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Alles spricht für eine lange Serie!

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Starbulls-Top-Scorer Corey Quirk und Kaufbeurens Verteidiger Bernhard Ebner duellieren sich ab Mittwoch im Play Off-Viertelfinale.

Rosenheim - Ein klaren Favoriten gibt es nicht, wenn am Mittwochabend die Playoff-Viertelfinalserie zwischen den Starbulls Rosenheim und dem ESV Kaufbeuren beginnt.

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Viele Rosenheimer Fans reagierten nicht gerade begeistert, als sie am Sonntagabend den Spielplan betrachteten. "Starbulls gegen Kaufbeuren" stand dort geschrieben. Die "Best of seven"-Serie beginnt morgen abend (19.30 Uhr) im Kathrein-Stadion. Das "flaue Gefühl" ist gewissermaßen nachvollziehbar, wenn man auf die jüngere Vergangenheit blickt: Viele Anhänger erinnern sich noch mit Grauen an die Play Off-Serie in der Saison 2008/09, als die Starbulls in der Oberliga in vier Spielen ziemlich chancenlos gegen die Ostallgäuer ausschieden und den Traum vom Aufstieg begraben mussten.

Aber in den zurückliegenden drei Jahren hat sich viel gewandelt - nur die Tatsache, dass die Buron Joker für die Starbulls den Status eines "Angstgegners" einnehmen, ist geblieben. Die Rosenheimer konnten nur fünf der letzten zwölf Spiele gegen die Rot-Gelben für sich entscheiden. In dieser Saison gelang gegen die Mannschaft von Ken Latta gar nur ein Sieg. Dieser datiert vom 12. Februar, als die Starbulls nach langem 0:1-Rückstand in der Overtime noch mit 2:1 gewannen. Die anderen Spiele gingen zum Teil klar an die Allgäuer: 3:2 hieß es am 9. Oktober 2011 in Kaufbeuren, dann verloren die Starbulls am 18. November auf eigenem Eis mit 1:4. Im dritten Vergleich am 3. Januar gingen die Rosenheimer sogar mit 2:6 (auswärts) unter.

Doch in den Playoffs haben die Gesetzmäßigkeiten des Eishockeys bekanntlich nur geringen Wert. Es geht für beide bei Null los, es zählt ab dem ersten Spiel. Wir haben uns vor dem Start der Serie einige Gedanken gemacht und die Mannschaften ein klein wenig miteinander verglichen.

Torhüter:

Norm Maracle zählte in den vergangenen beiden Jahren zu den besten Torhütern der Liga. Allerdings hat der Kanadier sich im bisherigen Saisonverlauf auch einige Schwächen erlaubt. Zuletzt sah er bei zwei Gegentoren in Hannover nicht gut aus und wurde ab dem 2. Drittel von Back-Up Beppi Mayer ersetzt, der dort einen guten Eindruck hinterließ.

Norm Maracle

Auf Kaufbeurer Seite ist Stefan Vajs eine Bank. Der Ex-Peitinger hat sich im Verlauf der Saison immer mehr gesteigert und im Vergleich zu Maracle nur einen geringfügig höheren Gegentor-Schnitt. Als Ersatzmann stünde bei den Jokern Stefan Hornebner bereit.

Tendenz: In puncto Erfahrung sollte der Kanadier Maracle im Vorteil sein und könnte damit auf dieser Position das Pendel zugunsten der Starbulls ausschlagen lassen.

Abwehr:

Dominic Auger beendete die reguläre Saison mit 10 Toren und 20 Assists als neuntbester Verteidiger der Liga. Ihm folgt Beppo Frank auf Platz 14, der auf insgesamt 24 Punkte kam. Steigern sollte sich Ryan Gaucher, der zuletzt bereits einen Aufwärtstrend erkennen ließ. Klappt dies, können die Starbulls auf drei gute und eingespielte Verteidiger-Pärchen zurückgreifen.

Carl Hudson

Die Kaufbeurer haben mit 155 Gegentoren immerhin 24 mehr als die Starbulls (131) kassiert. Bernhard Ebner rangiert als punktbester Defender auf Platz 11 und hat dabei 28 Punkte erzielt. Der erfahrene Rob Brown hat die Joker dagegen im Januar verlassen und spielt seither für die Augsburger Panther in der DEL. Mit Carl Hudson konnte der Verlust aber gut kompensiert werden. Der Kanadier kommt in elf Spielen immerhin auf elf Punkte, muss aber noch mehr Konstanz beweisen.

Tendenz: In diesem Mannschaftsteil ist kein klarer Vorteil für einen Klub zu erkennen. Entscheidend wird das Zweikampfverhalten und das Spiel in Über- bzw. Unterzahl werden.

Aus dem Archiv:

Starbulls gegen Kaufbeuren

Starbulls gegen Kaufbeuren
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Sturm:

Corey Quirk

Seit Wochen spielt die Reihe um Goldhelm Corey Quirk, dessen Scoring-Serie von 24 Spiele in Folge mit jeweils mindestens einem Punkt erst am Sonntag in Hannover endete, in Galaform. Mit Patrick Asselin und Marcus Marsall hat der viertbeste Scorer der Liga kongeniale Partner an seiner Seite. Eine Steigerung sollte dagegen von der zweiten Reihe um Mitch Stephens und Kapitän Stephan Gottwald kommen, die nach dem Ausfall von Simon Wenzel mit Umstellungsproblemen zu kämpfen hatte.

Doch auch die Kaufbeurer können zwei ganz starke Formationen aufbieten: Mit dem US-Amerikaner Brady Leisenring (33 Tore in 48 Spielen) und Levi Nelson (28 Tore in 31 Spielen) stehen zwei brandgefährliche Angreifer im Aufgebot, die insgesamt 61 Treffer erzielt haben und beide unter den ersten vier der Torjägerliste stehen. Der Kanadier Nelson hat mit 0,90 Toren pro Spiel sogar die beste Quote der Liga und liegt in dieser Rubrik knapp vor Asselin (0,75). Darüber hinaus haben die Joker mit Mark Soares, Rob McFeesters, Andrew McPherson und Daniel Menge erfahrene Spieler im Kader, die genau wissen, auf was es in der entscheidenden Saisonphase ankommt.

Tendenz: Ein Vorteil für Rosenheim könnte sein, dass man vermutlich über weite Strecken der Serie auf vier Reihen zurückgreifen kann. Kaufbeuren ist aber gerade aufgrund der Abgezocktheit vor dem Tor keinesfalls zu unterschätzen und ein mindestens ebenbürtiger Gegner.

Special Teams:

Rosenheim hat mit einer Erfolgsquote von 22,73 Prozent das drittbeste Überzahlspiel der Liga und liegt bei der Unterzahl-Quote (81,61%) auf Rang sechs.

Kaufbeuren liegt in beiden Rubriken (Überzahl: 16,67%, Unterzahl: 79,60%) jeweils auf Rang zehn. Nimmt man Überzahl- und Unterzahlspiel (96,2%) zusammen, dann sind die Allgäuer sogar das vom Papier schlechteste Play-Off-Team in puncto Special Teams.

Tendenz: Zieht man nur die nackten Zahlen zu Rate, spricht dieser Vergleich klar für die Starbulls. Bleibt zu hoffen, dass dieser vermeintliche "Vorteil" in den Playoffs auch zu sehen sein wird.

Fazit:

Fast alles spricht für eine lange Serie. Alles andere, als sechs oder sieben Spiele wären wohl eine große Überraschung. Es werden Kleinigkeiten den Ausschlag geben, unter anderem das Spiel in Über- und Unterzahl sowie die Chancenverwertung. Bleibt zu hoffen, dass die Starbulls am Mittwochabend top-konzentriert in die erste Partie gehen und bereits dort einen ersten Schritt zu einem erfolgreichen Abschneiden machen.

mw

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