Kompletter Starbulls-Vorstand zieht sich zurück

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Rosenheim - Wilhelm Graue, Karl Aicher und Richard Diebald werden sich nicht zur Wiederwahl stellen. Die Starbulls-Vorstände wollen damit ein Zeichen gegenüber der Stadt setzen:

Die Starbulls Rosenheim brauchen einen neuen Vorstand. Wilhelm Graue, Karl Aicher und Richard Diebald wurden auf der Mitgliederversammlung zwar vorgeschlagen, lehnten aber unisono mit den Worten „Für eine Neuwahl stehe ich nicht zur Verfügung“ die Ämter ab. Das berichtet Radio Charivari am Donnerstag. Allerdings blieben sie im Amt, bis ein neuer Vorstand gefunden sei und diesem die Aufgaben übertragen werden könnten.

Die drei Vorstände erklärten, sie wollten sich nicht der Verantwortung entziehen, daher würden sie ihre Ämter auch nicht niederlegen. Graue erklärte, die Arbeit als Vorstand sei anstrengend und belastend, allerdings wolle man ein klares Zeichen gegen die Ungewissheit über die Zukunft des Rosenheimer Eishockeys setzen. Insbesondere geht es um die Stadionfrage. Diebald erwartet von der Stadt eine klare und zeitnahe Entscheidung für oder gegen ein neues Eisstadion. Man brauche eine Planungsperspektive, um auch in den kommenden Jahren professionelles Eishockey anbieten zu können. Graue wollte den Schritt nicht als Druckmittel gegen die Stadt verstehen, vielmehr betonte auch er, dass ein klares Wort bezüglich der Stadionfrage fallen muss. Die Vorstände erklärten, sie wollten keine Polemik herbeiführen und baten abschließend um eine sachliche Diskussion.

Quelle: Radio Charivari

Quelle: rosenheim24.de

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