Starbulls empfangen heute, 19.30 Uhr, Heilbronn - Am Sonntag in Bremerhaven

Entscheidende drei Spiele

Eine Szene aus dem ersten Heimspiel Spiel am 16. November: Verteidiger Michael Rohner, in Dresden zweifacher Torschütze, wirft sich mutig in einen Schuss von Christian Billich. Pasi Häkkinen wartete ruhig ab und schnappte sich kurze Zeit später die Scheibe mit der Fanghand. Am Ende siegten die Starbulls 4:2.
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Eine Szene aus dem ersten Heimspiel Spiel am 16. November: Verteidiger Michael Rohner, in Dresden zweifacher Torschütze, wirft sich mutig in einen Schuss von Christian Billich. Pasi Häkkinen wartete ruhig ab und schnappte sich kurze Zeit später die Scheibe mit der Fanghand. Am Ende siegten die Starbulls 4:2.

Rosenheim - Heilbronn, Bremerhaven, Bietigheim - so heißen die nächsten drei Gegner der Starbulls Rosenheim am Freitag, Sonntag und kommenden Mittwoch.

Die einen (Heilbronn) stecken mitten im Kampf um die Play-off-Teilnahme (8. Platz) in der 2. Eishockey-Bundesliga Süd, die anderen (Bremerhaven) kämpfen mit den Starbulls um einen Platz unter den ersten Vier und damit um das Heimrecht in der 1. Play-off-Runde und Bietigheim duelliert sich am kommenden Mittwoch, 27. Februar, im Finale um den DEB-Pokal. "Das sind alles entscheidende Spiele und das setzt sich jetzt bis zum Saisonende so fort", erklärte Starbulls-Coach Franz Steer und deshalb könnten er und seine Spieler schon jetzt ihre Rasierapparate zur Seite legen und sich die Play-off-Bärte wachsen lassen.


Die Spiele gegen Heilbronn, das heute, Freitag, 19.30 Uhr im Kathrein-Stadion gastiert, gehören mittlerweile zu den Klassikern in der Starbulls-Zweitliga-Geschichte. "Stimmt, da rührt sich immer etwas", erklärte Franz Steer, der vor allem Heilbronns Offensiv-Abteilung lobt. Fabio Carciola, Michael Hackert, Brent Walton oder Michel Léveillé gehören zu den stärksten Stürmern der Liga und mit dem 37-jährigen US-Amerikaner Alexander Westlund, der bereits in Russland, Österreich (fünf Jahre in Linz) und der Slowakei spielte, sowie mit dem Kanadier Kevin Nastiuk, der nach seiner Verletzung wieder zur Verfügung steht, besitzen die Heilbronner zusammen mit den Starbulls (Pasi Häkkinen und Beppi Mayer) das stärkste Torhüter-Duo der Liga. "Da bin ich gespannt wer heute bei Heilbronn im Tor steht", erklärte Franz Steer, der sich ansonsten nicht von Heilbronn überraschen lässt: "Dafür kennen wir sie seit Jahren zu gut."

Die Zuschauer dürfen heute ein sehr intensives Eishockey erwarten: Viele Zweikämpfe und harte Checks, sofern es der Hauptschiedsrichter zulässt. "Zweikämpfe und Checks sind doch das Salz in der Suppe. Deshalb kommen die Fans doch auch ins Stadion und wenn einmal eine Boxeinlage dazukommt ist das auch nicht so schlimm. Dann gibt es zwei plus zwei Minuten und weiter geht es", sagte Steer gestern noch schwer beeindruckt von einem NHL-Spiel der Philadelphia Flyers gegen die Pittsburgh Penguins. Das zog sich Steer in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag in voller Länge rein. "Das war Eishockey, da hat der Fernseher gewackelt so viele faire Checks, Zweikämpfe und harte Schüsse auf das Tor waren da zu sehen. Und die Schiedsrichter haben das Spiel laufen lassen. Da kommen auch die Zuschauer ins Stadion, egal ob man auf- oder absteigen kann", erklärte Steer.


Der Starbulls-Coach wird mit der gleichen Formation wie beim 4:0-Sieg in Dresden spielen, also mit Dominik Daxlberger für Marcus Marsall im dritten Sturm und mit der vierten Reihe Wenzel, Schopf, Baindl. Am Sonntag in Bremerhaven wird voraussichtlich Niko Senger in der Verteidigung spielen, weil er laut Steer "am Mittwoch den im Pokal-Finale gesperrten Max Renner ersetzen muss."

Auch in Bremerhaven - die Starbulls reisen bereits am Samstag an - erwartet die Rosenheimer eine geballte Offensiv-Power. Doch nach drei Auswärtsspielen ohne Gegentor können auch Cook, McPherson und Co anrücken - die Starbulls sind gerüstet.

bz/Oberbayerisches Volksblatt

Quelle: rosenheim24.de

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