Showdown im Ellental

Bietigheim - Spannender geht es nicht: Am Abend fällt die Entscheidung, wer neben Schwenningen ins Play Off-Finale kommt. Steelers-Trainer Gaudet teilte derweil wieder verbal aus:

Auseinandersetzung nach Foul an Häkkinen:

Es wird sicherlich wieder heiß und extrem spannend hergehen, wenn die Partie um 20 Uhr in der EgeTrans-Arena beginnt. Wenn die Schiedsrichter Stefan Vogl (München) und Christian Oswald (Kaufbeuren) zum Auftaktbully einwerfen, dauert es noch mindestens 60 Minuten, bis Eishockey-Deutschland weiß, wer im Endspiel um die Zweitliga-Meisterschaft gegen die Wild Wings ran darf, die sich dafür bereits am Freitag in ihrem fünften Spiel qualifiziert haben.

Druck liegt bei Bietigheim

Der Druck liegt dabei diesmal wieder bei den Hausherren. Sie haben als Hauptrundenerster und mit dem Heimrecht im Rücken in diesem absoluten "Alles oder Nichts-Spiel" wesentlich mehr zu verlieren als die Grün-Weißen, die mit ihrer Drucksituation am Sonntag nach leichten Anlaufschwierigkeiten doch recht gut zurückgekommen sind.


Und auch andere Dinge sprechen für die Starbulls: In den letzten Jahren haben es die Rosenheimer immer wieder geschafft, sich für Niederlagen zu revanchieren – so wie zum Beispiel zuletzt in der Serie gegen Landshut. Außerdem waren die Innstädter in den bisherigen drei Play Off-Auftritten in Baden-Württemberg jeweils schon nahe dran, das Spiel für sich zu entscheiden. Andererseits hat Kontrahent Bietigheim nach wie vor Verletzungssorgen. Zwar stand der slowenische Top-Star Marcel Rodman am Sonntag nach langer Pause erstmals überraschend wieder im Kader, seine Eiszeit fiel allerdings mehr als gering aus. Es ist also fraglich, ob er heute mehr als eine psychologische Hilfe für die Mannschaft von Kevin Gaudet sein kann.

Gaudet: "Die Schiris sind eine Schande!"

Der kanadische Trainer der Steelers verstrickt sich derweil im Vorfeld wieder in verbale Scharmützel. Bei Hockeyweb.de griff er die Referees massiv an: "Es ist eine Schande, wie die Schiedsrichter in dieser ganzen Serie pfeifen. Wir verlieren einen Spieler nach dem anderen und werden deutlich mehr und härter bestraft!" Und Geschäftsführer Volker Schnabel legte nach dem Spiel am Sonntag ebenfalls nach: "So lassen wir uns nicht verschaukeln und werden Zusatzberichte schreiben!"


Ohne Strahkov und Frank

Starbulls-Trainer Franz Steer interessiert dies alles nicht. Er überlegt vielmehr, wie er die Ausfälle von Andrej Strahkov und dem gesperrten Beppo Frank (für ihn wird wohl Max Meirandres auflaufen) am besten kompensieren kann. Einen Favoriten sieht der Niederbayer nicht. „Die Chancen stehen 50:50“, erklärte der Coach den OVB-Heimatzeitungen und macht den Fans und seiner Mannschaft Mut: „Jetzt zählt der Wille! Die Jungs werden alles dafür tun, um wieder ins Finale zu kommen und um den Titel zu spielen, während andere schon im Urlaub sind!“

redro24/mw/OVB-Heimatzeitungen

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Daniela Müller

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