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Ein sehr enges Traditionsduell!

Rosenheim - Schwenningen gegen Rosenheim - dieses Play Off-Halbfinale verspricht nicht nur Tradition, sondern auch jede Menge Spannung. Wir haben die Teams verglichen:

Aus dem Archiv: Die Tore vom letzten Aufeinandertreffen

Obwohl es ein Duell zweier absoluter Traditionsstandorte im deutschen Eishockey ist, liegt das letzte Play Off-Duell der beiden Vereine lange zurück. Es ist fast genau 17 Jahre her, als sich Rosenheim und Schwenningen - damals in Rosenheims erster DEL-Saison (1994/95) - gegenüber standen. Die Starbulls verloren die Serie damals trotz Heimrecht mit 3:4 nach Spielen.

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10 Fragen, 10 Antworten

Im Jahr 2012 gibt es jetzt eine Neuauflage. Wenn Starbulls-Coach Franz Steer dabei über Halbfinalgegner Schwenningen spricht, redet er über die "personell bestbesetzte Mannschaft der Liga". Im Schwarzwald scheint man sich über den Ausgang der Best-of-Seven-Serie gegen die Starbulls, die am Freitag, 20 Uhr, in der Helios-Arena beginnt, ziemlich sicher zu sein. "Wir werden die Serie gewinnen", sagte SERC-Kapitän Andreas Renz in einem Interview mit dem Südkurier.

Doch sind die Vorzeichen wirklich so klar, wie es auf den ersten Blick scheinen mag? In den vier Spielen der regulären Saison gaben die Starbulls jedenfalls einen guten Eindruck ab: Das erste Aufeinandertreffen in Schwenningen gewannen die Starbulls mit 5:4 (23. Oktober), dann verloren sie daheim in der Overtime mit 1:2 (4. Dezember). In der "zweiten Runde" unterlagen die Bullen im Penaltyschießen in Schwenningen mit 2:3 (15. Januar), ehe es zuletzt vor heimischer Kulisse einen 2:1-Erfolg gab (26. Februar).

Torhüter:

Norm MaracleNorm Maracle hat sich in der Serie gegen Kaufbeuren wieder zu einem großen Rückhalt im Starbulls-Tor entwickelt. Bis auf das erste Spiel in Kaufbeuren (3:6), wo sich der Star-Goalie zwei "Eier" einfing, zeigte er in der entscheidenden Saisonphase bislang keine Schwächen und war in kritischen Sequenzen eine "Bank" für seine Mannschaft. Passieren darf allerdings nichts, denn Back-Up Beppi Mayer fehlt nach seiner Knieverletzung jegliche Spielpraxis.

Norm Maracle

Beim SERC ist der Sinisa Martinovic - auch bedingt durch den verletzungsbedingten Ausfall von Mathias Lange - die Nummer eins. Der Deutsch-Kroate gilt in der durchweg stark besetzten Schwenninger Mannschaft allerdings als Wackelkandidat, weil er gerne Scheiben nach vorne - auch in den Slot - abprallen lässt. Das wird die Aufgabe der Starbulls-Angreifer sein, dort in den entscheidenden Szenen nachzusetzen. Als Ersatzmann sitzt bei den Schwaben der junge Kai Kristian auf der Bank.

Tendenz: Auf dieser Position sollten die Starbulls den Vorteil für sich beanspruchen dürfen. Und ein guter Torhüter kann - vor allem in den Play Offs - schon mehr als die halbe Miete sein...

Aus dem Archiv: PK vom letzten Spiel

Abwehr:

Die Rosenheimer setzen auf die eingespielten Verteidigerpärchen Ryan Gaucher/Beppo Frank, Dominic Auger/Peter Kathan und Micky Rohner/Niko Senger. Gaucher (7 Punkte) hat in den Play Offs einen enorme Leistungssteigerung gezeigt und sich zuletzt zu einem der stärksten Rosenheimer Spieler entwickelt. Auger und Frank sind ebenfalls punktstarke Verteidiger, die ihre Stärken auch im Überzahlspiel ausspielen können.

Robby Sandrock

Doch Schwenningen ist auf dieser Position nicht minder gut besetzt. Die Schwaben setzen in diesem Mannschaftsteil vor allem auf Erfahrung und können mit Ex-Nationalspieler und Kapitän Andi Renz, den Kanadiern Robby Sandrock und Dave Walker sowie Chris Schmidt und Adam Borzecki namhafte Akteure aufbieten. Einen großen Sprung hat der junge Mirko Sacher gemacht, der eine starke Hauptrunde gespielt hat und zur festen Größe geworden ist. Punktbester Defender in den Playoffs ist bislang Schmidt mit fünf Punkten.

Tendenz: Die Erfahrung spricht eigentlich für Schwenningen, doch die "älteren Herren" sind teilweise nicht mehr die schnellsten, so dass immer wieder Strafzeiten die Folge sind. Das könnte wiederum ein Vorteil für die Starbulls werden.

Sturm:

Starbulls - Wild Wings

Starbulls - Schwenningen
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Sturm:

Patrick Asselin

Dass Corey Quirk (3 Tore, 8 Assists in den Playoffs) und Patrick Asselin (6/5) - sie liegen derzeit auf den Plätzen eins und zwei bei den Play-Off-Top-Scorern - sowie Mitch Stephens (4/4) ihre Treffsicherheit beibehalten, ist wohl eine Grundvoraussetzung, um gegen die Offensivgewalt der Blau-Weißen mithalten zu können. Dazu kann auch die dritte Reihe wieder ihren Beitrag leisten: Fabian Zick, Robert Schopf und Robin Hanselko haben bewiesen, dass auf sie absoluter Verlass ist und sie die beiden "Scoring Lines" jederzeit entlasten können. Offen ist noch, welche Rolle Kapitän Stephan Gottwald zukommt, der nach seiner Schulterverletzung mit einer speziell angepassten Schiene wohl wieder mitwirken kann.

Die Offensive ist das Prunkstück der Schwenninger. Jason Pinizzotto hat mit sieben Toren in fünf Play-Off-Spielen eine geradezu sensationelle Torquote. Pierre-Luc Sleigher hat in den Play Offs schon zehn Punkte erzielt und damit seine Klasse hinlänglich gezeigt. Bei der Nachverpflichtung des Kanadiers hatten die SERC-Verantwortlichen im Winter ein gutes Händchen. Aber das sind gewiss nicht die einzigen Akteure, auf die es zu achten gilt: Der Kanadier Brock Hooton, der Amerikaner Dan Hacker oder der Tscheche Radek Krestan sind erstklassige Offensivkräfte, die jederzeit in der Lage sind, ein Spiel im Alleingang zu entscheiden. Darüber hinaus stehen mit Philipp Schlager, Matthias Forster, Marc Wittfoth & Co. noch zahlreiche starke Spieler bereit, die dem Kader der Schwaben eine in der Liga wohl einzigartige Breite geben.

Tendenz: Im Sturm hat Schwenningen wohl die Nase vorne, vor allem aufgrund der Breite des Kaders. Sollten sich die beiden Top-Reihen neutralisieren, könnte viel davon abhängen, was die "Fußsoldaten", also die Akteure in den Reihen drei und vier, zu leisten imstande sind.

Aus dem Archiv:

Starbulls - Wild Wings

Starbulls - Schwenningen
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Special Teams:

Rosenheim hat in den Play Offs zusammen mit Ravensburg das bislang das beste Überzahlspiel (24,24 Prozent). Acht Überzahltore sind eine gute Ausbeute. Beim SERC läuft es in dieser Rubrik hingegen noch gar nicht. Nur zwei Torerfolge in 28 Situationen sind eine absolut unbefriedigende Ausbeute (7,14 Prozent).

Beim Penalty Killing liegen die Kontrahenten dagegen fast auf Augenhöhe: Schwenningen hat eine Klassequote von fast 90 Prozent (89,29 Prozent) und nur drei Tore in Unterzahl kassiert. Die Starbulls sind aber nur unwesentlich schlechter. Sie waren in 87,88 Prozent der Fälle beim "Killen" des gegnerischen Überzahlspiels erfolgreich und haben nur vier Gegentore in 33 Situationen zugelassen.

Tendenz: Die Zahlen sprechen in dieser Rubrik für Rosenheim. Da Schwenningen zugleich oftmals mit Disziplinlosigkeiten aufffällt und dadurch zum Teil unnötige Strafzeiten kassiert, könnte dies ein klarer Vorteil für die Innstädter werden. Die Steer-Truppe sollte zusehen, dass dies auch in dieser Serie so bleibt.

Fazit:

Nominiell ist Schwenningen sicherlich sehr stark besetzt, wobei abzuwarten bleibt, welcher Ausländer - der SERC hat sechs davon im Kader (erlaubt sind nur fünf) - pausieren muss. Es könnte in jedem Fall wieder eine ganz enge Serie werden, wobei der Druck eindeutig bei Schwenningen liegt. Die Starbulls können nach dem Erfolg gegen Kaufbeuren befreit aufspielen, das Ziel bleibt jedoch dasselbe. "Wir wollen jedes Spiel gewinnen", so Trainer Franz Steer. Einen ersten Vorgeschmack auf den Ausgang gibt es am Freitag, ab 20 Uhr, wenn in der Helios-Arena das erste Spiel der Serie beginnt.

mw

Rubriklistenbild: © eraffe

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