Wieder ein Sieg beim Lieblingsgegner

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Trug mit zwei Toren binnen 42 Sekunden entscheidend zum Auswärtssieg der Starbulls bei: Norman Hauner.
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Heilbronn - Die Starbulls sind weiter auf dem besten Weg, sich das Heimrecht für die erste Playoff-Runde zu sichern. Bei ihrem Lieblingsgegner feierten sie einen klaren Auswärtssieg.

Vor nur 1.166 Besuchern in der Kolbenschmidt-Arena setzten sich die Rosenheimer Eishockeyspieler am Sonntagabend mit 5:1 (0:1, 3:0, 2:0) bei den Heilbronner Falken durch und haben damit den Vorsprung auf den fünften Platz bereits auf neun Zähler ausgebaut. Gegen die Unterländer taten sich die Oberbayern im ersten Teil des Spiels ziemlich schwer, doch eine klare Steigerung ab dem Ausgleich und ein Doppelschlag ebneten letztlich den Weg zum fünften Sieg im fünften Aufeinandertreffen mit den Falken in dieser Saison.

Zerfahrenes Auftaktdrittel

Das erste Drittel war zunächst nicht nach Wunsch der Starbulls verlaufen. Das Match begann ausgeglichen, aber ziemlich zerfahren. Nach 12 Minuten war der Führungstreffer für die Hausherren fällig, als Adriano Carciola nach Vorlage von Sachar Blank von der blauen Linie abgezogen hatte. Der Puck ging durch die Schoner von Keeper Pasi Häkkinen, dem in dieser Szene die Sicht verdeckt gewesen sein dürfte. Da die Falken kurz vor der Sirene noch zwei gute Gelegenheiten durch Alexander Ackermann und Ex-Nationalspieler Robert Hock hatten, ging die knappe Führung nach 20 Minuten aber schon irgendwie in Ordnung.

Doch nach der ersten Pause kämpften sich die Rosenheimer ohne Florian Müller, Tobias Thalhammer und Kim Staal, der nach einem Turnier mit der dänischen Nationalmannschaft (unverschuldet) nicht rechtzeitig zurückgekehrt war, in die Partie zurück. Robin Hanselko gelang zunächst nach Vorlage von Robert Schopf im zweiten Versuch der Ausgleich (25.). Dann war es Norman Hauner, der die Partie mit einem Doppelschlag binnen 42 Sekunden in der 33. Minute komplett drehte. Erst traf er nach einem gewonnen Bully per Schlenzer genau ins rechte Kreuzeck, dann vollstreckte er nach Vorlage von Tyler McNeely aus kurzer Distanz zum 1:3. Heilbronn war nun beeindruckt und gab die Spielkontrolle fortan klar an die Gäste ab.

Entscheidung durch Doppelschlag

Letzte Zweifel am Auswärtssieg beseitigte McNeely in der 49. Minute: Von Shawn Weller bedient, fuhr der Kanadier auf den wiedergenesenen Falken-Torsteher Sinisa Martinovic zu, wartete cool auf die Reaktion des Keepers und schob zum 1:4 ein. Den Schlusspunkt setzte Kapitän Stephan Gottwald, als er im Powerplay aus kurzer Entfernung erfolgreich nachstocherte (51.). Da die Starbulls im Mitteldrittel und in der Defensive sehr konsequent weiterarbeiteten, brannte in der Schlussphase absolut nichts mehr an.

„Nach dem ersten Drittel haben wir Konzentration und Fokus verloren. Wir hatten keine gute Scheibenkontrolle mehr und haben die Initiative abgegeben“, schimpfte Heilbronns Coach Igor Pavlov, der Rosenheim attestierte: „Sie waren klar zweikampfstärker und aggressiver!“ Sein Kollege Franz Steer war vor allem mit dem zweiten Teil des Spiels zufrieden: „Wir hatten zunächst zu viele Puckverluste und die Passqualität war nicht gut. Doch wir haben uns dann gesteigert und das Mitteldrittel gut zugemacht. Es war heute sicher nicht schön, aber das Wichtige sind die Punkte!“

Das Spiel in der Statistik:

Heilbronner Falken – Starbulls Rosenheim 1:5 (1:0, 0:3, 0:2) 

Tore: 1:0 (12.) Adriano Carciola (Sachar Blank, Paul-John Fenton), 1:1 (25.) Robin Hanselko (Robert Schopf, Leopold Tausch), 1:2 (33.) Norman Hauner (Tyler McNeely), 1:3 (33.) Norman Hauner (Tyler McNeely, Shawn Weller), 1:4 (49.) Tyler McNeely (Shawn Weller), 1:5 (51.) Stephan Gottwald (Dominic Auger, Andrej Strakhov – Überzahl-Tor).

Schiedsrichter: Eric Daniels (Gelsenkirchen).

Strafen: Heilbronn 6 – Rosenheim 8.

Zuschauer: 1.166.

redro24/mw

Quelle: rosenheim24.de

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