Quirk glänzt mit vier Scorerpunkten

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Mit zwei Treffern und zwei Assists aus Starbulls-Sicht der Mann des Abends: Corey Quirk.

Dresden/Rosenheim – Mit immerhin zwei Punkten kehrten die Starbulls aus Dresden zurück. Das 4:3 nach Verlängerung war gewissermaßen Wiedergutmachung für die Freitag-Pleite.

Eigentlich hätten es auch drei Zähler für die Rosenheimer sein können, die allerdings zunächst zweimal einen Rückstand wettmachen mussten. Sechs Minuten vor dem Ende gelang Patrick Asselin die erstmalige Starbulls-Führung, die Florian Iberer Sekunden vor der Schlusssirene nochmal egalisieren konnte. In der Verlängerung schlug dann der wiedergenesene Verteidiger Dominic Auger zu und erzielte den 4:3-Siegtreffer (1:0, 1:1, 1:2, 0:1).


Das erste Drittel verlief ganz und gar nicht nach Wunsch der Starbulls: Zum einen passte das (reichlich vorhandene) Spiel in Überzahl überhaupt nicht, zum anderen resultierte der Gegentreffer aus einem katastrophalen Wechselfehler der Starbulls: Henry Martens konnte unbedrängt ins Rosenheimer Drittel fahren und bediente anschließend den mitgelaufenen Harry Lange. Der Rest war Formsache, denn Norm Maracle hatte gegen den Handgelenksschuss ins linke obere Eck keine Chance – 1:0 (10.). Die beste Möglichkeit zum Ausgleich hatte kurz darauf Michi Baindl, der aber einem Riesenreflex von Dresdens neuem Goalie Steve Silverthorn scheiterte. Ansonsten fehlte dem Rosenheimer Spiel aber die Genauigkeit – und in Überzahl auch die Geduld, so dass die Gastgeber zur ersten Pause nicht unverdient führten.

Wesentlich besser begann das zweite Drittel für die Innstädter: Nach einer Riesenchance von Dominic Auger (toller Save von Silverthorn) markierte Corey Quirk nur Sekunden später den Ausgleich: Nach einem Angriff über rechts und Abschluss von Corey Quirk blieb das trudelnde Spielgerät wohl erst knapp hinter der Linie liegen – so hatte es zumindest Referee Ninkov gesehen, 1:1 (23.). Da halfen auch die wütenden Proteste seitens der Sachsen nichts. In der Folge verlief die Partie ausgeglichen mit Chancen auf beiden Seiten – bis zur 36. Minute, als die Eislöwen erneut in Front gingen: Nach Zuspiel von Hugo Boisvert zog Aaron Reckers von der blauen Linie ab und traf abgefälscht zum 2:1 – aus Starbulls-Sicht war das ein „Ei“. Im Finish des Mitteldrittels hatten die Rosenheimer dann Glück, dass sie kein drittes Gegentor schlucken mussten.


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Im Schlussabschnitt waren die Grün-Weißen also erneut gefordert – mit Erfolg: Nach einem Pass von Patrick Asselin griff der bis dato überragende Eislöwen-Goalie Silverthorn einmal daneben und Quirk konnte seelenruhig zum neuerlichen Ausgleich einschieben (44.). Zehn Minuten später gingen die Starbulls erstmals in Front: Nach Vorarbeit des starken Quirk und von Marcus Marsall war es diesmal Patrick Asselin, der die Scheibe aus dem Gewühl zum 2:3 über die Linie stocherte (54.). In der Schlussphase warfen die Sachsen alles nach vorne. Nach einer Auszeit nahmen sie auch noch den Torwart vom Eis und kamen rund eineinhalb Minuten vor Schluss zum Ausgleich, als Florian Iberer Maracle mit einem Schuss von der blauen Linie zum 3:3 überwand (59.).

Die anschließende Overtime dauerte dann nur 57 Sekunden – mit dem besseren Ende für die Starbulls: Nach einem Bullygewinn gelangte die Scheibe über Asselin und Quirk, der mit vier Scorerpunkten der mit Abstand beste Starbulls-Akteur an diesem Abend war, zu Dominic Auger, der mit einem Schuss von der blauen Linie, der hoch im Eck einschlug, den 4:3-Siegtreffer erzielte (61.). Insgesamt war die Partie sicherlich kein „Augenschmaus“, doch mit den zwei Punkten sollten die Starbulls zufrieden sein, da sich Dresden keineswegs wie ein Tabellenletzter präsentierte.

Das Spiel in der Statistik:

Dresdner Eislöwen - Starbulls Rosenheim 3:4 n.V. (1:0, 1:1, 1:2, 0:1)

Tore: 1:0 (10.) Lange (H. Martens, Heider), 1:1 (23.) Corey Quirk (ohne Assist), 2:1 (36.) Reckers (Boisvert, Strauch), 2:2 (44.) Quirk (Asselin), 2:3 (54.) Asselin (Quirk, Marsall), 3:3 (59.) Iberer (Jarrett, Kaartinen – sechster Feldspieler), 3:4 (61.) Auger (Quirk, Asselin).

Schiedsrichter: Ninkov (Reutlingen).

Strafen: Dresden 13 plus Spieldauerstrafe für Keussen – Rosenheim 16.

Zuschauer: 1.961.

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mw

Quelle: rosenheim24.de

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