Starbulls wollen den nächsten Sieg

Der erste Angriff mit Matt Caruana, Greg Squires und Michael Fröhlich (von links) will auch heute wieder jubeln. Foto Ziegler
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Der erste Angriff mit Matt Caruana, Greg Squires und Michael Fröhlich (von links) will auch heute wieder jubeln.

Rosenheim - Eigentlich hätten die Starbulls an diesem Wochenende frei gehabt. In einem Nachholspiel empfangen sie am Abend aber die Lausitzer Füchse.

Eigentlich war das Faschings-Wochenende frei wegen der Länderspielpause und die Starbulls Rosenheim hätten nun schon eine harte und intensive Trainingswoche hinter sich gehabt. Dass es letztlich doch nur eine "normale" Woche geworden ist, liegt an den Lausitzer Füchsen.


Diese mussten am 25. Januar wegen einer Grippewelle das Punktspiel in der 2. Eishockey-Bundesliga in Rosenheim absagen und beide Mannschaften verständigten sich darauf, das Spiel nachzutragen - dies ist heute um 19.30 Uhr der Fall.

Im einzigen Match der 2. Liga an diesem Wochenende wollen die Starbulls ihren guten Lauf von zuletzt fortsetzen. Zwei Siege in Folge bei nur einem Gegentor gab es vergangenes Wochenende - sechs Punkte, die den Rosenheimern im Kampf um das Heimrecht im Play-off-Viertelfinale so richtig gut getan haben. Derzeit belegt die Mannschaft von Trainer Franz Steer den fünften Rang und hat vier Zähler Rückstand auf den Tabellendritten aus Bremerhaven und den Vierten aus Ravensburg. Mit einem Erfolg im heutigen Nachtrag könnte man also auf Tuchfühlung zu diesen beiden Teams gehen - gerade passend für den Endspurt in der Hauptrunde, die nach diesem Wochenende noch zehn Begegnungen für die Starbulls vorsieht.


Allerdings: Von vorneherein von einer klaren Sache zu sprechen, ist gefährlich. Zwar trennen beide Mannschaften fünf Plätze und insgesamt 15 Punkte voneinander und sind die Lausitzer Füchse gemeinsam mit Kaufbeuren (jeweils nur 13 Punkte in der Fremde) mit die schwächste Auswärtsmannschaft der Liga, einen Grund zum Unterschätzen gibt es für die Rosenheimer aber nicht. In den vergangenen Jahren haben sich die Füchse des Öfteren als unangenehmer Gegner entpuppt, zudem kommt das Team aus Weißwasser mit Rückenwind angereist, nachdem man am vergangenen Wochenende fünf Zähler einsackte.

Franz Steer erwartet ein schwieriges Match, hofft aber, dass seine Mannschaft an die jüngste Leistung gegen Dresden anknüpfen kann. Positiv stimmt ihn, dass sein Team in dieser Woche gute Trainingseinheiten abgeliefert hat, "die Jungs zeigen, dass sie das Spiel mit aller Macht gewinnen wollen", so der Rosenheimer Cheftrainer.

Er hat auch an diesem Wochenende alle Mann an Bord, das bedeutet, dass wieder ein Spieler in den sauren Apfel beißen und auf der Tribüne Platz nehmen muss. "Da müssen sie durch", sagt Steer, der aber noch offen ließ, wen es diesmal erwischen wird. Dass er aus dem Vollen schöpfen kann, ist sicherlich ein Vorteil, denn schon zuletzt gegen Dresden machte die vierte Sturmreihe viel Wirbel und war mit ein Grund, dass die komplette Rosenheimer Mannschaft bis zum Ende Vollgas geben konnte. Das könnte vielleicht auch diesmal wieder den Ausschlag für die Hausherren geben, denn von den Top-Spielern her sind die Füchse mit den Starbulls-Akteuren ebenbürtig, haben aber letztlich eine Sturmreihe weniger zu bieten.

tn/OVB-Heimatzeitungen

Quelle: rosenheim24.de

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