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Renz: "Haben den größeren Willen"

OVB
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Mitch Stephens erzielte in den beiden letzten Spielen drei Tore.

Rosenheim - Heut beginnt das Halbfinale in der 2. Eishockey-Bundesliga. Die Starbulls treffen auf Schwenningen, dessen Kapitän bereits erste "Giftpfeile" schickte. **Live-Ticker ab 20 Uhr**

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Live-Ticker ab 20 Uhr

"Wir haben den größeren Willen, die größere Tiefe im Kader und sind besser besetzt. Wir werden die Serie gegen Rosenheim gewinnen", gibt sich Schwenningens Kapitän Andi Renz vor dem heutigen Start des Halbfinal-Duells gegen die Starbulls Rosenheim (Spielbeginn 20 Uhr in Schwenningen) enorm selbstbewusst und siegessicher.

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Muss sich da jemand selbst Mut machen - fast kommt es einem so vor wie das Pfeifen im Walde. Auch die Ankündigung von Renz vom ersten Bully weg mit harten Checks voll draufzugehen, wird den Rosenheimern keine Angst einflößen: "Da läuft viel mit Einschüchterung und Psycho-Spielchen. Der Gegner muss vom ersten Augenblick an wissen: Mit denen ist nicht gut Kirschenessen. Rosenheim ist eine spielstarke Mannschaft, aber einen Überspieler haben sie nicht in ihren Reihen. Wir müssen ihnen die Lust am Eishockey nehmen", fordert Renz. Der Schwenninger Kapitän darf sich allerdings sicher sein, dass die Rosenheimer mit den Wild Wings keine Kirschen essen, sondern sauberes und hartes Play-off-Eishockey spielen wollen. Sollte das, wie beim letzten Gastspiel der Schwenninger (82 Strafminuten) in Rosenheim, nicht möglich sein, haben auch die Starbulls Mittel, Wege und auch Spieler, die wissen was dann zu tun ist. Und was sagt Rosenheims Trainer Franz Steer zu den großen Worten von Renz im Vorfeld der Best-of-Seven-Serie? "Das kommentiere ich nicht. Die sollen ruhig aufs Blech hauen. Entscheidend ist, was auf dem Eis passiert", sagt Steer, der sich zusammen mit seiner Mannschaft bestens auf den Gegner vorbereitet hat. "Wir wissen, dass Schwenningen hart spielen will, dass sie auch gegen Weißwasser mit Stockschlägen gearbeitet haben - da ist dann halt der Schiedsrichter gefragt", hofft der Starbulls-Coach auf einen guten Unparteiischen.

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Moderater als sein Kapitän gibt sich SERC-Trainer Jürgen Rumrich, der seinen Halbfinal-Gegner so charakterisiert: "Dass wir gegen Rosenheim das Heimrecht haben, sehe ich nicht unbedingt als Vorteil. Ich habe die Mannschaft am Sonntag beim Spiel in Kaufbeuren noch mal beobachtet. Die Ausländer der Starbulls präsentieren sich in guter Form. Außerdem macht die Mannschaft wenig Fehler, spielt intensives Eishockey und hat mit Norm Maracle einen starken Torhüter zwischen den Pfosten. Auch das Überzahlspiel der Rosenheimer ist brandgefährlich."

O-Ton Steer:

O-Ton

Sowohl auf Schwenninger, als auch auf Rosenheimer Seite geht man von einer spannenden Play-off-Halbfinalserie aus. Franz Steer meint: "Es treffen die beiden Mannschaften, die in der Doppelrunde die wenigsten Gegentore kassiert haben, aufeinander. Schwenningen hat mehr Erfahrung im Kader als wir. Trotzdem haben wir acht Punkte in der Doppelrunde gegen Schwenningen geholt. Ich erwarte eine enge Serie."

Schwärmt von seinen Mitspielern: Starbulls-Verteidiger Peter Kathan (rechts), der heute bei seinem Ex-Verein einen Sieg bejubeln möchte.

Starbulls-Verteidiger Peter Kathan, der in den vergangenen drei Jahren bei den Wild Wings spielte, meint: "Es ist besonders schön, dass es jetzt gegen meine alten Kameraden geht. Dass wir in der Doppelrunde mehr Punkte gegen Schwenningen geholt haben, als die gegen uns, zählt in den Play-offs aber überhaupt nicht mehr." Der 30-Jährige über die Stärken der Starbulls: "Wir sind eine super Einheit, haben Charakter, sind im Powerplay stark und können auch Rückstände aufholen."

Der 33-jährige SERC-Verteidiger Adam Borzecki sagt: "Ich sehe die Chancen gegen Rosenheim bei 50:50. Wichtig ist, dass wir in der Verteidigung viel, viel kompakter als gegen Weißwasser stehen. Rosenheim ist in Überzahl sehr gut, darauf müssen wir gefasst sein."

Bei den Starbulls ist heute vielleicht schon wieder Kapitän Stephan Gottwald an Bord, während Simon Wenzel (Kreuzbandriss) und Max Meirandres (nach Handgelenkverletzung den ganzen Arm in Gips) bis zum Saisonende ausfallen. Ansonsten sind alle Starbulls-Spieler an Bord, fit und heiß auf das Play-off-Halbfinale, auf das erste Heimspiel am Sonntag, 18 Uhr, auf Schwenningen, auf deren Kapitän Andi Renz...

bz/Oberbayerisches Volksblatt

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