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Starbulls im Play-off gegen Kaufbeuren

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Nicht zufrieden konnte Coach Franz Steer mit der Niederlage in Hannover sein. (Foto: Ziegler, Archiv)

Rosenheim - Trotz der 0:3 Niederlage im letzten Doppelrunde-Spiel in Hannover, lagen die Starbulls bis 144 Sekunden vor Ende der Partie zwischen Kaufbeuren und Schwenningen auf Platz drei.

Die Spielanalyse auf Radio Charivari:

O-Ton

Dann machte Peter Boon den 4:3-Siegtreffer für Schwenningen und damit verdrängten die Wild Wings die Rosenheimer auf Platz vier in der Endtabelle der 2. Eishockey-Bundesliga. Deshalb heißt der erste Play-off-Gegner der Starbulls jetzt Kaufbeuren. Auftakt gegen die Allgäuer ist bereits am Mittwoch, 19.30 Uhr, im Kathrein-Stadion.

In den weiteren SPielen des Play-off-Viertelfinales (best of seven) stehen sich Spitzenreiter Landshut Cannibals und Hannover, Heilbronn und der letztjährige Meister Ravensburg, sowie Schwenningen und Weißwasser gegenüber.

Schaffen Landshut und Rosenheim den Sprung ins Halbfinale, stehen die nächsten Derbys zwischen den Nieder- und Oberbayern auf dem Programm.

Doppelschlag im 1. Drittel

Im letzten Vorrundenspiel der 2. Eishockey-Bundesliga ging für die Starbulls Rosenheim fast nichts. Bei den Hannover Indians verloren die Oberbayern, vor 3316 Zuschauern, glatt mit 0:3 (0:3, 0:0, 0:0) und verspielten damit Platz drei. Die Niedersachsen sorgten bereits mit einem Doppelschlag im ersten Drittel für die Entscheidung zu ihren Gunsten.

Eigentlich hatten die Rosenheimer gute Erinnerungen an Hannover. Am 18. Dezember schossen sie die Indians mit 7:1 aus der eigenen Halle - es war der höchste Saisonsieg der Starbulls. Entsprechend erwartungsvoll ging das Steer-Team auch in diese letzte Vorrunden-Begegnung. Doch neben den mangelnden hochkarätigen Chancen war den Bayern auch die fehlende letzte Konsequenz anzumerken.

Trotzdem kam die Führung für die Niedersachsen überraschend. Jamie Chamberlain ging auf der rechten Seite durch und zog hart ab, so dass die Scheibe unter der Latte des Norm Maracle gehüteten Gästetors einschlug. Der SBR-Goalie schien sichtlich überrascht zu sein. Und noch überraschter muss er wohl gewesen sein, als es nur elf Sekunden später schon wieder hinter ihm krachte. Diesmal war es Sven Gerbig, der fast von derselben Position aus abgezogen hatte. Der zweite Treffer der Hannoveraner war somit sozusagen eine Kopie des ersten Tores.

Doch die Indians legren sogar noch einen drauf: Ryan McDonough staubte zum 3:0 (15.) ab, nachdem Chamberlain diesmal nicht die Vorarbeit geleistet hatte. 0:3 nach 20 Minuten - damit hatte Rosenheim nicht gerechnet.

Coach Steer reagierte: Schon fünf Minuten vor Beginn des zweiten Abschnitts schickte er seine Jungs zurück aufs Eis. Ohne Maracle, der von Josef Mayer ersetzt wurde. Von Rosenheims Paradereihe Asselin-Quirk-Marsall war gestern ausnahmsweise nichts zu sehen. Auch beim ersten Powerplay zu Anfang des Mittelabschnitts nicht. Die Bayern bemühten sich danach redlich, verlagerten das Spielgeschehen zumindest zeitweise vor das Tor von Indians-Schlussmann Ower, doch sie verstanden es viel zu wenig, Druck auf en hannoverschen Zerberus aufzubauen.

Auf der anderen Seite hatte Robin Just sogar den vierten Treffer für die Gastgeber auf dem Schläger. Dem hatten die Rosenheimer allein einen gefährlichen Distanzschuss von Abwehrmann Peter Kathan (37.) entgegen zu setzen. Erfreulich indes, dass die Partie wohltuend fair verlief: Nach 40 Minuten stand jeweils nur eine Strafzeit in der Statistik.

Die zweite gegen den Sportbund (Josef Frank) verstanden dann die Schützlinge von Trainer Christian Künast nicht zu verwerten. Es blieb 0:3 aus SBR-Sicht, der sich im letzten Drittel nach Kräften um eine Resultatverbesserung bemühte. Doch Hannovers Gehäuse schien wie vernagelt. Was die Rosenheimer auch anstellten - es war nicht von Erfolg gekrönt.

Schopf (47.) und Strakhov (49.) hatten noch die aussichtsreichsten Gelegenheiten, aber es klappte einfach nicht. Irgendwie hatte man den Eindruck, das Steer-Team hätte noch drei Stunden angreifen können - jedoch erfolglos und vergebens.

Eine feine Partie bleibt Schlussmann Beppi Mayer zu bescheinigen. Er war ein würdiger Vertreter von Stammkeeper Maracle. Was allerdings wohl kaum ein Trost für die Rosenheimer gewesen sein dürfte.

Statistik

Tore:

1:0 (7.) Jamie Chamberlain (Aris Brimanis, Ryan McDonough)

2:0 (8.) Sven Gerbig (ohne Assist)

3:0 Ryan McDonough (Jan Hemmes, Jamie Chamberlain)

Strafzeiten: Hannover 2, Rosenheim 4

Zuschauer: 3316

an/bz/Oberbayerisches Volksblatt

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