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Chancen vergeben - Spiel verloren!

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Die Starbulls (hier Fabian Zick) ließen am Dienstag Abend in Kaufbeuren gute Chancen aus und mussten sich am Ende mit 1:2 geschlagen geben.

Kaufbeuren - Da war viel mehr drin für die Starbulls! Die Rosenheimer waren gestern abend im vierten Spiel in Kaufbeuren lange Zeit klar besser, verloren aber am Ende doch.

Würde man es hämisch formulieren, dann war die Chancenauswertung der Starbulls am Dienstag in der Sparkassen-Arena genauso schlecht wie die Erkrankung von Coach Franz Steer, der sich mit einer schweren Magen-Darm-Verstimmung herumplagte. Weil die Rosenheimer in den ersten 40 Minuten kein zweites und drittes Tor nachlegten, konnte der ESV Kaufbeuren die Partie im Schlussdrittel noch drehen, mit 2:1 (0:1, 0:0, 2:0) gewinnen und die Serie damit zum 2:2 ausgleichen.

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Im Auftaktdrittel überzeugten die Starbulls mit konsequenter Verteidigungsarbeit, gutem Körperspiel und schnellem Umschalten nach vorne. Der Lohn war der hochverdiente Führungstreffer durch Marcus Marsall in der 15. Spielminute, der nach einem Pass von Patrick Asselin am langen Pfosten unbedrängt einschieben konnte. Zur ersten Pause hätten die Grün-Weißen eigentlich höher führen müssen, doch beste Chancen wurden liegengelassen. Kaufbeuren hingegen blieb vieles schuldig und hatte bis auf einen vergebenen Penalty durch Levi Nelson (9./"Notbremse" von Marsall) keine klare Tormöglichkeit.

Der zweite Abschnitt verlief ähnlich: Die Starbulls mit konsequenter Abwehrarbeit, an der sich Kaufbeuren die Zähne ausbiss. Da half es (zunächst) auch nichts, dass ESV-Coach Ken Latta schon nach 30 Minuten quasi nur noch mit zwei Reihen agierte. Eine Maßnahme, die sich im letzten Drittel zwar auszahlte, aber im weiteren Verlauf der Serie die entscheidenden "Körner" kosten könnte. Und die Starbulls? Die hatten wieder erstklassige Chancen durch Fabian Zick, Micky Rohner, Asselin oder Corey Quirk, doch ein zweites Tor, das an diesem Abend vermutlich schon die Vorentscheidung bedeutet hätte, wollte einfach nicht fallen.

Video von der Pressekonferenz:

So kam es in den letzten 20 Minuten, wie es kommen musste: 40 Sekunden waren im letzten Drittel gespielt, als Norm Maracle, der diesmal stark hielt, die Sicht verdeckt war und die Scheibe über Carl Hudson und Andrew McPherson zu Torjäger Brady Leisenring gelangte, der sich aus kurzer Entfernung nicht zweimal bitten ließ - 1:1 (41.). Erst jetzt kamen die Joker besser ins Spiel und konnten Druck erzeugen. Die Folge: Strafzeiten für Rosenheim, die letztlich auch zum Siegtreffer für die Gastgeber führten: Erst hielt Maracle gegen Leisenring klasse, gegen den Nachschuss von Andrew McPherson aus spitzem Winkel war er jedoch machtlos - 2:1 (52.). Jetzt waren die Starbulls wieder gefordert, doch auch im Finish, als Maracle bereits draußen war, wollte kein Tor mehr gelingen, obwohl Marsall und Beppo Frank es richten hätten können.

Fazit: Eine absolut überflüssige Niederlage aus Sicht der Starbulls, was Co-Trainer Martin Reichel, der den erkrankten Steer (fuhr sofort nach dem Spiel nach Hause) auf der Pressekonferenz vertrat, ähnlich sah: "Ich denke, dass wir zwei Drittel lang ein hervorragendes Auswärtsspiel abgeliefert haben, es aber leider verpasst haben, mehrere Tore zu erzielen. Im letzten Drittel haben wir schnell das Tor bekommen und dann ist Kaufbeuren natürlich gefährlich geworden." Kaufbeurens Coach Ken Latta zeigte sich erleichtert: "Es war ein enges Play-Off-Spiel und Rosenheim war defensiv sehr stark. Wir haben aber am Ende den Druck gemacht und gewonnen." Weiter geht die Serie am Freitag, 19.30 Uhr, mit dem fünften Spiel in Rosenheim.

Das Spiel in der Statistik:

ESV Kaufbeuren - Starbulls Rosenheim 2:1 (0:1, 0:0, 2:0)

Tore: 0:1 (15.) Marcus Marsall (Patrick Asselin, Ryan Gaucher), 1:1 (41.) Brady Leisenring (Carl Hudson, Andrew McPherson), 2:1 (52.) Andrew McPherson (Brady Leisenring, Christian Grosch - Überzahl-Tor).

Schiedsrichter: Markus Krawinkel (Krefeld).

Strafen: Kaufbeuren 2, Rosenheim 10.

Zuschauer: 2.777.

Hier könnt ihr noch einmal unseren Live Ticker nachlesen!

mw

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