Saisonauftakt 2. Bundesliga

Aue mit Überraschung - Remis in Sandhausen

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Jakub Sylvestr sorgte mit seinen beiden Toren für Aues ersten Dreier.

Ingolstadt - Mit einem überraschenden Auswärtserfolg in Ingolstadt feierte Erzgebirge einen gelungen Start in die Zweitliga-Saison. Sandhausen und Aalen trennen sich unentschieden - der Überblick:

Fehlstart für Marco Kurz, Teilerfolg für Stephan Ruthenbeck: Während der ehemalige Bundesligacoach Kurz mit seinem neuen Verein FC Ingolstadt mit einer bitteren 1:2 (0:1)-Niederlage gegen Ergebirge Aue in die neue Saison der 2. Fußball-Bundesliga startete, kam Ruthenbeck bei seinem Trainer-Debüt mit dem VfR Aalen zu einem 0:0 beim SV Sandhausen.

Vor 6584 Zuschauern in Ingolstadt traf Jakub Sylvestr in der 25. Minute für die Sachsen, die nach der Gelb-Roten Karte für Neuzugang Arvydas Novikovas (44.) lange in Unterzahl spielen mussten. Erneut Sylvestr (82.) erhöhte per Foulelfmeter, Ingolstadts Neuzugang Alfredo Morales (80.) hatte zuvor nach einer Notbremse Rot gesehen. Der Anschluss der Schanzer durch Karl-Heinz Lappe (85.) kam zu spät. Während Aue die ersten drei Punkte gegen den Abstieg sammelte, knüpfte der ambitionierte FCI an die Heimschwäche der vergangenen Saison mit nur vier Siegen an.

Nach einer verhaltenen Anfangsphase beider Teams profitierte Aue-Torjäger Sylvestr von einem schlimmen Fehlpass von Morales und traf alleinstehend zur Führung. In Überzahl zeigten die Ingolstädter nach der Pause zumindest mehr Bemühen im Spiel nach vorne. Aue-Torhüter Sascha Kirschstein, der im Sommer von Ingolstadt gekommen war, musste nach einer Rettungsaktion für den langjährigen Stammtorwart Martin Männel ausgewechselt werden.

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Aalen erkämpfte sich beim SV Sandhausen, der nur dank der Lizenzverweigerung für den MSV Duisburg in der Liga geblieben war, das Unentschieden. Ruthenbeck war im Sommer Erfolgscoach Ralph Hasenhüttl gefolgt, der den VfR um Auflösung seines Vertrages gebeten hatte. Besonders vor der Pause sahen die 3825 Zuschauer im Hardtwaldstadion eine schwache Partie. Beim SVS machte sich der personelle Umbruch bemerkbar: 17 neue Spieler waren im Sommer gekommen, fünf davon standen in der Startelf.

In der zweiten Hälfte nahm Sandhausen das Spiel in die Hand, scheiterte aber ebenfalls im Abschluss. Allen voran der eingewechselte Matthias Zimmermann sorgte für Wirbel und hatte bei einem Freistoß (77.) und einem Versuch aus der Distanz (79.) auch die besten Gelegenheiten der Gastgeber.

sid

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