Eine Zeitreise in die Vergangenheit

Eine Zeitreise in die Vergangenheit konnten die Eishockey-Fans der Starbulls Rosenheim bei den bisherigen Heimspielen im Play-off-Finale gegen Landshut erleben.

Nicht nur, dass das Stadion zweimal ausverkauft war und für Stehplatzkarten wie früher auf dem Schwarzmark bis zu 50 Euro (damals 50 Mark und mehr) geboten wurden, sondern ein Blick auf die Fan-Trikots ließ so manchen Fan in Erinnerungen schwelgen.


Da konnte man Meisterschaftstrikots von 1985 und 1989 mit den Namen von Karl Friesen, Ron Fischer, Georg Franz, Buzzi Reil, Markus Berwanger und den Unterschriften der damaligen Spieler bewundern, deutscher Vizemeister vor dem Rückzug 1992 wurden mit dem Sportbund Rosenheim zum Beispiel Mike Heidt, Anthony Vogel und Dale Derkatch, dann waren Trikots (zum Beispiel von Rick Böhm und Patrick Lange) von der ersten Zweitliga-Meisterschaft 1992/1993, damals unter Trainer Ernst Höfner, zu sehen.

Außergewöhnlich war die Gestaltung der Trikots in den ersten DEL-Jahren, als zum Beispiel Jesper Duus und Per Lundell (1996/97) für die Star Bulls (man beachte die damalige Schreibweise) verteidigten und der Rosenheimer Strafbank-König J. F. Quintin (1999/2000 225 Strafminuten) hieß. Im Tor standen der leider viel zu früh verstorbene Robert Müller, Claus Dalpiaz (beide 1998/99) und Hakan Algotsson (1999/ 2000).


In den Niederungen der Bezirksliga bis hinauf zur Bayern- und Oberliga spielten Vitus Mitterfellner sowie die Altstars und deutschen Meister Jürgen Lechl und Mondi Hilger für die Rosenheimer. Wie gesagt - eine Zeitreise mit vielen schönen Erinnerungen und teilweise großen Namen.

Hans-Jürgen Ziegler

Quelle: rosenheim24.de

Kommentare