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Bayern auf Rekordjagd - VfB und FCA unter Druck

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Bei den Bayern läuft's wie geschmiert ...

München - Kann der alte Rivale aus Bremen die Siegesserie von Bayern München stoppen, kommt Dortmund wieder in Tritt und können die Teams aus Augsburg und Stuttgart den Negativtrend stoppen? Die Bundesliga-Vorschau.

Auf der Jagd nach dem Startrekord in der Fußball-Bundesliga ist dem FC Bayern München auch vor dem alten Rivalen nicht bange. „Oliver Kahn hat mal diesen Spruch, "Weiter, weiter, immer weiter!", von sich gegeben. Ich glaube, der ist jetzt sehr angebracht“, befand Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge vor der Partie beim SV Werder Bremen. Mit einem weiteren Erfolg wäre der sechste Sieg seit Beginn der Spielrunde perfekt. Den Rekord halten die Bayern selbst (1995/96) sowie der 1. FC Kaiserslautern (2001/02) und der FSV Mainz 05 (2010/11) mit sieben Siegen vom Start.

Doch auch nach dem perfekten Einstieg in die Saison wissen die Bayern, dass sie sich die Punkte an der Weser schwer erkämpfen müssen. „Die Bremer haben eine Mannschaft, die uns an einem guten Tag richtig wehtun kann“, meinte Sportvorstand Matthias Sammer. Zudem warten die Norddeutschen seit sechs Jahren auf einen Heimerfolg gegen die mittlerweile saisonübergreifend neun Spiele unbesiegten Bayern. „Eigentlich sind die Bayern doch gar nicht mehr auf Punkte in Bremen angewiesen“, sagte der an Werder verliehene Münchener Profi Nils Petersen.

Dringend auf Punkte angewiesen ist hingegen Meister Borussia Dortmund. Mit nur einem Zähler aus der englischen Woche läuft der BVB derzeit der Musik hinterher. Willkommener Gegner ist da die Gladbacher Borussia, die auch noch nicht ihren Rhythmus gefunden hat und nun erstmals auf ihren ehemaligen Torjäger Marco Reus trifft. „Wir wissen, wie hoch die Trauben dort hängen, und gegen einen angeschlagenen Boxer wird das eine große Aufgabe“, sagte Mönchengladbachs Sportdirektor Max Eberl. Reus freut sich auf das Treffen mit den alten Freunden, stellt aber klar: „Wir wollen unsere Fehler abstellen und gegen Gladbach gewinnen.“

Hinter dem Tabellenführer aus München lauert der überraschend starke Aufsteiger Eintracht Frankfurt. Mit einem weiteren Sieg im Heimspiel gegen den SC Freiburg wollen sich die Hessen vorerst in der Spitzengruppe festsetzen. „Mit dieser Mannschaft können wir viel erreichen“, sagte Eintracht-Profi Pirmin Schwegler.

Auch Hannover 96 will im 49. Nordderby beim Hamburger SV bestehen und den Positiv-Trend der letzten Wochen fortsetzen. Allerdings hat der erneute Ausfall von Leon Andreasen die Stimmung ein wenig getrübt. „Wir müssen einen richtig guten Spieler ersetzen“, klagte Trainer Mirko Slomka. Der HSV schöpft mit Rafael van der Vaart und vier Punkten aus den letzten beiden Spielen wieder Hoffnung. „Ich erwarte, dass wir die Punkte einfahren“, meinte Trainer Thorsten Fink vor der großen Party zum 125. Geburtstag des Clubs.

Schwere Zeiten und Auswärtsspiele stehen für die beiden sieglosen Schlusslichter VfB Stuttgart und der FC Augsburg an. Vor der Partie bei 1899 Hoffenheim hat Clubchef Walther Seinsch dem neuen FC-Coach Markus Weinzierl das Vertrauen ausgesprochen. „Wir haben einen sehr guten Trainer, er macht einen guten Job“, sagte Seinsch. Auch Stuttgarts Coach Bruno Labbadia steht vor der Partie beim 1. FC Nürnberg noch nicht in der Schusslinie. „Wir wissen, dass die Situation nicht angenehm ist. Wir machen eine klare Fehleranalyse und gehen mit vollem Power an die Aufgabe“, sagte der VfB-Trainer.

dpa

Die Meistertipps der 18 Bundesliga-Trainer

Die Meistertipps der 18 Bundesliga-Trainer

Trainer Jürgen Klopp (Borussia Dortmund): „Wer am Ende oben steht? Ich weiß es nicht. Ich glaube, die anderen wissen es auch nicht. Es gibt nur einen Verein, für den es die einzige Möglichkeit ist, erfolgreich zu sein, das ist Bayern München. Sie haben die besten Voraussetzungen. Das ist auch okay so. Aber mir ist es persönlich auch wurscht um ehrlich zu sein. Ich freue mich einfach darauf, dass wir dabei sind.“ © dpa
Trainer Jupp Heynckes (Bayern München): „Wenn eine Mannschaft zweimal hintereinander Meister wird, kann sie die Favoritenrolle nicht abstreiten. Aber natürlich werden wir Borussia Dortmund attackieren und alles daran setzen, dass wir wieder den Titel nach München holen.“ © dpa
Trainer Huub Stevens (Schalke 04): „Die ersten beiden Plätze sind an Borussia Dortmund und Bayern München vergeben. Auf einen Meistertipp will ich mich nicht festlegen.“ © dpa
Trainer Lucien Favre (Borussia Mönchengladbach): „Für mich kommen zwei Klubs in Frage - Dortmund und Bayern.“ © dpa
Teamchef Sami Hyypiä (Bayer Leverkusen, Foto): "Ich glaube an die Meisterschaft von Bayern München.“) Trainer Sascha Lewandowski (Bayer Leverkusen): „Ich tippe auf eine Titelverteidigung von Borussia Dortmund.“
Trainer Bruno Labbadia (VfB Stuttgart): „Borussia Dortmund und der FC Bayern München sind wohl die heißesten Anwärter auf den Titel, doch vielleicht gibt es ja auch in dieser Saison wieder ein Team, das überrascht und oben mitspielt.“ © dpa
Trainer Mirko Slomka (Hannover 96): „Zwischen dem FC Bayern und Borussia Dortmund sehe ich einen engen Zweikampf, der möglicherweise erst kurz vor Schluss im direkten Duell entschieden wird. Ich meine, dass die Bayern knapp vorne liegen werden.“ © dpa
Trainer Felix Magath (VfL Wolfsburg): „Der FC Bayern wird Meister.“ © dpa
Trainer Thomas Schaaf (Werder Bremen): „Die Klubs, die in der Vorsaison vorne standen, zählen auch diesmal zum Kreis der Favoriten.“ © dpa
Trainer Dieter Hecking (1. FC Nürnberg): „Ich habe mich auf Dortmund festgelegt. Bei den Bayern wird es interessant sein zu beobachten, wie die Entwicklung weitergeht. Sie haben die Qualität, Dortmund wieder vom Thron zu stoßen, aber ich sehe in München einfach mehr Spannungsfelder. Insgesamt hoffe ich, dass die beiden nicht irgendwann ihre eigene Liga bilden. Das wäre für die Bundesliga nicht gut, wenn der Rest nur noch die Plätze 3 bis 18 ausspielt.“ © dpa
Trainer Markus Babbel (1899 Hoffenheim): „Trotz der vielen Verletzten ist und bleibt mein Tipp Bayern. Sie haben mit Matthias Sammer eine absolute Top-Verpflichtung getätigt. Von der Qualität sind sie sowieso die beste Truppe. Sie werden es auch bis zum Schluss durchziehen.“ © dpa
Trainer Christian Streich (SC Freiburg): „Dortmund, die Bayern, Gladbach oder Schalke.“ © dpa
Trainer Thomas Tuchel (FSV Mainz 05): „Ich möchte mich nicht festlegen, aber vielleicht wird ja ein Außenseiter Meister.“ © dpa
Trainer Markus Weinzierl (FC Augsburg): „Ich glaube, dass Bayern München wieder an der Reihe ist. Sie werden alles dafür tun, um Dortmund wieder zu verdrängen.“ © dpa
Trainer Thorsten Fink (Hamburger SV): „Mein Meister-Tipp ist nach drei zweiten Plätzen der FC Bayern.“ © dpa
Trainer Armin Veh (Eintracht Frankfurt): „Ich möchte mich nicht festlegen.“ © dpa
Trainer Mike Büskens (SpVgg Greuther Fürth): „Nach zwei Jahren ohne Titel werden die Bayern wieder alles daran setzen, die Meisterschaft zu holen. Der BVB ist nach dem Reus-Transfer aber ebenso gut aufgestellt, um den Titel zu verteidigen. Und natürlich gibt es als Dritten auch den großen Unbekannten, wobei ich nichts dagegen hätte, wenn dieser Unbekannte blau-weiße Trikots trägt.“ © dpa
Trainer Norbert Meier (Fortuna Düsseldorf): „Ich gebe keine Tipps ab!“ © dpa

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