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Starbulls vergaben zu viele Chancen

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Rosenheim - Die Starbulls Rosenheim waren am Freitagabend nahe dran beim ersten Play-off-Halbfinalspiel in Schwenningen etwas zu holen. Doch am Ende kam es doch anders.

Die Rosenheimer drängten in der Schlussphase vehement auf den Ausgleich, doch ein empty-net-goal von Hofbauer bedeutet letztendlich die unglückliche 1:3-Niederlage der Starbulls.

Bereits am Sonntag, 18 Uhr, steht Spiel zwei im Rosenheimer Kathrein-Stadion auf dem Programm. Die Sitzplätze sind bereits ausverkauft, sodass man mit einem vollen Rosenheimer Eisstadion rechnen kann. Karten im Vorverkauf gibt es am Samstag, von 9 bis 12 Uhr und am Sonntag ab 16 Uhr bis zum Spielbeginn in der Geschäftsstelle der Starbulls.

Live-Ticker zum Nachlesen

Beide Teams konnnten in Bestbesetzung antreten, bei Schwenningen waren Dan Hacker und David Walker, bei Rosenheim war Kapitän Gottwald wieder an Bord. So ließen beide Trainer mit vier Reihen spielen. Die erste Torchance in der Partie münzte der SERC in das 1:0 um. Max Hofbauer war auf der linken Seite mit einem schnellen Angriff davongezogen, die Scheibe kam zu Pierre-Luc Sleigher und der makierte sein siebtes Play-off-Tor. Die Wild Wings blieben am Drücker, aber Starbulls Goalie Norm Maracle ließ sich kein zweites Mal bezwingen. In der zehnten Minute die erste Chance für die Rosenheimer, die in der Anfangsphase zu viel Respekt vor den Schwenningern hatten, Michael Baindl schoss über den von Sinisa Martinovic gehüteten SERC-Kasten.

In der 25. Minute besaßen die Rosenheimer eine Riesen-Ausgleichschance, Strakhov zog in Unterzahl alleine auf Martinovic zu, der konnte aber parieren. Rosenheim war jetzt aber voll im Spiel und machte Druck. In der 33. Minute konnte Rob Sandrock Quirk vor dem Einschuss nur mit einem Foul stoppen. Schiedsrichter Marcus Brill aus Zweibrücken entschied zu Recht auf Penalty. Der 25-jährige US-Amerikaner Quirk ließ sich die Chance nicht entgehen und traf zum 1:1. In der 38. Minute brauchte es einen super Reflex von Martinovic gegen Mitch Stephens, um Schwenningen vor dem Rückstand zu bewahren. Bei Schwenningen schlichten sich häufig schon im Spielaufbau Fehler ein. "Im zweiten Drittel hätten wir unsere Alleingänge zu Toren nützen müssen. Ein Treffer reicht meistens nicht um ein Spiel zu gewinnen", erklärte Starbulls-Coach Franz Steer nach dem Spiel. Der Kollege Jürgen Rumrich lobte seinen Keeper Martinovic: "Er hat uns im Spiel gehalten."

Zwei Minuten waren im letzten Drittel gespielt, da markierte Peter Boon, der den gegnerischen Kasten umkurvte und dann Maracle aus spitzem Winkel verlud, das wichtige 2:1. In der 50. Minute klärte der starke Martinovic erneut mit einer tollen Reaktion gegen den Ex-Schwenninger Dominic Auger aus kurzer Entfernung. Die Starbulls hatten noch weitere Chancen, scheiterten aber immer wieder an Schwenningens Keeper.

Am Ende nahm Trainer Franz Steer noch seinen Torwart raus, doch der Ausgleich wollte nicht mehr gelingen. Im Gegenteil: Hofbauer traf in das leere Rosenheimer Tor zum 3:1. Es war ein Arbeitssieg der Wild Wings, die kämpferisch überzeugen konnten.

Spielstatistik:

SERC Wild Wings - Starbulls Rosenheim 3:1 (1:0/0:1/2:0)

Tore: 1:0 (4.) Pierre-Luc Sleigher (Maximilian Hofbauer, Peter Boon), 1:1 (33.) Quirk (Penaltyschuss), 2:1 (42.) Peter Boon (Maximilian Hofbauer, David Walker), 3:1 (60.) Hofbauer (Boon).

Strafzeiten: Schwenningen acht, Rosenheim zwölf Minuten plus zehn Minuten Disziplinarstrafe Strakhov.

Schiedsrichter: Marcus Brill (Zweibrücken).

Zuschauer: 3668.

wit/bz/Oberbayerisches Volksblatt

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