Im Video: Starbulls-Sieg in Dresden

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Dresden – „Aus 0:1 mach 3:1“: Nach dem zweiten Auswärtserfolg im Playoff-Viertelfinale gegen Dresden fehlt den Starbulls nun nur noch ein Sieg zum Einzug in die nächste Runde.

Vor 2.586 Besuchern in der Energieverbund-Arena setzten sich die Rosenheimer Eishockeyspieler am Dienstagabend in Spiel vier der Viertelfinalserie mit 5:2 (0:0, 3:0, 2:2) bei den Eislöwen durch und sind damit in der Best-of-Seven-Serie mit 3:1 in Führung gegangen. Somit kann bereits am Freitag, 19.30 Uhr, auf eigenem Eis der Halbfinal-Einzug unter Dach und Fach gebracht werden.

In einer abwechslungsreichen Partie machten es die Innstädter am Ende allerdings spannender als nötig: Nach einer 3:0-Führung nach 40 Minuten lag aus Starbulls-Sicht der Gegner sprichwörtlich bereits am Boden, ehe es noch einmal ziemlich brenzlig wurde. Dresden startete druckvoll, Rosenheim war jedoch rasch im Spiel und hatte bereits früh einen Pfostenschuss von Dominic Auger zu verzeichnen.

Sieben Minuten in Unterzahl

Anschließend war aus Gästesicht die Taktik mit vier geplanten Reihen schon wieder im Eimer, weil Andrej Strahkov kurzfristig nach dem Warmmachen abgewunken hatte und Benjamin Zientek nach einem hohen Stock gegen Andre Mücke mit einer Spieldauerstrafe frühzeitig zum Duschen musste. Die anschließende siebenminütige Unterzahl überstanden die Oberbayern allerdings – mit ein wenig Glück – unbeschadet. Im weiteren Fortgang hatte der unermüdlich rackernde Shawn Weller zwei Alleingänge zu verzeichnen, aber auch die Sachsen hatten in Person von Hugo Boisvert und Patrick Cullen noch die Gelegenheit, etwas Zählbares auf die Anzeigentafel zu bringen.

Nach der ersten Pause bot Rosenheim, das außerdem Micky Rohner, Fabian Zick und Robert Schopf ersetzen musste, eine bärenstarke Leistung. Einzig die Chancenverwertung stimmte da nicht, sonst hätte die Führung auch höher als 3:0 ausfallen können. Allein Weller hat drei, vier gute Gelegenheiten. Zunächst rückte allerdings Beppo Frank in den Slot vor und verwertete die Vorlage von Tyler McNeely zum 0:1 (26.). Dann nützte Kim Staal einen schweren Fehler von Thomas Supis und markierte frei vor Keeper Kevin Nastiuk das 0:2 (31.). Nur 29 Sekunden klingelte es ein drittes Mal, als die Starbulls einen Blackout der Gastgeber hinter dem eigenen Kasten nützten, Robin Hanselko vors Tor passte und Marcus Marsall die Scheibe zum 0:3 ins leere Tor schob (32.). Dresden war in dieser Phase nicht mehr präsent und konnte lediglich auf zwei Schusschancen durch Carsten Gosdeck verweisen.

Spiel wurde zum Playoff-Krimi

Im Schlussabschnitt wurde es dann doch noch ein Playoff-Krimi: Dresden brachte mit dem Mute der Verzweiflung nochmal viel Energie ins Spiel und kam durch Tore von Bruce Becker (43.) und Sami Kaartinen (51.) auf 2:3 heran. Nun war wieder richtig Feuer unter dem Hallendach. Ganz wichtig war deswegen die fast postwendende Antwort durch Norman Hauner zum 2:4 (53.) und dass die Starbulls anschließend ein langes doppeltes Unterzahl-Spiel schadlos überstanden. Danach war die Partie aber engültig entschieden und kurz vor Schluss gelang Weller mit einem platzierten Schuss ins kurze Eck noch der 2:5-Endstand (59.).

Das Spiel in der Statistik:

Dresdner Eislöwen – Starbulls Rosenheim 2:5 (0:0, 0:3, 2:2) 

Tore: 0:1 (26.) Beppo Frank (Tyler McNeely, Shawn Weller), 0:2 (31.) Kim Staal (ohne Assist), 0:3 (32.) Marcus Marsall (Robin Hanselko), 1:3 (43.) Bruce Becker (Feodor Boiarchinov), 2:3 (51.) Sami Kaartinen (Lukas Slaventinsky), 2:4 (53.) Norman Hauner (ohne Assist), 2:5 (59.) Shawn Weller (Norman Hauner, Tyler McNeely).

Schiedsrichter: Carsten Lenhart (Kassel).

Strafen: Dresden 6 – Rosenheim 21 plus Spieldauerstrafe für Benjamin Zientek.

Zuschauer: 2.589.

redro24/mw

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Starbulls Rosenheim

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