Starbulls: Schiri Vogl gibt Fehler zu!

Stefan Vogl
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Schiedsrichter Stefan Vogl hat sich jetzt via Facebook für einige Fehler im siebten Halbfinale zwischen Bietigheim und Rosenheim entschuldigt.

Rosenheim - Das macht nicht jeder Schiedsrichter: Stefan Vogl hat zugegeben, dass ihm und seinen Kollegen im siebten Halbfinale zwischen den Steelers und den Starbulls Fehler unterlaufen sind.

Wie berichtet, war Starbulls-Verteidiger Dominic Auger am Dienstag in der 39. Minute wegen eines Stockschlages gegen Bastian Steingroß mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe belegt worden. Diese Entscheidung war gleich aus zweierlei Gründen falsch: Erstens war es Norman Hauner und nicht Auger, der den Bietigheimer Verteidiger attackiert hatte. Und zweitens war das Maß der Strafe wohl weit überzogen, zumal Steingroß im nächsten Wechsel schon wieder putzmunter auf dem Eis stand. Von einer Verletzungsfolge war da nichts, aber auch überhaupt nichts zu bemerken. Dies kann auch durch die Fernsehbilder des RFO belegt werden. Außerdem war eine Attacke auf Ryan del Monte, bei der dieser einen Zahn verlor und mit blutigem Gesicht liegenblieb, von den vier Unparteiischen überhaupt nicht wahrgenommen und geahndet worden.


Linesman verwechselte die Spieler

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Vor allem die Auger-Situation hatte schon im Spiel für hitzige Diskussionen gesorgt, weil sie von den beiden Hauptschiedsrichtern Stefan Vogl (München) und Christian Oswald (Kaufbeuren) überhaupt nicht gesehen worden war. Erst auf Weisung eines der beiden Linesmen kam es zur folgenschweren Fehlentscheidung, in deren Folge die Starbulls neben dem ohnehin schon gesperrten Beppo Frank eben auch auf Auger verzichten mussten. „Ab diesem Zeitpunkt musste ich meine beiden besten Verteidiger ersetzen“, ärgerte sich Starbulls-Trainer Franz Steer direkt nach dem Spiel, der die Leistung der Unparteiischen in diesem Spiel insgesamt aber als „nicht schlecht“ bewertete.

Obwohl Vogl und Oswald daraufhin ins Kreuzfeuer der Kritik geraten waren, hat sich vor allem der Münchner Vogl nicht versteckt, sondern "seinen Mann gestanden".


"Leider sind uns Fehler unterlaufen!"

Auf seiner Facebook-Seite, die Vogl aufgrund des Medienechos mittlerweile geschlossen hat, hatte er sich auf einen Kommentar von Charivari-Reporter Stephan Mikat zu Wort gemeldet: „Leider sind uns Fehler unterlaufen, ändern kann man das jetzt leider nicht mehr, aber auch für uns gilt, wie auch für Spieler: Nach vorne blicken und künftig besser machen. Falls es jemanden beruhigt, uns ärgern solche Situationen mehr als irgendeinen anderen Beteiligten.“ Obwohl die Schiris diese Entscheidung(en) nicht mehr rückgängig machen können, bleibt festzuhalten, dass sich vor allem Vogl Respekt und Anerkennung verdient hat. So etwas tut nämlich nicht jeder Referee...

redro24/mw

Quelle: rosenheim24.de

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