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Starbulls verpassen Derbysieg

Rosenheim - Schade, Starbulls! Trotz engagierter Leistung hat es vor ausverkauftem Haus nicht zum Derbysieg gegen Landshut gereicht.

Durch die 2:3 (0:1, 2:1, 0:0, 0:1)-Niederlage am Freitagabend in der Overtime ist der Wunsch von Starbulls-Coach Franz Steer, gegen jeden Gegner in der Vorrunde mindestens einmal zu gewinnen, nicht in Erfüllung gegangen. Der Coach wird es aber verschmerzen können, denn da Kaufbeuren 0:3 gegen Ravensburg verlor, ist das Heimrecht für die erste Play Off-Runde gesichert. Mögliche Gegner im ersten Play Off-Heimspiel am Mittwoch, 14. März, sind damit entweder Schwenningen, Kaufbeuren oder die Lausitzer Füchse.

Im restlos ausverkauften Kathrein-Stadion sahen die knapp 6000 Zuschauer ein intensives und phasenweise auch richtig gutes Derby. Im ersten Abschnitt waren die Starbulls das dominierende Team, konnten sich aber vor dem Tor von „Buhmann“ Sebastian Vogl, der mit einem gellenden Pfeifkonzert von den Rosenheimer Fans empfangen worden war, nicht entscheidend in Szene setzen. Die Strafe folgte 71 Sekunden vor der Sirene: Wie aus dem Nichts setzte sich Bill Trew an der Bande durch, zog nach innen und brachte den Puck aus spitzem Winkel zum 0:1 im Kasten unter (19.).

Pressekonferenz zum Spiel

Im Mittelabschnitt kam es zunächst noch schlimmer: Als Mitch Stephens auf der Strafbank saß, kam es zu einem Gewühl vor dem Rosenheimer Tor, wo der Deutsch-Tscheche Martin Davidek als Einziger die Übersicht behielt und den Puck zum 0:2 über die Linie stocherte (23.). Jetzt zeigte sich aber wieder der tolle Charakter der Starbulls-Truppe. Andrej Strahkov lieferte die Initialzündung, indem er den Puck vom linken Bullypunkt knallhart ins rechte obere Eck hämmerte – 1:2 (24.), nur 49 Sekunden nach dem zweiten Gästetreffer. Es folgten Riesenchancen von Corey Quirk und Stephan Gottwald, was in der 26. Minute mit dem Ausgleich belohnt wurde: Über Patrick Asselin und Quirk kam die Scheibe in Überzahl zu Ryan Gaucher. Der zuletzt viel gescholtene Verteidiger ließ Vogl mit einem Schlagschuss von der blauen Linie keine Abwehrmöglichkeit. In der Folge blieben die Hausherren am Drücker, verpassten es aber, sich für ein ganz starkes 2. Drittel mit einer Führung zu belohnen.

In den letzten 20 Minuten regierte auf beiden Seiten die Vorsicht. Chancen waren eher Mangelware, einmal hatte Landshut aber großes Glück, als die Scheibe drei Minuten vor Schluss im Cannibals-Kasten lag. Die Fans jubelten bereits, doch Schiedsrichter Sven Fischer hatte abgepfiffen, weil Torhüter Vogl seine Maske verloren hatte. Sekunden vor Schluss hatten die Niederbayern noch eine Großchance durch Peter Abstreiter, ehe es in die Verlängerung ging. Dort fiel die Entscheidung in der 63. Minute bei Landshuter Überzahl – und war aus Rosenheimer Sicht äußerst unglücklich: Kapitän Kamil Toupal hatte von der blauen Linie abgezogen und der Puck wurde unhaltbar für Norm Maracle in die verwaiste Ecke abgefälscht – 2:3 (63.). "Es ist bitter, wenn man durch ein solches Duseltor das Spiel verliert", kommentierte Steer das aus Rosenheimer Sicht unglückliche Resultat.

Statistik:

Starbulls Rosenheim - Landshut Cannibals 2:3 (0:1, 2:1, 0:0, 0:1) nach Verlängerung.

Tore:

0:1 (19.) Trew/Abstreiter, Toupal

0:2 (23.) Davidek/Kracik, Ostwald

1:2 (24.) Strakhov

2:2 (26.) Gaucher/Quirk, Baindl

2:3 (63.) Kracik/Toupal, Mrazek

Schiedsrichter: Fischer

Strafminuten: Rosenheim 12; Landshut 12

Zuschauer: 5900 (ausverkauft)

mw

Rubriklistenbild: © hm

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