Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Späte Entscheidung trotz Überlegenheit

Höherer Sieg war möglich: Starbulls-Eishockeyspieler besiegen Passau im Geisterspiel 4:1

Passau macht das Tor dicht, die Rosenheimer Alex Höller und Manuel Edfelder kommen nicht durch.
+
Passau macht das Tor dicht, die Rosenheimer Alex Höller und Manuel Edfelder kommen nicht durch.

Keine Zuschauer, viele Chancen und eine relativ späte Entscheidung: Die Starbulls Rosenheim haben im Oberliga-Heimspiel gegen Passau ihr nächstes Sechs-Punkte-Wochenende perfekt gemacht.

Rosenheim Ein Sechs-Punkte-Wochenende in der Eishockey-Oberliga Süd war für die Starbulls Rosenheim diesmal Pflicht – die Mannen von Trainer John Sicinski haben ihre Aufgaben mit Bravour erledigt. Dem 11:3-Kantersieg in Landsberg folgte ein 4:1-Heimerfolg gegen die Passau Black Hawks, der bei klarer Überlegenheit noch wesentlich deutlicher hätte ausfallen können.

Falsch-positiver Corona-Test

Die Starbulls konnten in ihrem ersten Geisterspiel der laufenden Saison wieder auf Simon Heidenreich, Florian Krumpe, Thomas März und Kevin Slezak zurückgreifen, die noch am Freitag in Landsberg gefehlt hatten. „Wir hatten einen falsch-positiven Test und so mussten die Spieler daheim bleiben. Die PCR-Tests haben dann aber das negative Ergebnis gemeldet“, erklärte Sicinski nach dem Spiel.

Der Live-Ticker zum Nachlesen

Die personelle Verstärkung tat gut, denn so konnten die Rosenheimer, die weiterhin auf Tobias Draxinger, Max Hofbauer und Dominik Kolb verzichten mussten, von Beginn an ein hohes Tempo gehen.

Florian Krumpe war im zweiten Versuch erfolgreich

Bereits nach 129 Sekunden lag die Scheibe dann erstmals im Passauer Gehäuse, das von Leon Meder hervorragend gehütet wurde. Florian Krumpe war im zweiten Versuch erfolgreich. Danach bestimmten die Rosenheimer klar das Geschehen. „Rosenheim war bissiger und läuferisch stärker“, musste Passaus Trainer Ales Kreuzer anerkennen.

Reinigs Kracher von der blauen Linie

Sicinski zeigte sich mit dem ersten Drittel „wirklich zufrieden“, sah aber ein Manko: „Wir haben unsere Führung nicht ausgebaut.“ Lediglich der zweite Treffer durch Aaron Reinigs Direktkracher von der blauen Linie war als Ausbeute der vielen Chancen noch zu verzeichnen.

Und dann hätte sich die laxe Verwertung fast gerächt: Marcel Pfänder, zweiter Passauer Akteur, der richtig herausstach, schnappte sich die Scheibe nach einem Fehler von Marc Schmidpeter an der blauen Linie, marschierte alleine aufs Tor zu und überwand Christopher Kolarz zum Anschlusstreffer. „Und auf einmal wird es ein enges Spiel, weil wir unsere Chancen nicht konsequent genutzt haben“, haderte Sicinski.

Lesen Sie auch: 50:12 Torschüsse – trotzdem wurde es eng (Plus-Artikel OVB-Online)

Und Kreuzer schöpfte Hoffnung: „Das Spiel war ausgeglichen.“ Bei einem Überzahlspiel hatte Passau sogar das 2:2 auf dem Schläger. Den alten Zwei-Tore-Abstand stellte Kevin Slezak her, der von Curtis Leinweber bedient wurde.

Auch Marc Schmidpeter brachte den Puck hier nicht im Tor unter.

Spielerische Dominanz im letzten Drittel

Im letzten Abschnitt sorgten die Gastgeber dann zumindest wieder für spielerische Dominanz. „Wir hatten die Beine nicht mehr“, bekannte Kreuzer, dessen Team dem Rosenheimer Tempo Tribut zollen musste. Das schlug sich aber nicht im Ergebnis nieder, weil die Starbulls erneut viele Gelegenheiten ungenutzt ließen. Pech hatte dabei der junge Verteidiger Alex Biberger, der gleich zwei Mal das Gestänge traf. Das Bangen von Coach Sicinski beendete dann Höller, der nach genauem Zuspiel den Schlusspunkt setzte.

Überzahlspiel ein bisschen zu kompliziert

Bemerkenswert: Hatten die Starbulls am Freitag bei elf Toren nur einen Treffer im Powerplay erzielt, so blieben die Rosenheimer gegen Passau ohne Überzahltor. „Unser Überzahlspiel ist momentan ein bisschen zu kompliziert“, stellte Sicinski fest. Es ist also wieder etwas Luft nach oben.

Statistik: Starbulls Rosenheim – EHF Passau Black Hawks 4:1 (2:0, 1:1, 1:0). Starbulls: Kolarz (Mechel) – Vollmayer, Heidenreich; Tölzer, Reinig; Krumpe, Biberger – Höller, Daxlberger, Edfelder; Snetsinger, Brandl, Phillips; Slezak, Leinweber, Schmidpeter; Cornett, März.

Tore: 1:0 (3.) Krumpe/Schmidpeter, Slezak, 2:0 (11.) Reinig/Tölzer, Höller, 2:1 (23.) Pfänder, 3:1 (31.) Slezak/Leinweber, Vollmayer, 4:1 (58.) Höller/Vollmayer, Daxlberger.

Schiedsrichter: Feistl und Rajic; Strafminuten: Rosenheim 4, Passau 6; Zuschauer: 0.

Kommentare