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Landshut gewinnt in der Verlängerung

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Ein Duell das es auch heute wieder geben wird: Landshuts Keeper Sebastian Vogl gegen Starbulls-Topskorer Corey Quirk, der sicher nicht freiwillig vor dem Landshuter in die Knie gehen wird.

Rosenheim - Nach einer turbulenten Aufholjagd der Starbulls verlieren die Hausherren am Ende doch in der Verlängerung mit 2:3 gegen die Landshut Cannibals. **Bilder & Videos folgen** **Live-Ticker zum Nachlesen**

Ein ausführlicher Bericht mit Bildern und Videos folgt!!!

Spielverlauf

Verlängerung:

62. Spielminute: In Überzahl schießt Kamil Toupal den Siegtreffer für die Cannibals. Die Starbulls verlieren trotz einer tollen Aufholjagd das Derby am Ende knapp mit 2:3.

Reguläre Spielzeit:

25. Spielminute: Ausgleich!!!!!!! Ryan Gaucher trifft nach Zuspiel von Quirk ins Tor der Landshuter. Damit steht es jetzt 2:2.

23. Spielminute: Toooooooor für die Starbulls! Andrej Strakhov bringt die Rosenheimer wieder auf 1:2 an Landshut heran.

22. Spielminute: Martin Davidek erhöht die Führung der Cannibals auf 0:2. 

18. Spielminute: Die Cannibals gehen mit 0:1 in Führung. Torschütze für die Landshuter ist Peter Abstreiter.

Live-Ticker zum Nachlesen

Lesen Sie hier den Vorbericht aus dem Oberbayerischen Volksblatt

Rosenheim gegen Landshut, Tabellenzweiter gegen den Dritten, die Topskorer Corey Quirk und Patrick Asselin gegen Jaroslav Kracik und Frantisek Mrazek oder das Torhüter-Duell Norm "The wall" Maracle gegen "Sängerknabe" Sebastian Vogl - egal welchen Vergleich man beim Eishockey-Spiel zwischen den Starbulls und den Cannibals bemüht - es ist und bleibt das reizvollste Derby der letzten 30 Jahre. Heute, Freitag, 9. März, 19.30 Uhr, ist es wieder soweit: Der EV Landshut gastiert in Rosenheim. Und egal wie die Tabellenkonstellation war - die vielen Fans sahen immer spannende und spektakuläre Spiele. Das Derby Oberbayern gegen Niederbayern elektrisiert die Fans und nicht nur deshalb werden 1200 bis 1500 Landshuter Anhänger in Rosenheim erwartet. Mit einem Sonderzug reisen 500 Landshuter an (Ankunft um 18.14 Uhr am Rosenheimer Bahnhof), dazu kommen viele Busse und etliche Privatfahrer. Mit einem Sieg in Rosenheim und einem Erfolg im Spitzenspiel am Sonntag gegen Tabellenführer Heilbronn können sich die Landshuter Tabellenplatz eins nach der Doppelrunde und damit Heimrecht bis zum Finale sichern.

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Der wichtigste Sieg gegen Landshut

Die bisherigen drei Punktspiele in dieser Saison waren eng und Rosenheim war in jedem Spiel auf Augenhöhe - zu mehr als einem Punkt reicht es allerdings bisher nicht. Und alle Spiele - auch die Duelle in der Vergangenheit - hatten ihre Geschichten und Reizfiguren. In die Rolle des Landshuter Buhmanns ist in dieser Saison Torhüter Sebastian Vogl geschlüpft. Er provozierte die Rosenheimer Fans, die provozierten mit teilweise unangebrachten Spruchbändern zurück, ehe Vogl nach dem Pokalsieg seiner Landshuter vor laufender Kamera im wahrsten Sinne des Wortes den Vogel abschoss und "Sch... Rosenheimer" sang.

"Er ist mir egal. Für mich ist wichtig, dass wir drei Punkte holen", sagte gestern Franz Steer. Dem gebürtigen Landshuter ist allerdings auch nicht verborgen geblieben, dass Vogl am Dienstag bei der 3:6-Pokalniederlage in Bietigheim drei "Eier" kassierte. "Ohne gute Torhüterleistung ist man in dieser Liga chancenlos. Vielleicht macht sich Vogl auch zu viele Gedanken über einen Wechsel in die DEL", spekuliert Steer, sagt aber gleichzeitig, "dass Vogl gegen uns immer gute Leistungen gebracht hat." Tatsächlich hat der Landshuter Keeper bislang nach 60 Minuten kein Spiel gegen die Rosenheimer verloren.

Während die Starbulls kurz vor Beginn der Play-off-Runde laut Steer "eine Super-Stimmung in der Mannschaft haben", ist bei den Niederbayern Feuer unterm Dach. Die Fans schimpfen im Internet-Forum massiv auf die eigene Mannschaft, die sich in Bietigheim bis zum 0:5-Zwischenstand vorführen ließ. "So kriegen wir in Rosenheim eine Klatsche", mutmaßte ein User mit dem Wissen, dass die Cannibals gerade in den Auswärtsspielen in 2012 nicht gerade gefräßig sind - eine gewisse Auswärtsschwäche ist unverkennbar. Von den zehn Auswärtsspielen in diesem Jahr haben die Landshuter acht verloren und nur zwei gewonnen.

"Die Stimmung in Landshut war schon einmal besser" weiß Franz Steer, der sich aber lieber um sein eigenes Team kümmert. Der Starbulls-Coach wird voraussichtlich mit vier Reihen beginnen und im Lauf des Spiels eventuell auf drei Reihen umstellen. Der Grund: "Landshut ist offensiv so stark, da müssen wir mit unseren besten Spielern dagegenhalten. Ich will dieses Spiel unbedingt gewinnen, denn dann haben wir das Heimrecht in der ersten Play-off-Runde sicher". Wie dann der Gegner heißt und ob man in einem eventuellen Halbfinale wieder auf Landshut treffen könnte, ist Steer total egal: "Wir nehmen es wie es kommt. Soll ich vorher sagen mir wäre Weißwasser lieber als Kaufbeuren oder Schwenningen. Das bringt doch nichts. Wir wollen ins Halbfinale egal wie und egal gegen wen". Das ist doch eine Ansage. Und wenn die Starbulls mit einem Derbysieg in die Play-off-Runde starten könnten, wäre das sicher nicht verkehrt.

Das Interesse an dem heutigen Spiel ist wieder riesengroß: "Die Sitzplätze sind ausverkauft und aus Landshut haben wir enorm viele Kartenanfragen", sagte gestern Starbulls-Vorstandsmitglied Karl Aicher, der wie Franz Steer sagt: "Hoffentlich haben wir deutlich mehr Rosenheimer als Landshuter im Stadion."

bz/Oberbayerisches Volksblatt

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