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Spielleiter Janker stimmte einer Verlegung nicht zu

„Wir haben nur noch 13 Mann“: Wacker Burghausen mit letztem Aufgebot nach Nürnberg

Noch nicht sicher ist ob Leo Haas die Fahrt nach Nürnberg mitmachen kann, ansonsten müssen Harry Mayer (links) und Ronald Schmidt die Wacker-Rumpftruppe coachen.
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Noch nicht sicher ist ob Leo Haas die Fahrt nach Nürnberg mitmachen kann, ansonsten müssen Harry Mayer (links) und Ronald Schmidt die Wacker-Rumpftruppe coachen.

Muss das wirklich sein? Ja, ganz offensichtlich schon: Wegen zahlreicher Verletzungen und einigen Coronafällen wollte der SV Wacker Burghausen die Partie vom 31. Spieltag am Samstag um 14 Uhr beim 1. FC Nürnberg II verschieben, doch Spielleiter Josef Janker wollte einer Verlegung nicht zustimmen.

Burghausen - Wacker Burghausen hatte auf sportliche Fairness gehofft, muss aber trotz der zahlreichen Ausfälle ran. „Gott sein Dank sind wir in der komfortablen Situation, dass wir schon viele Punkte haben. Ansonsten wäre das schon fatal“, sagt Trainer Leo Haas, dessen Team aus einer absoluten Rumpftruppe besteht.

Haas: „Überlegen schon, Ronald Schmidt zu reaktivieren.“

Neben den Langzeitverletzten Nico Helmbrecht und Georgios Spanoudakis fallen Kevin Hingerl, Maxi Reiter, Moritz Moser und Christian Fischer wegen Verletzung aus, der Einsatz von Jerome Läubli ist wegen eines Schlags auf den Knöchel noch nicht sicher. Wegen einer Corona-Infektion müssen zusätzlich Andrija Bosnjak, Sammy Ammari, Andi Scheidl, Toni Trograncic und Ersatzkeeper Fabian Stapfer passen – elf Mann fallen damit schon mal sicher aus.

„Das Problem ist, dass wir auch von der U19 praktisch nicht auffüllen können. Die Jungs, die aus der U19 spielberechtigt wären, sind auch fast alle angeschlagen oder verletzt. Wir haben schon überlegt, ob wir nicht Ronald Schmidt reaktivieren“, so Haas, der wegen Krankheit selber noch nicht weiß, ob er überhaupt mit nach Nürnberg fahren kann. Sollte Haas, der diese Woche auch das Training nicht leiten konnte, passen müssen, wären, wie schon gegen Aubstadt, als Haas gesperrt fehlte, Schmidt und Harald Mayer wieder am Zug. Wenn der 44-jährige Schmidt nicht selbst auflaufen muss.

„Hat mir sportlich fairen Wettkampf wenig zu tun.“

„Ich bin immer für spielen, aber wenn man nur noch 13 Mann hat, ist das nicht mehr so recht im Sinne des Sports. Das wäre unter normalen Voraussetzungen sicherlich ein schönes Spiel geworden, auf das wir uns gefreut hätten, so aber hat das mit einem sportlich fairen Wettkampf wenig zu tun. Für die Regionalliga Bayern ist das gewiss kein schönes Bild, wenn bei einer Mannschaft nur zwei oder drei Wechselspieler samt Ersatzkeeper dabei sind. Das ist schon krass“, findet Haas, der jetzt hofft, dass Verletzungs- und Corona-Misere komprimiert aufgetreten sind und sich das Lazarett und das Infektionsgeschehen bald in Wohlgefallen auflösen: „Natürlich haben wir die Hoffnung, dass wir die Saison noch vernünftig zu Ende spielen können. Wir werden halt dann demnächst ein paar Englische Wochen haben, aber das hatten wir letztes Jahr auch und sind da gut durchgekommen.“

Mit bislang 29 ausgetragenen Begegnungen wäre Wacker bei einer Verschiebung noch nicht übermäßig unter Zugzwang gewesen, andere Teams wie Rosenheim, Schalding, Buchbach, Illertissen und Bayern München II haben erst 27 Spiele absolviert, der TSV Rain gar nur 26. Positiv ist immerhin, dass der Ausgang der Partie morgen in Nürnberg keinen konkreten Einfluss auf das Geschehen im Kampf um Abstieg oder Meisterschaft hat. Alles andere wäre schlimme Wettbewerbsverzerrung gewesen.  

MB

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