Starbulls erleben Wechselbad der Gefühle

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Andrej Strahkov gelang im Penaltyschießen der "Game Winner".
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Bietigheim - Die Starbulls bleiben auf Playoff-Kurs. Am Abend gelang ihnen ein wertvoller Sieg beim souveränen Spitzenreiter. Dabei gab es auch noch eine kuriose Randnotiz.

Die Rosenheimer Eishockeyspieler bleiben auf (dem von allen Seiten hart umkämpften) Playoff-Kurs. Zwei Tage nach dem 5:2-Erfolg daheim gegen Frankfurt gelang den Grün-Weißen ein weiterer "Coup" gegen den souveränen Spitzenreiter. Bei den Bietigheim Steelers setzten sich die Innstädter nach einer spannenden Partie mit 5:4 (0:2, 4:0, 0:2, 1:0) nach Penaltyschießen durch. Dabei durchlebten Trabucco & Co. ein Wechselbad der Gefühle, ehe Andrej Strahkov mit seinem verwandelten Penalty den Zusatzpunkt unter Dach und Fach brachte. Kuriose Randnotiz: Ausgerechnet der Ex-Rosenheimer Dominic Auger war mit vier Assists an allen Treffern der Baden-Württemberger beteiligt.

Starbulls drehen Spiel im zweiten Drittel

Doch der Reihe nach: Bietigheim begann im ersten Drittel – ohne den verletzten Top-Scorer David Wrigley – dominant und ging in der 6. Minute durch ein Überzahl-Tor von Frederik Cabana in Front. Und es sollte noch besser kommen für die Schwaben, als Mark Heatley nach einem Schuss von Marcus Sommerfeld und einem Abpraller von Timo Herden, der in der letzten Woche zum DEL2-Spieler des Monats Januar gekürt worden war, zum 2:0 abstaubte.

Nach der ersten Pause rieben sich die Zuschauer jedoch verwundert die Augen. Denn plötzlich war alles anders – und die Starbulls übernahmen das Ruder. Binnen elf Minuten drehten sie das 0:2 in eine 4:2-Führung. Erst war Tyler McNeely aus kurzer Distanz erfolgreich, dann hatte Max Hofbauer Glück, dass sein Schuss mit Hilfe von Pfosten und Torwartschoner den Weg ins Netz fand. Fabian Zick gelang dann die erstmalige Führung für die Oberbayern, die Andrej Strahkov mit einem Break in Unterzahl ausbaute. Allerdings war dazu ein Nachschuss notwendig, den ersten Schuss hatte Steelers-Keeper Andreas Mechel parieren können.

Auger mit vier Beihilfen

In den letzten 20 Minuten folgte dann die Aufholjagd der Grün-Blauen: Bei zwei Mann mehr auf dem Eis wartete die Gaudet-Truppe geduldig auf ihre Chance und wurde mit dem 3:4 belohnt (49.). Und wenig später gelang Rene Schoofs der umjubelte Ausgleich zum 4:4 (53.). Assistgeber war auch hier wieder Auger, der sich in dieser Situation einen vierten Scorerpunkt gutschreiben lassen konnte.

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Doch von der Spielfreude ihres Ex-Kollegen ließen sich die Starbulls nicht irritieren. Vielmehr ergriffen sie in der anschließenden Verlängerung selbst noch einmal die Initiative und hatte in einem Powerplay einige gute Gelegenheiten. Mechel ließ sich jedoch nicht überlisten. Entscheiden musste somit das Penaltyschießen, wo für Bietigheim nur Sommerfeld erfolgreich war, während bei den Oberbayern Mario Trabucco und eben Strahkov den Puck im Netz unterbringen konnten. Der Zusatzpunkt ging somit an die Starbulls, die mit der Ausbeute dieses Wochenendes (fünf Punkte gegen die Spitzenteams aus Bietigheim und Frankfurt) wahrlich zufrieden sein können.

Das Spiel in der Statistik:

Bietigheim Steelers - Starbulls Rosenheim 4:5 n.P. (2:0, 0:4, 2:0, 0:1)

Tore: 1:0 (6.) Frederik Cabana (Marcus Sommerfeld, Dominic Auger - Überzahl-Tor), 2:0 (17.) Mark Heatley (Dominic Auger, Marcus Sommerfeld), 2:1 (26.) Tyler McNeely (Max Hofbauer, Tim Kunes), 2:2 (29.) Max Hofbauer (Tyler McNeely, Michael Rohner), 2:3 (31.) Fabian Zick (Stephen Schultz, Tim Kunes), 2:4 (37.) Andrej Strahkov (Beppo Frank - Unterzahl-Tor), 3:4 (49.) Marcus Sommerfeld (Dominic Auger, Robin Just - Überzahl-Tor 2), 4:4 (53.) Rene Schoofs (Dominic Auger, Chris St. Jacques), 4:5 Andrej Strahkov (GWG).

Schiedsrichter: Robert Paule (Bad Aibling).

Strafen: Bietigheim 8 - Rosenheim 10.

Zuschauer: 2.684.

redro24/mw

Quelle: rosenheim24.de

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