"Werden nicht in einer wilden Liga spielen"

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Karl Aicher will, dass sich die Zweitligaclub selbst verwalten können und fordert deshalb mehr Unabhängigkeit von der DEB.

Rosenheim - Dies verkündete Karl Aicher in einem Gespräch mit der OVB-Sportredaktion am Freitag. Seine Kernaussagen zur Zukunft der Starbulls und der 2. Liga:

Karl Aicher, Zweiter Vorstand der Starbulls Rosenheim, versuchte am Freitag bei einem Gespräch mit dem Oberbayerischen Volksblatt die Fans zu beruhigen. Es gab im Umfeld schon Befürchtungen, dass den Starbulls eine spielfreie Saison oder ein Jahr in einer "wilden Liga" drohe. Dies würde zahlreiche Nachteile für den Verein mit sich bringen. Auch Schiedsrichter, die Spiele in so einer Liga pfeifen, würden gesperrt werden  (wir berichteten).

Aicher: DEL 2 wird nicht kommen

Doch Aicher sagte nun der Heimatzeitung: "Es wird so kommen, dass wir nächste Saison auf alle Fälle Eishockey spielen werden: Entweder unter dem DEB oder wir spielen in der ESBG weiter."

Der Zeitung sagte er auch, dass die neugegründete DEL 2 nicht an den Start gehen werde.

Man werde aber die Starbulls nicht in einer "wilden Liga" spielen lassen, "weil die Folgen für den Verein katastrophal wären und dramatische Auswirkungen hätten".

Außerdem kündigte Aicher eine mögliche Schadensersatzforderung gegenüber dem DEB an, sollte die ESBG nicht mehr weiterspielen können, sich aber zu wenige Vereine für die 2. Bundesliga bewerben.

Bremerhaven: Nie mehr unter dem DEB

Zuvor hatte sich die Vereinsführung der Fishtown Pinguins aus Bremerhaven deutlich klarer von einer möglichen weiteren Saison unter dem Dach der DEB distanziert - siehe Video:

Quelle: rosenheim24.de

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