorstellen. Aber nur bei einer Mannschaft, die auch Titel gewinnen kann.

Er sieht Bayern München als Herausforderer des FC Barcelona, schwärmt in den höchsten Tönen von Borussia Dortmund und hat größten Respekt vor der deutschen Nationalmannschaft. Kein Zweifel: Rafa Benitez ist ein Fan des deutschen Fußballs. Vielleicht ist es der Reiz des Unerfüllten, denn ein Engagement in der deutschen Eliteklasse sowie eines als Nationaltrainer fehlen dem Spanier noch, dann hätte er eine nahezu allumfassende Trainer-Karriere hingelegt.

Mit dem FC Valencia hat Benitez im Kampf um die spanische Meisterschaft zweimal Barcelona und seinen Heimatklub Real Madrid düpiert, er hat den UEFA-Cup gewonnen. Mit dem FC Liverpool holte er 2005 in einem der denkwürdigsten Endspiele den Champions-League-Titel, 2010 scheiterte er dann allerdings bei Inter Mailand. Drei der vier großen Ligen Europas hat der 51-Jährige also erlebt - fehlt nur die deutsche.

So sexy ist die Champions League

So sexy ist die Champions League

Die Champions League ist nicht nur die sportliche Königsklasse, sondern auch ein optisches Highlight. Sehen Sie selbst! © dpa
Ein äußerst attraktiver Chelsea-Fan © Getty
Ein schöner Mann zieht blank. © Getty
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Auch attraktive Promis wie Veronika Ferres lassen sich sehen. © Getty
Falls Sie mit diesen Buchstaben nicht so vertraut sind: Diese Dame drückt Zenit St. Petersburg die Daumen. © Getty
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Ganz schön was los. © Getty
Manche behaupten, Barcelona hätte die schönsten Fans © Getty
Wie will man da widersprechen? © Getty
Wie will man da widersprechen? © Getty
Gut festhalten © Getty
Philipp, ein Autogramm? Dir doch gerne! © Getty
Barca-Fans lassen's krachen. © dpa
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Real will den Pokal! Seine Fans auch. © dpa
Der FC Porto hat auch hübsche Anhängerinnen - die vor allem 2004 beim Königsklassen-Triumph obenauf waren © dpa
Die Achseln sind astrein rasiert, das muss man sagen. © dpa
Manchmal gilt im Zusammenhang mit "So sexy ist die Champions League" die Devise: "eher weniger". Denn auch Männer, die nicht jedermanns Geschmack ist zeigen VIEL Haut. Wir warnen Sie jetzt schon vor dem letzten Bild. © Getty
Manchmal gilt im Zusammenhang mit "So sexy ist die Champions League" die Devise: "eher weniger". Denn auch Männer, die nicht jedermanns Geschmack ist zeigen VIEL Haut. Wir warnen Sie jetzt schon vor dem letzten Bild. © dpa
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Manchmal gilt im Zusammenhang mit "So sexy ist die Champions League" die Devise: "eher weniger". Denn auch Männer, die nicht jedermanns Geschmack ist zeigen VIEL Haut. Wir warnen Sie jetzt schon vor dem letzten Bild. © Getty
Manchmal gilt im Zusammenhang mit "So sexy ist die Champions League" die Devise: "eher weniger". Denn auch Männer, die nicht jedermanns Geschmack ist zeigen VIEL Haut. Wir warnen Sie jetzt schon vor dem letzten Bild. © Getty
Wir haben Sie gewarnt ... © Getty

„Ich mag die Bundesliga sehr“, sagt Benitez im Interview mit dem Sport-Informations-Dienst (SID): „Sie hat viele Fans und tolle Stadien, und ich mag die Spielphilosophie.“ Respekt, der durchaus auf Gegenseitigkeit beruht. Bei einigen Bundesligisten stand und steht Benitez hoch im Kurs. Doch nun, da er mal auf dem Markt ist, ergab sich keine Gelegenheit. Denn, so stellt Benitez klar: „Es müsste schon ein Verein sein, mit dem man Titel gewinnen kann.“

Wer sich länger mit Benitez unterhält, merkt, wie sehr er sich im deutschen Fußball auskennt. Er kennt Stärken und Schwächen vieler Klubs und Spieler, weiß von Problemen und Nöten vieler Klubs. Zitiert werden möchte er damit nicht. Denn er möchte sich weder bewerben noch irgendwen diskreditieren.

Und seinen nächsten Klub will er nach dem Desaster bei Inter Mailand penibel auswählen. Die Italiener hatten ihn als Nachfolger von Jose Mourinho nach dem Gewinn der Champions League verpflichtet. Der exzentrische Portugiese hatte sein Team mit Psychospielchen und taktischen Finessen an die Spitze getrieben und bei seinem Absprung zu Real Madrid eine ausgebrannte Mannschaft hinterlassen. Diese empfing den eher kollegialen Benitez mit offenen Armen, die Vereinsführung wollte aber während des Umbruchs nicht auf Erfolge warten. „Ich habe innerhalb der Mannschaft gemerkt, dass viele dem neuen Stil sehr positiv gegenübergestanden haben“, erzählt Benitez heute: „Aber du brauchst die Unterstützung des ganzen Vereins und Geduld.“ Einen Tag vor Heiligabend wurde er entlassen, „und im Januar wurden dann viele Dinge umgesetzt, von denen ich vorher schon gesprochen hatte.“

Der Stachel sitzt immer noch tief. Benitez verließ Italien und zog zurück nach Liverpool. Dort fühlt er sich inzwischen heimisch, dort vergöttern sie ihn immer noch und singen so manches Mal das Lied zu seinen Ehren nach der Melodie von „La Bamba“. Die Rückkehr auf die Trainerbank hat er noch nicht gewagt, der Fußball lässt den akribischen Arbeiter aber nicht los. Wie schon um die Jahrtausendwende heuerte er wieder als Experte beim TV-Sender Eurosport an, zudem veröffentlicht er ab und zu Essays auf seiner neuen Homepage.

Seine Favoriten auf den Gewinn der Champions League sind die Spanier. Real Madrid, das ihn, den gebürtigen Madrilenen sowie Spieler und Trainer in Jugend- und Nachwuchsteams des Klubs, bisher verschmähte. Und vor allem der FC Barcelona. Dicht gefolgt von den Bayern. „Sie können nahe an Real und Barca herankommen“, erzählt er: „Wie nahe, kann ich nicht sagen.“

Beeindruckt zeigt sich der Spanier auch vom deutschen Meister. „In Dortmund herrscht eine fantastische Atmosphäre und großer Zusammenhalt“, berichtet er: „Jürgen Klopp macht einen tollen Job, und die Fans sind euphorischer als sonstwo in Deutschland.“ Und dann gebe es ja noch diesen Mario Götze: „Ein herausragendes Talent. Was ich von ihm gesehen habe, hat mich begeistert.“

Genau wie Sami Khedira, wie Mesut Özil und wie zu gemeinsamen Liverpool-Zeiten sein damaliger Spieler Dietmar Hamann. Rafa Benitez und die Bundesliga, vielleicht finden sie sich ja noch.

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