Torarmes Spiel endet in der Overtime

Starbulls nehmen zwei Punkte aus der Lausitz mit

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Weißwasser/Rosenheim - Der erste Treffer fiel früh und danach rannten die Starbulls über 50 Minuten dem 0:1-Rückstand hinterher. Letztlich aber holten sie doch einen Sieg. 

Lausitzer Füchse - Starbulls Rosenheim 1:2 (1:0, 0:0, 0:1/0:1)

Tore:

1:0 (3.) Dennis Swinnen (Marius Schmidt, Elia Ostwald)

1:1 (54.) Dominik Daxlberger (C.J. Stretch, Wade MacLeod)

1:2 (61.) C.J. Stretch (Wade MacLeod)

Strafen: 2 - 4 Minuten

Zuschauer: 3038

Aus dem Live-Ticker:

Fazit nach dem 1. Drittel

Erste Drittelpause in Weißwasser: Die Gastgeber führen in einem schnellen und weitgehend ausgeglichenen Spiel mit 1:0. Ein früher Schnitzer in der Rosenheimer Defensive wurde von den Füchsen, deren Offensivaktionen qualitativ höher und gefährlicher wirken als jene der Starbulls, umgehend bestraft.

Fazit nach dem 2. Drittel:

Es steht nach wie vor 1:0 für die Lausitzer Füchse. Eine Führung, die inzwischen schmeichelhaft ist. Der zweite Spielabschnitt gehörte eindeutig den Starbulls, die die Hausherren phasenweise in deren Zone einschnürten und schließlich auch zu guten Torchancen kamen, den sehr souverän wirkenden Torwart Fallon aber noch nicht überwinden konnten.

Fazit nach dem 3. Drittel: 

Ende der regulären Spielzeit – es steht 1:1. Die Starbulls haben sich den einen Punkt, der jetzt eingetütet ist, mehr als verdient. Sie waren nach einem hinsichtlich der Spielanteile ausgeglichenem ersten Drittel im zweiten und dritten Spielabschnitt den Füchsen deutlich überlegen.

Die Entscheidung in der Overtime: 

Der Sieg nach Verlängerung für Grün-Weiß. Wie schon am sechsten Spieltag ist es erneut C.J. Stretch, der das "Game-Winning-Goal" in Weißwasser markiert und den zweiten Punkt für die Starbulls eintütet. Nachdem die Starbulls endlich mal Scheibenglück hatten und das schon verloren geglaubte Spielgerät in der Angriffszone blieb und von MacLeod vor das Tor getragen wurde, ließ sich Rosenheimes Goldhelmträger die Chance nicht nehmen und versenkte die Scheibe gedankenschnell im kurzzeitig offenen Toreck.

Bereits übermorgen, am Mittwoch um 20 Uhr, treten die Starbulls erneut auswärts an, dann bei den Ravensburg Towerstars.

Der Live-Ticker zum Nachlesen.

Vorbericht:

Vor dem Jahreswechsel stehen für die Starbulls Rosenheim in der DEL 2 noch zwei Auswärtsspiele binnen drei Tagen auf dem Spielprogramm. Am heutigen Montag, dem 28. Dezember, müssen die Grün-Weißen bei den wiedererstarkten Lausitzer Füchsen ran. Spielbeginn in der Eisarena Weißwasser ist um 19.30 Uhr. Am Mittwoch, 30. Dezember, sind die Grün-Weißen dann zu Gast in Ravensburg und messen sich ab 20 Uhr mit den Towerstars. Von beiden Spielen werden Internet-Livestreams angeboten, die über das portal sprade.tv gebucht werden können.

In Weißwasser konnten die Starbulls in der laufenden Spielzeit bereits punkten. Am sechsten Spieltag sorgte C.J. Stretch mit einem sehenswert per Rückhand erzielten Treffer in der Verlängerung für einen 4:3-Auswärtssieg in der Lausitz. Auch im heimischen Kathreinstadion behielten die Rosenheimer beim 4:1 am 1. November die Oberhand gegen die Lausitzer Füchse. Damals befand sich das Team aus Weißwasser allerdings im freien Fall, der kurz vor Weihnachten gestoppt wurde. Trainer Dirk Rohrbach, Weißwasseraner Urgestein, wurde der sportlichen Verantwortung entbunden. Peter Ihnacak als Interimshelfer und Co-Trainer Robert Hoffmann übernahmen das Kommando an der Bande – und sofort stellte sich ein radikaler Umschwung ein. Alle vier Spiele unter der neuen sportlichen Führung gewannen die Füchse: 3:1 gegen Riessersee und in Freiburg, 6:3 gegen Crimmitschau und schließlich 2:1 in Frankfurt am zweiten Weihnachtsfeiertag.

Und nicht nur die Nachverpflichtungen Darren Haydar, Patrik Parkkonen und Ken Magowan sowie "Oldie-Comebacker" Stefan Mann kommen bei den Lausitzern immer besser in Schwung, auch viele zuvor weit unter ihren Möglichkeiten agierende etablierte Spieler blühen plötzlich auf. In den letzten beiden Spielen fand zudem der zuvor oft patzende Torwart Joe Fallon wieder zur Stärke der ersten Saisonspiele zurück. "Da sind wir als schlechtestes Auswärtsteam der Liga natürlich krasser Außenseiter", stapelt Starbulls-Coach Franz Steer tief. Und es könnte durchaus sein, dass der Rosenheimer Coach, der bei der 3:6- Heimniederlage gegen Bietigheim von der Leistung einiger etablierter Spieler bitter enttäuscht war, einige Veränderungen im Team vornehmen wird.

Pressemitteilung Starbulls Rosenheim e.V. (M.H.)

Quelle: rosenheim24.de

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